Aufwärts
Das Team der Tourismugenossenchaft Obervinschgau mit Präsident Lukas Gerstl (kniend rechts) und daneben die Direktorin Katharina Fritz
Die Richtung stimmt: Mit 525.562 Nächtigungen im Jahr 2025 waren es so viele wie noch nie. Man habe viele Projekte abgewickelt - vom Waaleinkehr-Fest bis „Glurns kocht“ - und konnte in einem großen Team, gemeinsam mit der Ferienregion Reschenpass, rasch reagieren und Aufgaben verteilten. An der „Strategie Reschensee“ werde weiter gearbeitet.
In der genehmigten Bilanz scheint zwar ein Verlust von rund 500.000 Euro, der sei aber der Abwertung von der Beteiligung am Watles geschuldet. Mit ihrem letzten Bericht als Aufsichtsratspräsidentin konstatierte die renommierte Malser Wirtschaftsberaterin Norma Waldner dem bisherigen Verein ein solides Haushaltsgebaren. Sowohl die Bilanz als auch der Haushaltsvoranschlag für 2026 wurden einstimmig genehmigt, ebenso das reichhaltige Tätigkeitsprogramm 2026 mit einem ausgebauten Kulturprogramm, mit wieder eingeführten Nachtführungen durch Burgeis, mit dem Fortführen des Naturgartenwettbewerbs und mit der Unterstützung von regionalen Kreisläufen zwischen Landwirtschaft und Tourismus.
Dass gerade eben die erste Decke an der Talstation vom Watles gegossen wird, berichtete Watles-Präsident Ronald Patscheider und er verwies auch auf die erfolgreiche Waltes-Plus Karte. Weil die frühe Öffnungszeit (am 5. Dezember) Erfolg hatte, appellierte Patscheider an die Hotels, dass es schön wäre, wenn der eine oder der andere zu diesem Zeitpunkt öffnen würde. Lob nach allen Seiten verstreute Tourismus-Präsident Lukas Gerstl, auch gegenüber BM Josef Thurner. Der Watles selbst, sagte Gerstl mit Blick auf den Liftneubau, nehme keinen Kredit auf.
Christian Maas von der Reschensee-Konsortial GmbH berichtete über das Marketingbudget von rund 640.000 Euro, mit dem die Highlights der beiden Ferienregionen in ein Schaufenster gestellt werden können.
Die weiteren Schritte in Richtung „Reschensee“ erläuterte Stefan Gruber von „Valmontis“. Grußworte kamen vom Präsidenten der Ferienregion Reschenpass, Thomas Strobl, vom Direktor der Raika Obervinschgau, Markus Moriggl. BM Thurner betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, weil „alle aus dem Tourismus Nutzen ziehen sollen.“ Oswald Plangger von der IDM sagte, dass der Westen in Punkto Zertifizierungen nicht so gut aufgestellt sei. Lukas Gerstl rügte die IDM und forderte sie auf: „Ihr müsst’s den Westen mehr mitnehmen.“ Man sehe leider immer noch überall die Dolomiten als Werbeaushängeschild.