Nahversorgung für Bildung und Kultur
Das traditionelle Neujahrstreffen der Bildungsausschüsse fand heuer in der Bibliothek Schlandersburg statt. v. l. Susanne Saewert (Laas), Elmar Prieth (Glurns), Gudrun Warger (Schlanders), Angelika Pircher (Taufers i.M.), Monika Pesl (Graun), Werner Altstätter (Prad), Veronika Traut (Goldrain/Morter), Kathi Donà (Kastelbell), Melanie Traut (Goldrain), Rita Thoman (Schluderns), Brigitte Schönthaler (Laas), Günther Vanzo (Schlanders), Helga Pircher (Kastelbell), Ulrike Spitaler und Martin Peer (Amt für Weiterbildung und Sprachen), Wolfgang Thöni (Graun)
Im Vinschgau gibt es 14 Bildungsausschüsse in 16 Dörfern, die sich ehrenamtlich für die Pflege und den Erhalt der örtlichen Bildungslandschaft engagieren. Sie erfüllen die Dörfer mit Leben und mit vielfältigen Initiativen und tragen sie zur Förderung und Stärkung der Gemeinschaft bei. Eine vom Amt für Weiterbildung, der autonomen Provinz Bozen eingerichtete Bezirksservicestelle steht ihnen dabei in pädagogischer und organisatorischer Richtung hauptamtlich zur Seite. Seit 25 Jahren wird diese von Ludwig Fabi geleitet. Eine Form dieser Betreuung ist die Organisation von Bezirkstreffen, wo sich die MitarbeiterInnen in den Bildungsausschüssen informieren, weiterbilden und austauschen können. Beim heurigen Treffen in der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg waren aktuelle Fragen zu Ansuchen, Vereinsrecht, bezirks- und landesweiten Ideen und Projekte im Mittelpunkt. Ganz im Sinne der Ausrichtung der Bildungsausschüsse „Nahversorgung für Bildung und Kultur“ zu organisieren, wurde das Treffen mit lokalen Produkten von der „Kostbar“ aus Morter abgeschlossen, welche mit ihrem kombinierten Laden- und Barkonzept neben regionalen Einkauf auch eine soziale Funktion für das Dorf innehaben. (lu)