Abgeblitzt
v. l.: Bezirkssekretär Urban Rinner, Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch und Vize-Präsident Georg Altstätter
Glurns Marketing ist mit seinem Ansuchen um finanzielle Beihilfe in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau abgeblitzt. Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch nahm Bezug auf ein Schreiben, welches an die einzelnen Gemeinden des Vinschgaus und auch an die Bezriksgemeinschaft gegangen sei. Glurns Marketing, so die inhaltliche Kurzform, die Gunsch vorgebracht hat, möchte eine größere Silvesterfeier 2026 in der Stadt veranstalten und ersucht die einzelnen Gemeinden und die Bezirksgemeinschaft um finanzielle Hilfe. Der Glurnser BM Erich Wallnöfer sagte, dass er die Verantwortlichen von Glurns Marketing vorgewarnt habe und zwar mit dem Hinweis darauf, dass sich die Bezirksgemeinschaft schon lange bewusst aus allen größeren Veranstaltungen zurückgezogen habe. Die Bürgermeister rümpften denn auch die Nase bei der Bezirksratssitzung am 23. April. Recht habe Glurns Marketing, so sagte es Roselinde Gunsch, bezüglich des Zubringerdienstes. Da könne man auf das Amt für Personennahverkehr frühzeitig einwirken. Eine finanzielle Unterstützung für Vinschgau Marketing werde es aber nicht geben.
Der Bezirksrat hat kurz zuvor die von der Landesregierung neu beschlossenen Entschädigungszahlungen für die Verwalter ratifiziert. Demnach stehen der Präsidentin 50 % der 5583 Euro zu, dem Vize 854 Euro, Bezirksreferenten 564 Euro zu. Die Beträge sind jeweils Bruttobeträge. (eb)