Englische und irische Chormusik begeistern
Der St. Barnabas Chor aus London
Der St. Barnabas Chor aus dem einem Stadtteil im Süden Londons verzauberte die Zuhörerinnen und Zuhörer kürzlich in den Kirchen von Glurns, Marienberg, Mals, Meran und Bozen mit englischer und irischer Chormusik. Organisator der Konzertreise war Andreas Köttering, der Verbindungen zu Mals hat. Seine Ansprechpartner im Vinschgau waren die Chorleiter Lukas Punter (Marienberg), Martin Moriggl (Glurns) und Ernst Thoma (Mals). Mit ihrem Repertoire spannte das Ensemble, bestehend aus 18 Kindern und 33 erwachsenen Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Chris Woodward, den musikalischen Bogen über fünf Jahrhunderte. Zur Aufführung kamen eingangs Werke von Felix Mendelssohn ( 1809-1847), der viel Zeit in Englnd verbracht hatte, von Sir James MacMillan, einem zeitgenössischen schottischen Komponisten, von Edward Bairstow, dem langjährigen Organisten und Chorleiter am York Minster. Zu hören war auch Ave Maria von Benjamin Britten (1913-1976), das dieser mit 16 Jahren komponiert hatte. Diese Motette entfaltete sich fünfstimmig und mit außergewöhnlicher Weite. Der Organist David Swinson überraschte mit einer Fantasie von William Byrd. Zum Abschluss stand ein Werk von Charles Villiers Stanford (1852-1924), einem anglo- irischer Komponisten auf dem Programm. Er zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Kirchenmusik im 19. Jahrhundert. Die Chormitglieder waren vom Zuspruch des Publikums, von der Vinschger Gastfreundschaft und von der Landschaft inmitten der Berge begeistert (mds)