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Was macht ihr mit den gesperrten Wegen?

  • Dachzeile: Partschins

Unsere bisherigen mündlichen Nachfragen zu den konkret gesetzten Maßnahmen wurden jedoch nur unzureichend beantwortet“, sagt die Bürgerliste von Partschins und deshalb hat sie eine schriftliche Anfrage eingereicht und zwar betreffend private Wege, die seit kurzem gesperrt sind. „Konkret ist seit Juli 2025 der direkte Zugang von der Zielstraße zum östlichen Einstieg des Rablander Waalweges mittels einer Kette gesperrt. Im November 2025 wurden zudem zwei Durchgänge von der Peter-Mitterhofer-Straße in Richtung Pröfingweg geschlossen. Bei einem dieser Durchgänge befand sich seit vielen Jahren eine Sitzbank, die nahezu täglich – insbesondere von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern – genutzt wurde und die, nach einer kurzzeitigen “Verlegung” auf den Gehsteig, vor einigen Wochen definitiv entfernt wurde“, schickt die Bürgerliste voraus und fragt die Gemeindeausschussmitglieder, was man den da tue, ob man mit den Grundeigentümern rede und welche konkreten Schritte man da plane.
In den Antworten bleiben die Ausschussmitglieder sehr vage. „Es wird mitgeteilt, dass seit Juli 2025 verschiedene Gespräche in obiger Angelegenheit geführt wurden“, steht in den Antworten, die der Gemeindesekretär Hubert Auer bei der Ratssitzung am 14. April vorgelesen hat. Und unter anderem: „Das Privateigentum wird respektiert und ein Enteignungsverfahren (...) wird daher nicht angestrebt. Es werden weiterhin Gespräche mit dem Grundeigentümer geführt, um die Möglichkeit einer öffentlichen Zugänglichkeit für die Dorfbevölkerung zu prüfen. Konkrete Zeiträume für eine Umsetzung können derzeit noch nicht angegeben werden.“ Die Antwort ist etwas eigenartig, weil in der Anfrage der Bürgerliste das Wort „Enteignung“ gar nicht vorkommt. Eine Diskussion über die Antworten gab es im Rat nicht, weil die Geschäftsordnung eine solche nicht vorsieht. (eb)

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Europäischer Glanz in Schlanders

  • Dachzeile: Schlanders
  • Weitere Fotos - 1:  die beiden Bezirkspräsidenten im hds Adi Erlacher und Dietmar Spechtenhauser

Schlanders ist europäische Hauptstadt des Einzelhandels, „vanguard city“. Genau dieser Titel wurde kürzlich einen Tag lang gefeiert, eine Dorfbegehung mit ausgewählten Teilnehmern, darunter einigen Gemeinderatsmitgliedern, gemacht, ein gemeinsame Mittagessen eingenommen und am Nachmittag gab es europäische Grußworte und in einem Dialog zwischen den Europäischen Hauptstädten des Einzelhandels Schlanders, Barcelona, Caldas da Rainha (Portugal) stellten die beiden letztgenannten ihre Programme und Identitäten in der Basis in Schlanders vor. Einheimische Grußworte kamen von BMin Christine Kaaserer, online von Philip Moser vom hds und online von zwei Damen aus dem Umfeld der europäischen Kommission. Dass die Bemühungen der derzeitigen Bezirks-hds-Führung nicht ganz falsch liegen, zeigten Ergebnisse einer Studie der OECD, die in Teilen in der Basis am 17. April vorgestellt worden ist. Es gelte durch Initiativen, durch Erreichbarkeit und durch Identität den lokalen Handel zu stärken. Nun trägt Schlanders für ein Jahr den europäischen Titel „vanguard Citiy“ und entlag eines 7-Thesenpapiers, der „Schlanderser Erklärung“ will man dieses Jahr für die Sichtbarkeit des Einzelhandels nutzen. (eb)

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Aufwärts

  • Vorspann: Bei der Alexandra Peer im Gasthof Edelweiß zog die Tourismusgenossenschaft Obervinschgau Bilanz über das Jahr 2025 und blickte nach vorn - Trend „aufwärts“.
  • Dachzeile: Schlinig
  • Redakteur: Erwin Bernhart
  • Redakteur Bild:

