Starker grenzüberschreitender Impuls
Der gesamte Interreg Rat Terra Raetica (aus dem Vinschgau: Andreas Tappeiner, Roselinde Gunsch Koch, Dieter Pinggera, Gustav Tschenett) sowie die Räte aus der Schweiz und aus Österreich das jeweilige Management, Vertreter aus der Abteilung Europa (Aut. Provinz BZ) und die Projektträger
Anlässlich des halbjährlichen Treffens des Interreg Rates Terra Raetica, das am Montag, den 27. April, im Arbeitsrehabilitationsdienst in Latsch stattfand, wurden die neuen Projekte offiziell beschlossen. Die Sitzung wurde von Andreas Tappeiner, Präsident des Interreg Rates Terra Raetica, eröffnet.
Im Rahmen der Sitzung genehmigte das Projektauswahlgremium acht innovative, grenzüberschreitende Kleinprojekte aus dem Kleinprojektefonds Italien–Schweiz und zudem weitere Projekte aus dem Italien-Österreich Programm. Ziel dieser Initiativen ist es, den kulturellen, touristischen, ökologischen und sozialen Austausch im gemeinsamen Lebensraum Terra Raetica zu stärken und neue Kooperationen über Staatsgrenzen hinweg zu fördern.
Die geförderten Kleinprojekte Italien-Schweiz im Überblick:
• Nordic³ im Raum Terra Raetica – Webcams für grenzüberschreitende Sichtbarkeit im Langlaufsport;
• Stilfserjoch & Umbrailpass – die sprechenden Straßen in der Terra Raetica;
• Grenzenlos gebildet – Schulgeschichte(n) aus dem Alpenraum;
• Terra Raetica – Pflanzen für mehr Vielfalt;
• Wiesenbrüter Terra Raetica – Kartierung;
• Biathlon verbindet – grenzüberschreitende Nachwuchsförderung Martell–Scuol;
• Digitalisierung von Kulturstätten in der Terra Raetica;
• RaetiaCulTour: Mehr als Nachbarn – Kulturtourismus-Strategie für die Terra Raetica
Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 100.000 Euro können zu 100 Prozent finanziert werden.
Der Kleinprojektefond ist Teil des EU-Programms Interreg Italien–Schweiz-VI-A 2021–2027 und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gemeinsamen Lebensraums Terra Raetica. Im Fokus stehen nachhaltige Entwicklungen, regionale Vernetzung sowie die Förderung innovativer Ideen.
Mit nun insgesamt zwölf genehmigten Projekten zeigt sich deutlich: Der Kleinprojektefonds trifft auf großes Interesse und eröffnet neue Perspektiven für eine lebendige, vernetzte und zukunftsorientierte Zusammenarbeit im Herzen der Alpen.