Grenzüberschreitende Treffen
Treffen der „Humana Raetica“ in Spondinig
Mit vier Vernetzungstreffen hat sich der 2024 formalisierte Arbeitskreis Humana Raetica neben den bereits bestehenden grenzübergreifenden Arbeitskreisen der Natura, Cultura, und Tourismus Raetica zu einer tragenden Plattform für grenzüberschreitenden Austausch im Sozialbereich und gemeinsame Projektentwicklung im Dreiländereck Italien, Österreich, Schweiz entwickelt. Das erste Treffen markierte gleichzeitig Gründung und Auftakt – mit dem Ziel, soziale Herausforderungen künftig nicht isoliert, sondern grenzüberschreitend und kooperativ zu bearbeiten. Es wurden zentrale Handlungsfelder erarbeitet, welche sich wie ein roter Faden durch die Treffen zogen. Gleichzeitig entstand der Wunsch, Good-Practice-Modelle sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und neue Projektansätze gemeinsam weiterzuentwickeln.
In den weiteren Treffen präsentierten sich unterschiedliche Initiativen und Fachstellen aus der Terra Raetica: die Freiwilligenzentren Landeck und Imst stellten ihre Arbeit und das “Neue Ehrenamt” vor, im Martinsheim in Mals wurde das Projekt “Hospiz macht Schule” vorgestellt, bei welchem sich Schüler und Schülerinnen mit den Themen Sterben und Tod auseinandersetzen, und in Imst konnten die TeilnehmerInnen die Arbeit der Koordinationsstellen „Miteinand in Imst“ und „Büro für Diversität und Integration“ mit ihren Schwerpunkten Gemeinwesenarbeit, Integration und Vielfalt kennenlernen.
Aus allen Treffen kristallisierten sich klare künftige Arbeitsschwerpunkte heraus: unter anderem psychische Gesundheit in allen Altersgruppen, Einsamkeit, Alter, Integration und Inklusion, Pflege, Kinder und Medien, Freiwilligenarbeit.
Die Treffen des Arbeitskreises Humana Raetica sind für interessierte Einrichtungen, Fachpersonen und Engagierte offen. Zudem können Projektideen oder Projektanfragen jederzeit an die jeweiligen Managements eingebracht werden: für den Vinschgau bei der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (
Humana Raetica wächst – mit Offenheit, Austausch und einer gemeinsamen Vision: soziale Zukunftsräume im Alpenraum stärken.