„Gegen das Vergessen – für Frieden, Erinnerung und Menschlichkeit
Am Donnerstag, 12. März 2026 fand im Hauptsitz der Raiffeisenkasse Obervinschgau gemeinsam mit dem Ortler Sammelverein die feierliche Eröffnung der Dauerausstellung „Gegen das Vergessen – für Frieden, Erinnerung und Menschlichkeit“ statt und dabei wurde ein Stück Geschichte eindrucksvoll lebendig. Die Präsidentin des Ortler Sammelverein - 1. Weltkrieg Melanie Platzer und ihr Stellvertreter Gerald Holzer gaben spannende Einblicke in die Ausstellung – mit bewegenden Exponaten, beeindruckenden Kunstwerken von Willi Trenkwalder, Max Holzer, Matthias Thöni sowie eindringlichen Fotografien von Manni Köhle. Im Mittelpunkt stand die Sinnlosigkeit des Krieges im Allgemeinen. Es wurden spannende Einblicke in die Stellungen an der Ortlerfront gewährt. Dabei wurden auch überraschende Verbindungen zur damaligen Finanzwelt aufgezeigt Ungleichheiten zwischen Offizieren und einfachen Soldaten Kriegsanleihen und ihre Folgen Inflation und wirtschaftliche Belastungen. Der Direktor Markus Moriggl spannte den Bogen in die Gegenwart und beleuchtete aktuelle Entwicklungen rund um den Ukrainekrieg sowie die Konflikte im Iran – ergänzt durch Einschätzungen von Union Investment. Zudem betonte er, dass mit dieser Initiative die Raiffeisenkasse Obervinschgau, passend zu ihrem Jahresthema Frieden, einen sichtbaren Beitrag vor Ort leistet. Ein Abend voller Eindrücke, der zeigt: Erinnerung ist nicht Vergangenheit – sie ist Auftrag für die Zukunft.
Die feierliche Eröffnung endete mit einem kleinen Umtrunk in der Schalterhalle.
Die Daueraustellung bleibt noch eine längere Zeit für die interessierten Besucher, Gruppen und auch Schulen während der Schalteröffnungszeiten oder nach Voranmeldung zugänglich.