Leitenwaal-Putz-Team feiert Wassereinkehr
Neue Attraktion der „Leitentschött“ sind heuer zwei Gänse. In geselliger Runde wurde kürzlich die gelungene Waal-Säuberungsaktion gefeiert und die „Wassr Wossr Saison“eingeläutet
Während mehrere Männer Ende März den Leitenwaal oberhalb von Schluderns von Laub, Holz und Geschiebe befreiten, um ihn für den künftigen Wasserfluss vorzubereiten, wurden sie von zwei erstaunten Wanderern gefragt, ob der Waal eine Touristenattraktion sei. Mehr als erstaunt waren sie, als sie erfuhren, dass der Waal eine Beregnungsanlage speist und ein wichtiger Teil des Beregnungssystems ist. Dass alles funktioniert, dafür ist die „Interessentschaft Leitenwaal“ verantwortlich. Waalmeister ist Armin Dengg. Er koordiniert sämtliche Arbeiten. Waaler ist Hubert Muntetschiniger, der den Wasserfluss tagtäglich beaufsichtigt. Die gesamte Anlage wird im Frühjahr gewartet. Dazu zählt auch die „Leitentschött“, die als Wasser- und Löschwasserspeicher dient. Im Teich sind neben Enten heuer zwei Gänse die Attraktionen. Diese begrüßen die Besucher der prähistorischen Stätte Ganglegg mit lautem Geschnatter. Und attraktiv sind auch die bereit gestellten Tische und Bänke, die Waalmeister Dengg zusammen mit Helfern aus Massivholz gezimmert hatte. Dengg hat immer wieder neue Ideen zur Verschönerung des Waalgeländes und ist ein Meister im Motivieren von Helfern. Darunter sind mehrere Pensionisten. Die gelungenen Arbeiten wurden mit der Wassereinkehr und mit einem Fest an der Leitentschött abgeschlossen. Dabei bedankte sich der Waalmeister Dengg bei seinen Helfern. Über den Leitenwaal kann der Bergwaal erreicht werden. Dieser wird von einer anderen Interessentschaft betreut und speist auf der gegenüberliegenden Bergseite ebenfalls eine Beregnungsanlage. (mds)