Gruß aus Mals, wie es war 1900 – 1960
Peppi Stecher hatte Postkarten aus seiner umfangreichen Sammlung zur Verfügung gestellt. Sein Gasthof „Zum Hirschen“ ist im historischen Stil bis heute erhalten geblieben
Sieben Stelen mit schwarzweißen Bildern im Ortskern von Mals und eine Stele am Bahnhof wecken seit kurzem das Interesse vieler Betrachterinnen und Betrachter. Das Besondere daran: Die Positionierung der Stelen ermöglicht den Betrachtern einen direkten Vor-Ort-Vergleich zwischen dem historischen Motiv und dem heutigen Straßenbild. Das Bildmaterial stammt vom Peppi Stecher. Als leidenschaftlicher Postkarten- und Fotosammler hat er sich zu einem wandelnden Lexikon für die Geschichten des Dorfes entwickelt. Er betreibt unter anderem Ahnenforschung, die weit über seine Familie hinaus geht. Ein Teil seiner umfassenden Sammlung mit rund 300 Postkarten wird nun unter dem Titel „Mals wie es war 1900 bis 1960“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An acht Stationen sind nun insgesamt 21 Postkarten und Bilder zu betrachten. Ergänzt werden die Bilddokumente durch Texte von Ludwig Fabi, die zum Einlesen und Verweilen einladen. Die Stationen beinhalten ein lebendiges Stück Zeit- und Dorfgeschichte und sind noch bis zum Advent in Mals zu sehen. Der Bildungsausschuss Mals setzt im Rahmen von „Malettes-Malser Bildungsherbst“ damit seine erfolgreiche Reihe zur Förderung lokaler Persönlichkeiten und Potentiale des Ortes fort. Der Bildungsausschuss Mals bemüht sich seit Jahrzehnten, das kreative und kulturelle Potenzial der Gemeinde sichtbar zu machen. (mds)