Fairness zum Aufbrühen
v. l.: Rudi Dalva, Paolo Pastore, Richard Theiner, Brigitte Gritsch und Stefan Schreyögg
Kaffee steht in Südtirol auf den meisten Küchentischen, in Büros und Bars. Für Millionen Kleinbäuer*innen weltweit ist Kaffee die Grundlage ihrer Existenz. Das Interesse war groß, als die Südtiroler Weltläden heute (16.06.) in Bozen neben dem Dom ihre drei neuen Kaffees präsentierten. Freiwillige, Kund*innen, Interessierte und Medienvertreter*innen nutzten die Gelegenheit, sie zu verkosten und mehr über die Herkunft der Bohnen zu erfahren. Erhältlich sind der neue Filterkaffee, Moka-Kaffee und Espresso ausschließlich in den 13 Südtiroler Weltläden.
Die drei neuen Kaffees entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen Vertreter*innen der Südtiroler Weltläden und Alps Coffee. Alle drei Sorten stammen aus biologischem Anbau und sind Fairtrade-zertifiziert. Die Arabica-Bohnen kommen aus Peru, Honduras und Mexiko, die Robusta-Bohnen aus Indien. Richard Theiner, Vorsitzender des Weltladens Latsch und Mitinitiator des Projekts, sagt: „Kaffee ist eines der bekanntesten Produkte des Fairen Handels und für viele Menschen ein täglicher Begleiter. Mit dem neuen Weltladen-Kaffee schaffen wir erstmals ein gemeinsames Produkt für alle 13 Südtiroler Weltläden. Es stärkt die Zusammenarbeit der Läden und zeigt, wie Fairer Handel schmeckt.“ Das Projekt verbindet globale Verantwortung mit regionaler Wertschöpfung in Südtirol.