Die Richtung stimmt: Mit 525.562 Nächtigungen im Jahr 2025 waren es so viele wie noch nie. Man habe viele Projekte abgewickelt - vom Waaleinkehr-Fest bis „Glurns kocht“ - und konnte in einem großen Team, gemeinsam mit der Ferienregion Reschenpass, rasch reagieren und Aufgaben verteilten. An der „Strategie Reschensee“ werde weiter gearbeitet.
In der genehmigten Bilanz scheint zwar ein Verlust von rund 500.000 Euro, der sei aber der Abwertung von der Beteiligung am Watles geschuldet. Mit ihrem letzten Bericht als Aufsichtsratspräsidentin konstatierte die renommierte Malser Wirtschaftsberaterin Norma Waldner dem bisherigen Verein ein solides Haushaltsgebaren. Sowohl die Bilanz als auch der Haushaltsvoranschlag für 2026 wurden einstimmig genehmigt, ebenso das reichhaltige Tätigkeitsprogramm 2026 mit einem ausgebauten Kulturprogramm, mit wieder eingeführten Nachtführungen durch Burgeis, mit dem Fortführen des Naturgartenwettbewerbs und mit der Unterstützung von regionalen Kreisläufen zwischen Landwirtschaft und Tourismus.
Dass gerade eben die erste Decke an der Talstation vom Watles gegossen wird, berichtete Watles-Präsident Ronald Patscheider und er verwies auch auf die erfolgreiche Waltes-Plus Karte. Weil die frühe Öffnungszeit (am 5. Dezember) Erfolg hatte, appellierte Patscheider an die Hotels, dass es schön wäre, wenn der eine oder der andere zu diesem Zeitpunkt öffnen würde. Lob nach allen Seiten verstreute Tourismus-Präsident Lukas Gerstl, auch gegenüber BM Josef Thurner. Der Watles selbst, sagte Gerstl mit Blick auf den Liftneubau, nehme keinen Kredit auf.
Christian Maas von der Reschensee-Konsortial GmbH berichtete über das Marketingbudget von rund 640.000 Euro, mit dem die Highlights der beiden Ferienregionen in ein Schaufenster gestellt werden können.
Die weiteren Schritte in Richtung „Reschensee“ erläuterte Stefan Gruber von „Valmontis“. Grußworte kamen vom Präsidenten der Ferienregion Reschenpass, Thomas Strobl, vom Direktor der Raika Obervinschgau, Markus Moriggl. BM Thurner betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, weil „alle aus dem Tourismus Nutzen ziehen sollen.“ Oswald Plangger von der IDM sagte, dass der Westen in Punkto Zertifizierungen nicht so gut aufgestellt sei. Lukas Gerstl rügte die IDM und forderte sie auf: „Ihr müsst’s den Westen mehr mitnehmen.“ Man sehe leider immer noch überall die Dolomiten als Werbeaushängeschild.

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Baustellenbilder für den Kindergarten

  • Dachzeile: St. Valentin

Baustellenbilder für den Kindergarten St. Valentin auf der Haide übergeben: Drei großformatige Bilder von spannenden Baustellen wurden an den Kindergarten St. Valentin auf der Haide übergeben.
Die Aktion wurde von Kindergartenmitarbeiterin Astrid Stecher gemeinsam mit Stefan Höchenberger, Gründer und Geschäftsführer von Nextlevel Handwerk, organisiert.
Ziel der Initiative ist es, den Kindern im Spielraum einen direkten Praxisbezug zur Bau- und Handwerkswelt zu ermöglichen. Die großformatigen Motive zeigen eindrucksvolle Baustellen und sollen die Neugier der Kinder wecken. So bekommen die Kleinen schon früh einen lebendigen Eindruck davon, wie moderne Bauprojekte entstehen. Ermöglicht wurde die Übergabe durch vier Unternehmen: Ortler Beton, SystemBau, Mair Josef sowie Nextlevel Handwerk. Sie haben die Bilder gemeinsam gespendet. Die Kinder hatten eine große Freude und haben auf den Bildern schon vieles entdeckt. Schon die ersten Eindrücke zeigten, wie stark das Interesse der Kleinen an echten Baustellen ist. (r)

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