Fernheizwerk auf Erfolgskurs
v. l. Vize-Präsident Günther Andergassen (Alperia), Hannes Ille, Präsident der Fernheizwerk GmbH und BMin Christine Kaaserer
Insgesamt 880 Kunden werden mit Wärme der Fernheizwerk Schlanders GmbH beliefert, 32 km an Leitungen zählen zum Netz und 36,2 Mio. kWh an Wärme wurden 2025 produziert - 24,9 Mio. kWh davon mit Biomasse, der Rest mit Gas. Die Wärmeverluste betrugen 7,8 Mio. kWh. Der produzierte Strom belief sich auf 10,6 kWh - 6,1 kWh mit Gas, der Rest mit Biomasse. 13,7 Millionen Euro an Eigenkapital und 18,2 Millionen Euro an Anlagevermögen weist die Bilanz auf. Und: Rund 800.000 Euro Gewinn stehen am Ende des vergangenen Jahres.
Hannes Ille, seit 2024 Präsident desselben und flankiert von Vize Günther Andergassen, präsentierte am 30. April 2026 den Schlanderser Gemeinderäten eine Erfolgsbilanz. Zur Erinnerung: Seit 2005 ist das Fernheizwerk Schlanders in Betrieb, 51 Prozent daran hält die Gemeinde Schlanders, 49 Prozent hingegen die Alperia. Die fünf Mitarbeiter im Heizhaus sind Alperia Ecoplus Angestellte. In der Fernheizwerk GmbH hat man eine klare Vision: Weg vom Gas. Das Gas BHKW will man in Zukunft mit einem Biomasse-Kessel ersetzen. Gas wird für die Spitzen bleiben und soll auf rund 5 Prozent reduziert werden. Spätestens 2035 soll die Klimaneutralität erreicht sein. Ille: „Wir wollen zudem die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach von der Gemeinde abkaufen. Das würde das Konzept der Fernheizwerk GmbH abrunden.“ Was für die Kunden wichtig sein dürfte: „Wir liegen auch beim Preis zwischen Latsch und Laas“, sagte Ille. (ap)