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Schlanders

Kunst, Handwerk und Design

Die BASIS Kreativwerkstatt entwickelt sich mit Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Gemeinde Schlanders und regionaler Partner zu einem offenen Ort für kreatives Arbeiten, Kunst-Handwerk und Austausch.
veröfftl. am 02. September 2026

Wo früher militärische Strukturen das Bild prägten, entstehen heute Räume für Kunst, Handwerk, Design und neue Formen der Zusammenarbeit: Die BASIS Kreativwerkstatt auf dem ehemaligen Drusus-Kasernenareal in Schlanders wird schrittweise weiterentwickelt. Mit der neuen Keramikwerkstatt, zusätzlichen Ateliers und Werkstätten sowie baulichen Verbesserungen wächst die ehemalige Palazzina Tagliamento zu einem offenen Produktions- und Kreativstandort für die Region heran.
Die Gemeinde Schlanders und BASIS Vinschgau Venosta haben die mittelfristige Nutzung des Gebäudes - mindestens bis 2034 - gesichert. In den kommenden Jahren soll die Kreativwerkstatt in mehreren Etappen aufgewertet und an die Bedürfnisse ihrer Nutzer:innen angepasst werden. Vorgesehen sind Räume für Ateliers, Werkstätten und kreatives Kleingewerbe sowie gemeinschaftlich nutzbare Räume für Keramik und Druck.
Unterstützt wird die Weiterentwicklung der Kreativwerkstatt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und dem Amt für Jugendarbeit. Durch ihre Förderung können wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der Ort langfristig für kreative, handwerkliche und gemeinschaftliche Tätigkeiten genutzt werden kann.
„Das Projekt BASIS hat uns als Stiftung Sparkasse überzeugt, weil hier Zukunft mit dem Wissen, dem Unternehmergeist und dem kreativen Potenzial aus der Region gestaltet wird. Die Kreativwerkstatt der BASIS sehen wir darin als Schnittstelle zwischen sozialer Aktivierung, Kreativwirtschaft und Kultur. Für uns ist sie ein Vorreiterprojekt, einzigartig in Südtirol, das aktiv zur Regionalentwicklung im Vinschgau beiträgt, das gefällt uns“, sagt Stefan Pan, Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse.
Die Kreativwerkstatt zeigt, wie leerstehende Gebäude im ländlichen Raum sinnvoll weitergenutzt werden können. Bereits heute arbeiten unterschiedliche Akteur:innen in der Kreativwerkstatt. Auch die Kleidertauschkammer hat dort ihren Platz gefunden. Die unmittelbare Nähe zum BASIS-Hauptgebäude schafft zusätzliche Möglichkeiten: Nutzer:innen können auf Coworking-Räume, Beratung, Veranstaltungen, Maker-Space und digitale Fertigungstechnologien wie 3D-Druck oder Laserschneiden zugreifen.
„Mit der Kreativwerkstatt werden nicht nur einzelne Arbeitsräume geschaffen, sondern ein Ort entwickelt, an dem Wissen, handwerkliche Fähigkeiten und unterschiedliche kreative Disziplinen zusammenkommen können“, sagt Katrin Gruber, Präsidentin von BASIS Vinschgau Venosta. „Die langfristige Sicherung des Gebäudes zeigt, wie wichtig verlässliche Freiräume für die Kreativszene und für die Entwicklung des ländlichen Raums sind.“
Ein wichtiger Schritt ist die Einrichtung der neuen Keramikwerkstatt. Sie soll sowohl für lokale Nutzer:innen als auch für Workshops, Kooperationen mit Schulen und Universitäten, alternative Bildungsangebote und künstlerische Projekte zur Verfügung stehen. Damit wird die Kreativwerkstatt nicht nur zu einem Ort der Produktion, sondern auch zu einem Raum, in dem Wissen weitergegeben und gemeinsam Neues erprobt werden kann.
Bereits über den Sommer 2026 wird die Keramikwerkstatt im Rahmen des internationalen Residency-Programms „atTERRAre”, gefördert durch Culture Moves Europe genutzt.