Bundesjugendredewettbewerb: Der Vinschgau war präsent
Download «Südtiroler Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Finale des Bundesredewettbewerbs vom 1. bis zum 3. Juni in Wien (von links): Maximilian Gasser, Esther Vegrini, Anna Klara Perkmann, Sophia Pfitscher, Felix Oberhollenzer (Foto: LPA/Bundeskanzleramt Wien/Valentin Brauneis) »
Fünf Finalistinnen und Finalisten des Südtiroler Jugendredewettbewerbs nehmen am Bundesjugendredewettbewerb in Wien teil und belegen vierte Plätze. 66 Schülerinnen und Schüler haben vom 1. bis 3. Juni am heurigen 73. Bundesjugendredewettbewerb im Jugendgästehaus Wien-Brigittenau in verschiedenen Kategorien teilgenommen. Eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Österreich und Südtirol ermöglicht es den jungen Südtiroler Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Schulstufen, beim Bewerb anzutreten. Die fünf Finalistinnen und Finalisten des Südtiroler Jugendredewettbewerbs waren am 14. und 15. April ermittelt worden und haben sich jetzt mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Bundesländern Österreichs gemessen. Anita Demetz vom Landesamt für Jugendarbeit hat die Siegerinnen und Sieger des Südtiroler Redewettbewerbs nach Wien begleitet, darunter auch zwei Vinschger Schülerinnen.
Anna Klara Perkmann der Mittelschule Latsch sprach zum Thema „Zu Gast am Berg: wie wir zu besseren Gästen werden“. Sie legte ihre Gedanken dar: vom Übertourismus in den Bergen als Belastungsgruppe, den Respekt vor Tieren und Pflanzen in der Natur, ökologische Bildung als festen Bestandteil im Schullehrplan und schlussendlich Tipps wie man die Touristen zu respektvollem Umgang mit der Natur sensibilisieren kann. Sie überzeugte die Jury und erreichte in der Kategorie Klassische Rede – 8. Schulstufe den 4. Platz.
Sophia Pfitscher vom Oberschulzentrum Schlanders hielt ihre Rede zum Thema „Wenn Helfer zu Opfern werden“. Mit persönlichem Bezug beleuchtete sie das Thema aus verschiedenen Sichtweisen und ging auf erlebte Gewalt an Rettungskräften, Beleidigungen, Drohungen, Hass im Internet sowie Videos von behinderten Rettungseinsätzen ein. Sie thematisierte auch die Folgen, wenn Rettungskräfte behindert werden bis hin zur Lebensgefahr und unterstrich die Bedeutung von Respekt und Dankbarkeit gegenüber den meist Freiwilligen im Einsatz. In der Kategorie Klassische Rede – Oberstufe hat sie für ihre Rede viel Applaus geerntet und landete auf dem 4. Platz.