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Die „Weisswand“

  • Dachzeile: Partschins/Quadrat/Töll

Was der Weißwasserbruch für Laas ist, ist die „Weisswand“ für Partschins, nämlich ein Ort für den Abbau von Marmor. Während der Marmor aus dem Weißwasserbruch“ zu hochwertigen Fliesen, Platten und Skulpturen verarbeitet werden kann, wird der Marmor aus der „Weisswand“ oberhalb von Quadrat zu hochwertigen Verputzen und Baumaterial verarbeitet. Jedenfalls stammen die Marmore aus der gleichen Ader.
Die Gemeinde Partschins, Eigentümerin der „Weißwand“, verpachtet rund 2 Hektar Marmorbruch zur Weiterverarbeitung an die Firma Röfix. Der Gemeindeausschuss hat die Konzession mittels eines öffentlichen Versteigerungsverfahen ausgeschrieben und am 17.12.2021 den provisorischen Zuschlag zu einem jährlichen Pachtzins von 60.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer an die Firma Röfix für die Dauer von 10 Jahren ab 07.12.2022 vergeben. Die Abbaugenehmigung vom zuständigen Amt ist vorhanden und es wird abtransportiert. Jährlich findet ein obligatorischer Lokalaugenschein mit dem Konzessionär und den Landesämtern statt. 2026 wurden dabei Optimierungen besprochen, etwa dass der Konzessionär Erdmaterial außerhalb des Steinbruches anliefern solle, damit eine optimalere Renaturierung stattfinden könne. Die Anlieferung solle mit jenen LKW erfolgen, die auch den Marmor zu Tale bringen. Zudem wurde die von der Gemeinde konzessionierte Abbaumenge von 15.000 Kubikmetern pro Jahr auf 20.000 erhöht. Der Gemeindeausschuss von Partschins hat kürzlich diesen Änderungen zugestimmt: „Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Landesämter wird es als sinnvoll erachtet, den beantragten Optimierungen in Abweichung zum Gemeindekonzessonsvertrag zuzustimmen, insbesondere unter Bezugnahme auf die in den Protokollen der Lokalaugenschein dargelegten Begründungen.“ (eb)

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Nicht alles ist SVP

  • Dachzeile: Partschins

Wir haben die Gemeinderatsmitglieder der „Liste Freie Wähler“ von Partschins in unserem Artikel „Harte Auseinandersetzungen“ mit der Aussage „die 12-köpfige SVP Mehrheit“ irrtümlich zur SVP gerechnet. Sabine Zoderer (links) und Christian Leiter (rechts) von der „Liste Freie Wähler“ sind zwar in Koalition mit der SVP und Zoderer ist Mitglied des Gemeindeausschusses, aber die Unabhängigkeit von der SVP bleibt gewährleistet. Wir entschuldigen uns für den Fauxpas.

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lvh: Kids Academy

  • Dachzeile: Schlanders

Bereits zum dritten Mal hat der lvh die beliebten Sommerwochen für Kinder im Grundschulalter organisiert. Insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler konnten in den vergangenen zwei Wochen in den Werkstätten des Berufsbildungszentrums Schlanders praktische Erfahrungen sammeln und die vielfältige Welt des Handwerks kennenlernen.
Ziel der Initiative ist es, Kinder schon früh für handwerkliche Berufe zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst aktiv zu werden.
In der ersten Projektwoche erlebten die Kinder hautnah, wie der Rohbau eines kleinen Häuschens entsteht. Unter der Anleitung erfahrener Expertinnen und Experten sowie des Betreuungsteams planten, bauten und gestalteten sie ihr Projekt Schritt für Schritt. Dabei führten sie altersgerecht Mauerwerks- und Verputzarbeiten aus, arbeiteten mit Gipskartonplatten, planten Holzfassaden und verlegten Fliesen.
Auch die zweite Woche stand ganz im Zeichen des praktischen Lernens. Die Kinder montierten am Rohbau eines Häuschens einen Dachstuhl und erhielten spannende Einblicke in Dachkonstruktionen. Darüber hinaus bauten sie ein Holzgeländer, führten Belagsarbeiten im Außenbereich durch, gestalteten kreative Malerarbeiten und sammelten erste Erfahrungen mit altersgerechten Elektroinstallationen. Auf diese Weise lernten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Gewerke kennen und konnten die Vielfalt des Handwerks unmittelbar erleben.
Die Projektwochen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen des Berufsbildungszentrums Schlanders, Josef Telser und Andreas Lampacher, durchgeführt.
„Die Begeisterung und das Interesse der Kinder sind beeindruckend. Sie erleben hier, wie spannend es ist, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen und am Ende der Woche ein sichtbares Ergebnis vor sich zu haben. Genau solche Erfahrungen können den Grundstein für die spätere Berufsorientierung legen und zeigen, welche Chancen das Handwerk jungen Menschen bietet“, betont lvh-Vizepräsident Hannes Mussak.
Sich selbst einen Eindruck von den vielen fleißigen Kinderhänden verschafft haben sich Hermann Raffeiner Kerschbaumer (lvh-Bezirksobmann Untervinschgau), Günther Platter (lvh-Bezirksobmann Obervinschgau), Konrad Blaas (lvh-Vizebezirksobmann Untervinschgau), Herbert Kasal (Obmann der Elektrotechniker/innen im lvh), Jürgen Zerz und Ingor Wallnöfer (Berufsbeiratsmitglieder der Elektrotechniker/innen im lvh) sowie Josef Auer (Filialleiter Bauexpert Latsch).
Mit den Kids Academy Wochen setzt der lvh ein starkes Zeichen für die Nachwuchsförderung im Handwerk. Spielerisch und praxisnah erhalten Kinder Einblicke in verschiedene Berufsbilder und entdecken dabei oft Talente, die ihnen bislang nicht bewusst waren.

