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Schlanders/Kulturhaus

Neujahrskonzert mit Verdi und Strauss

veröfftl. am 06. Januar 2026

Am 4. Jänner spielte beim Neujahrskonzert in Schlanders das „Orchestra Bartolomeo Bruni APS“ aus Cuneo. Dirigent: M° Mario Lamberto, Sopran: Chiara Milini, Tenor: Alessandro Fantoni, Bariton: Askar Lashkin, Moderation: Matteo Bodini. Daniel Clemente (im Bild rechts), der neue Präsident des Kulturhauses, begrüßte die Musiker und die Gäste.

Kein Neujahrskonzert ohne Johann Strauss, dem Walzerkönig, das meinte Matteo Bodini, Cellist im „Orchestra Bartolomeo Bruni APS“ und Moderator des Neujahrskonzertes am 4. Jänner in Schlanders. Daniel Clemente, seit 1. Jänner der neue Präsident im Kulturhauses Karl Schönherr Schlanders, konnte im Sparkassensaal nicht nur die 35 Musiker:innen des Sinfonieorchesters aus Cuneo begrüßen, sondern auch Vertreter der Kirche und der Gemeinde und viele musikalisch interessierte Bürger aus dem ganzen Vinschgau. Die Bürgermeisterin Christine Kaaserer wünschte beim traditionellen Neujahrskonzert allen ein glückliches und erfülltes Jahr und den Mut, die Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Das rund 2-stündige Konzert wurde mit der schwungvollen Ouvertüre zur Oper Carmen von Georges Bizet eröffnet. Neben vier Werken von Johann Strauss Sohn, den Walzerkönig, wurden auch drei bekannte Werke von Giuseppe Verdi aus den Opern Rigoletto und La Traviata aufgeführt. Großen Anklang fanden dabei besonders die Arie „La donna é mobile“ aus der Oper Rigoletto und die weltberühmte Tritsch Tratsch Polka von J. Strauss. Aufgeführt wurde auch die Arie „Madamina, il catalogo è questo“ aus Mozarts Oper Don Giovanni und das Duett „Là ci darem la mano“, ebenfalls aus Mozarts Don Giovanni. Aus Giacomo Puccinis Oper Turandot wurde „Nessun dorma“, eine der berühmtesten Tenor‑Arien der Operngeschichte präsentiert und von Gaetano Donizetti das Duett „Barcarola a due voci“ aus L’elisir d’amore. Zum Abschluss des offiziellen Programms erklang der Donauwalzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss (Sohn), die inoffizielle Hymne Wiens und heimliche Nationalhymne Österreichs und „Brindisi“ aus La Traviata, ein berühmtes, schwungvolles Duett von Giuseppe Verdi. Als Zugabe gab es noch Klänge voller Harmonie und Lebensfreude, ein Mix aus bekannten Weihnachtsliedern und den Radetzky-Marsch, einen der berühmtesten Märsche der Welt, komponiert 1848 von Johann Strauss (Vater). Dazu gab es großen und langanhaltenden Applaus. (hzg)