6 Jahre elektrisch
Mit Ende vom Jänner 2026 werden es 6 Jahre, seit ich elektrisch fahre. Aufmerksame Leser:innen haben ja mitbekommen, dass ich in dieser Zeit mal mit Motorschaden auf der Mebo stehen geblieben bin und dass ich mal angemahnt habe, dass es im Lande Mechaniker braucht, die ein Elektroauto warten und reparieren können. Meine Erfahrung ist, dass sich einige Dinge in Wohlgefallen aufgelöst haben, dass es im Tal Anlaufstationen für Elektro-Probleme gibt. Mein bisheriger Stromanbieter hat sich im vergangenen Sommer vertschüsst und sein Mutterunternehmen hat die Stromlieferung derart ungeschickt selbst übernommen, dass ich mich anderweitig umgetan und den Stromanbieter gewechselt habe.
Dass mein kleiner E-Gratten mittlerweile mehr als 200.000 Kilometer aufn Tacho hat und mit Ausnahme der damaligen großen Panne einwandfrei und ohne anderweitige Reparaturen dahinschnurrt, ist beruhigend. Auch die Batterie macht keine Probleme. In der Öffentlichkeit haben die Polemiken abgenommen und zwar jene, die immer wieder auf die umweltschädigende Herstellung der E-Autos (der Batterie vor allem) und der nicht vorhandenen Recyclingschiene hingewiesen haben. Bekräftigt wird hingegen das elektrische Schlafen in Europa, indem vor allem die deutsche Autoindustrie das von der EU dekretierte Verbrenneraus 2035 weghaben will. Derweil entwickeln die Chinesen die übernächste elektrische Auto-Generation.
Erwin Bernhart