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Vortrag

Jugend: Familienmitglied Smartphone

veröfftl. am 17. Februar 2026

Chancen und Risiken digitaler Medien im Familienalltag. Digitale Medien sind aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Smartphones, soziale Netzwerke und Streaming-Angebote bieten zahlreiche Chancen – von schneller Information bis hin zu neuen Formen der Kommunikation. Gleichzeitig stellen sie Familien vor Herausforderungen, etwa im Umgang mit Bildschirmzeiten, Datenschutz oder emotionaler Überforderung. Wie ein gesunder und bewusster Umgang gelingen kann, steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Markus Gröber, Sozialpädagoge, Mentaltrainer und Psychologe.
In seinem praxisnahen Vortrag beleuchtet Dr. Gröber die Chancen und Risiken digitaler Medien im Familienleben und zeigt auf, warum digitale Erziehung keine Einzelaufgabe ist, sondern nur gemeinsam von Eltern, Kindern und Jugendlichen gelingen kann. Statt pauschaler Verbote setzt er auf Verständnis, Aufklärung und alltagstaugliche Lösungsansätze. Der Vortrag macht deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist. Dabei geht es nicht nur um Zeitbegrenzungen, sondern auch um Inhalte, Vorbilder und klare Absprachen innerhalb der Familie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Social-Media-Plattformen funktionieren. Dr. Gröber erklärt verständlich, nach welchen Prinzipien diese Plattformen aufgebaut sind und warum sie eine so große Anziehungskraft ausüben. Besonderes Augenmerk legt der Referent auf die psychologischen Mechanismen, die hinter Likes, Endlos-Feeds und Benachrichtigungen stecken. Diese sind gezielt darauf ausgerichtet, Aufmerksamkeit zu binden und können gerade für Kinder und Jugendliche schwer zu durchschauen sein. Wissen darüber hilft Familien, Risiken besser einzuordnen und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Abschließend zeigt der Vortrag konkrete Strategien, die Familien im Alltag stärken: offene Gespräche, klare Regeln, gegenseitiges Vertrauen und ein respektvoller Umgang mit digitalen Medien. Ziel ist es, digitale Kompetenz zu fördern und Medien als das zu nutzen, was sie sein können – eine Bereicherung, nicht eine Belastung.