Zum Hauptinhalt springen

Naturns

Projekt Recyclinghof Naturns

veröfftl. am 22. Juli 2026

Überdachte Abwurframpe ohne langes Schleppen und ein Smart-City-System sollen für hohe Kundenfreundlichkeit beim neuen Wertstoffhof in Naturns sorgen.

Nach intensiver Vorbereitung bog das Projekt zum Neubau mit Erweiterung des Recyclinghofs Naturns vor kurzem auf die Zielgerade ein. Nach der Validierung genehmigte der Gemeindeausschuss nun das Ausführungsprojekt und der Gemeinderat stellte das notwendige Geld zur Verfügung.
Mit der Grünen Tonne startete Naturns 1985 beispielgebend einen ökologischen Weg für die Verwertung von organischen Abfällen. Ebenso vorbildlich wird schon seit Jahrzehnten Müll getrennt und in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt bestmöglich wiederverwertet. Der dazu notwendige Wertstoffhof ist aber schon seit Jahren in die Jahre gekommen, weshalb der Gemeinderat sich 2021 für einen Neubau mit Erweiterung entschloss. „Mit Ende Juni haben wir jetzt die Validierung für das Ausführungsprojekt erhalten und der Gemeinderat hat die fehlenden finanziellen Mittel freigegeben. Wir warten nun noch auf das Gutachten des technischen Landesbeirates, dann kann es endlich losgehen“, zeigt sich der zuständige Gemeindereferent Helmut Müller optimistisch. Das Projekt zur Erweiterung des Naturnser Recyclinghofs sieht überdachte Container und Abwurframpen vor, ebenso sind zwei nicht überdachte Containerstellplätze und eine zusätzliche nicht überdachte Abwurframpe geplant. Es entsteht auch ein neues Schadstofflager, ein Sanitärraum mit Umkleidemöglichkeit für das Personal, ein Lagerplatz für Elektrogeräte, ein zusätzlicher überdachter Lagerplatz und ein Bereich für das Ausspülen der Biomülltonnen. „Wir möchten in erster Linie eine funktionale, aber gleichzeitig auch eine moderne Struktur errichten, welche den Bürgerinnen und Bürgern eine kundenfreundliche Nutzung ermöglicht, damit das Sammeln von Wertstoffen noch einfacher wird“, hebt Bürgermeister Zeno Christanell hervor. Das Projekt, welches von Michael Hofer vom Büro Pohl + Partner erarbeitet wurde, sieht Gesamtkosten von 3.524.165,58 € vor. Diese werden mit Beiträgen des Landes sowie mit Eigenmitteln der Gemeinde abgedeckt. „Wenn alles nach Plan geht, schreiben wir die Arbeiten noch dieses Jahr aus“, ist Gemeindereferent Müller überzeugt.