Jugend: Der „Safe Space“ beim Prader Faschingsumzug
Der legendäre Faschingsumzug in Prad ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Doch wo große Menschenmengen, laute Musik und ausgelassene Stimmung zusammentreffen, kann es auch zu Momenten der Überforderung kommen. Deshalb hat der Jugendtreff Prad heuer ein besonderes Projekt umgesetzt: einen „Safe Space“ als geschützten Rückzugsort direkt vor dem Treffpunkt.
Dieses Angebot war Teil des Sicherheitskonzepts der Gemeinde. Ziel war eine niederschwellige Anlaufstelle für Jugendliche, die Unterstützung brauchten oder eine kurze Pause vom Trubel suchten. Besonders die eisigen Temperaturen machten unseren warmen Rückzugsort wertvoll: Viele nutzten die Gelegenheit, sich aufzuwärmen oder die sanitären Anlagen zu nutzen. Für Stärkung war gesorgt: Wasser, Obst, Snacks und der bewährte „Hausmittel-Klassiker“ – saure Gurken und Gurkenwasser. Ob bei Erschöpfung, Reizüberflutung oder einfach zum Durchatmen – die Jugendarbeiterinnen standen bereit, um verantwortungsvoll zu begleiten.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Eure kreativen Kostüme haben uns begeistert, und der Besuch des Weihnachtsmanns war ein besonderes Highlight.
Die Resonanz war durchwegs positiv: Nicht nur die einheimische Jugend, sondern auch Jugendliche aus dem ganzen Vinschgau fanden den Weg zu uns. Es entstanden viele gute Gespräche und neue Kontakte. Wir danken der Gemeinde Prad für die Einbindung ins Sicherheitskonzept und allen Jugendlichen für ihr Vertrauen. Die Aktion hat erneut gezeigt, wie wichtig sichere Rückzugsorte bei Großveranstaltungen sind.
Die Jugendarbeiterinnen Isabel und Lisa