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Malser T-Rex

  • Vorspann: Der Gemeinderat von Mals hat die vier im Gemeindegebiet vorhandenen Tourismuszonen einstimmig um 5 Jahre verlängert und sich so als T-Rex also als Tourismus-König erwiesen. Würden alle Zonen verbaut, kämen in der Gemeinde rund 250 Betten hinzu.
  • Dachzeile: Mals
  • Redakteur: Erwin Bernhart
  • Redakteur Bild:

Der Gemeinderat von Mals hat kürzlich jenes Schlupfloch genutzt, welches der Tourismuslandesrat Luis Walcher im Langes geöffnet hat: die Verlängerung der Tourismuszonen. Bekanntlich hätten im Herbst alle Tourismuszonen verfallen sollen, wenn nicht innerhalb Herbst 2026 den Gemeinden entsprechende Bebauungsprojekte vorlägen. Walcher hat die Bettenstopp-Doktrin von seinem Vorgänger Arnold Schuler aufgeweicht und „strukturschwachen“ Gemeinden die Möglichkeit gegeben, die vorhandenen Tourismuszonen ohne Projekte mit einfachem Ratsbeschluss um 5 Jahre zu verlängern und so den Projektwerbern Zeit und Luft zu verschaffen. BM Josef Thurner sagt, dass es sich in der Gemeinde Mals um vier Tourismuszonen handle. Die Tourismuszonen seien erworbene Rechte. Mit der rund einen Hektar großen Zone oberhalb von Röfen bei Prämajur wurde die Zone von Markus „Klas“ Moriggl um 5 Jahre verlängert. Moriggl hatte bereits 2024 eine Projektidee zur 15.000 Kubikmeter möglichen Verbauung. Diese Idee ist nicht mehr aktuell und Moriggl ist weiterhin auf der Suche nach Investoren für einen Hotelkomplex mit rund 150 Betten. In Prämajur gibt es eine zweite Tourismuszone von Fritz Ziernheld, der einige Ferienwohnungen auf einer Fläche von 2.200 Quadratmetern mit rund 20 Betten verwirklichen kann. Der Rechtsstreit mit dem Nachbar, so sagt es BM Thurner, sei inzwischen beigelegt. Dass beim Einreichen der Projekte die Leitlinien des Landes in Richtung Nachhaltigkeit, in Richtung Unterkünfte der Mitarbeiter und einigem mehr einzuhalten sind, wurde auch im Ratsbeschluss explizit festgehalten. Auf die Frage nach dem Wassermanagement in Prämajur sagt Thruner, dass die Wasserproblematik vor 3 Jahren aufgrund eines technischen Defektes aufgetreten sei, der inzwischen behoben ist. Zudem habe die Gemeinde ein Projekt über ein neues Reservoir in der Schublade und auch eine neue Quelle im Visier, die bei Bedarf neu gefasst werden kann. Also einen Wassermangel in Prämajur gebe es nicht.
Eine kleine Tourismuszone befindet sich beim Hotel Margun, welches um rund 20 Betten erweitert werden kann.
In Burgeis ist mit rund 2200 Quadratmetern die Tourismuszone von Roland Reinalter vorhanden. Reinalter möchte, so das Ansinnen, dort einen Campingplatz anlegen mit überschlägig 20 Stellplätzen, was rund 60 Betten entsprechen würde.

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