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Schlanders

Arztpraxis ohne Fortüne

veröfftl. am 08. Juli 2026

Eines der großen Bauvorhaben in der Gemeinde Mals rückt näher. Seit längerem ist im Malser Gemeindeausschuss beschlossen, die Sanierung des in die Jahre gekommenen Kulturhauses von Burgeis in Angriff nehmen zu wollen und dafür ist diese Sanierung im Dreijahresprogramm der öffentlichen Arbeiten 2026-2028 enthalten. Am 30. Juni 2026 wurden zwei Ausschussbeschlüsse gefasst, die dieses Vorhaben endlich konkretisieren. Die Arbeiten für das Projekt „Energetische Sanierung des Kulturhauses Burgeis; Anbringung Dämmung; Austausch Fenster, Einbau von Sonnenschutz und Modernisierung der technischen Anlagen mit dem Ziel der Verringerung des Energieverbrauches“ wurde mit Beschluss 326 an die zeitweilige Bietergemeinschaft Baumänner GmbH und Bau Reinalter GmbH vergeben und dafür demnächst ein Werkvertrag in Form einer öffentlichen Urkunde abgeschlossen. Im darauffolgenden Beschluss Nr. 363 hat der Gemeindeausschuss von Mals auch die Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination in der Ausführungsfase für einen Gesamtbetrag von knapp 90.000 Euro vergeben und zwar an jenes Planungsbüro, welches die Planung für die Adaptierung und energetische Sanierung des Kulturhauses Burgeis im März 2024 übernommen hatte. Die Bietergemeinschaft griplan und Sudio G mit Sitz in Bruneck hat damals den Planungsauftrag für insgesamt 107.000 Euro übernommen. Mit insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro wird das Sanierungsvorhaben veranschlagt. Ein Landesbeitrag ist bereits zugesagt und gewährt und den Rest wird die Gemeinde Mals mit Eigenmitteln schultern. Die Gemeinde Mals erhofft sich Geldmittel aus dem EFRE-Fonds, die bereits zugesagt sind, allerdings noch ohne entsprechendes Dekret. (eb)