Jugend: Ein Märchen. Erzählt von der verbannten Jugendarbeiterin
Es war einmal vor langer Zeit, als es um neun Uhr abends noch hell war… Da saßen sie an einem Tisch, Vorständler und Jugendarbeiterin und im Hintergrund, da gab es noch viel mehr Leute, die auch daran beteiligt waren Pläne zu schmieden. Pläne für den Herbst, denn man konnte ihn schon spüren, schon riechen – er näherte sich. Und so begannen alle fleißig zu arbeiten.
Der Rosenkranzmarkt, einer der vielen traditionellen Märkte in Schluderns, stand an und es müsste sich um Speis und Trank gekümmert werden.
Das Laufwunder, eine Aktion der Young Caritas, bei der Spendengelder für Projekte in aller Welt für den Klimaschutz durch, ganz einfach, gelaufene Kilometer, gesammelt werden, wurde für den Oktober organisiert.
Dann, bald darauf, war auch Coira Rock geplant. Ein Event, das Jugendlichen Live-Musik wieder schmackhaft machen und näherbringen soll.
Die Planungen verliefen gut. Alle waren motiviert und mit ihren Aufgaben beschäftigt, als ein Unglück geschah und die Jugendarbeiterin in ihr zuhause verbannte, für lange, lange Zeit.
Nun waren die Vorständler, besonders engagierte Vorständler (das muss hier festgehalten werden) auf sich alleine gestellt und mussten nun auch die Aufgaben der Jugendarbeiterin übernehmen.
Was passierte mit all den Plänen? Natürlich wurde alles erledigt, alles organisiert und veranstaltet. Die Vorständler und ihre fleißigen Kooperationspartner*innen wuppten die Events und nebenbei alles Anstehende das Jugendhaus direkt betreffend. Und siehe da, mit Anfang des Winters, als schon einige Schneeflocken den kalten Boden berührt hatten, kam auch die Jugendarbeiterin zurück aus ihrer Verbannung und alle lebten glücklich und selig bis zum Ende der Öffnungszeit zusammen.