Elki: wertvoller Teil eines Netzwerkes
v. l. Michaela Schupfer, Elisabeth Schweigl, Kunhilde von Marsoner, Magdalena Dietl, Petra Frischmann, Melanie Unterholzner, Katrin Lamprecht, Samira Patscheider, Stefanie Marx, Daiana Gross, Katja Klotz, Linde Oester und Simone Wieser
Zehn Jahre feierte das Elki Schlanders im Jahr 2025. Das Jubiläum war einer der Höhepunkte im abgelaufenen Tätigkeitsjahr des Eltern-Kind-Zentrums. Bei der Vollversammlung am 16. März 2026 im Landhotel Anna wurde auf die Tätigkeiten zurück- und vorausgeblickt. Präsidentin Kunhilde von Marsoner war sichtlich stolz auf Geleistetes und stolz auf ihre Ausschussmitglieder.
Mit dem s‘ Elki Ladele, das heuer im Jänner eröffnet wurde, hat man ein „Herzensprojekt realisiert“, sagte Ausschussmitglied Melanie Unterholzner. Im s‘ Elki Ladele finden Elki-Mitglieder Second-Hand-Ware für Kinder und Familien. Das Projekt ist getragen vom Nachhaltigkeitsgedanken: Gebrauchtes in neue Hände zu geben oder zu kaufen.
Die Zahlen sind beeindruckende: 245 Mitgliedsfamilien zählt das Elki Schlanders. 25 Mitarbeiterinnen (davon 9 Vorstandsmitglieder) arbeiten ehrenamtlich mit. Vier Mitarbeiterinnen sind angestellt, zwei freie Mitarbeiterinnen helfen das große Programm auf die Beine zu stellen. 71 Öffnungstage und 625 BesucherInnen verzeichnete man 2025. Die offenen Treffs und die Spielplatztreffen waren beliebte Gelegenheiten zum Kennenlernen und Austausch. Die Spielgruppen – Krabbelgruppe, Zwergengruppe, Waldspielgruppe und Spielgruppe Hand in Hand – orientieren sich an Alter und Bedürfnissen von Kindern und Eltern und bieten Raum für wertvolle soziale Kontakte. Entspannungsangebote wie Mama-Baby-Yoga oder Babymassage, ergänzen sich mit Bewegungsangeboten wie das Eltern-Kind-Turnen, „einer unserer beliebtesten Kurse.“ Kreatives gab‘s mit Krempempl, der Kreativ- und Malwerkstatt. Eine ganze Vortragsreihe fand im vergangenen Jahr statt: Von Beikost über Natürliche Kinderapotheke bis hin zu Zivilschutznachmittagen. Die 49 Kurse wurden von 640 Teilnehmerinnen besucht. Zudem hat man verschiedene Veranstaltungen im Dorfleben bereichert. 1.304 Ehrenamtsstunden wurden geleistet. Der größte Anteil der ehrenamtlichen Stunden entfällt mit 638 Stunden auf das Projekt Family Support. Es ist dies ein Projekt für Familien von Kastelbell bis Reschen, das Unterstützung im Alltag durch Freiwillige bietet, um Mütter zu entlasten. Von 15 Freiwilligen und der neuen Koordinatorin Michaela Schupfer wird das Projekt getragen. 2026 wird das bereits angelaufene Programm weitergeführt und ausgebaut. (ap)