Frieden
Alle meine Gefühle
Gefühle geben uns Orientierung für uns selbst und beeinflussen so die Beziehungen, die wir zu unseren Mitmenschen pflegen. Je deutlicher und differenzierter es gelingt, Gefühlen nachzuspüren, sie zu benennen und mitzuteilen, umso lebendiger fühlen wir uns.
Frieden
„Was war das doch gestern für ein feiner und anregender Abend mit unseren Kollegen.“ Beglückende, harmonische Begegnungen erleben wir dann, wenn wir einander zuhören und
einen interessierten, wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Wir fühlen uns dabei ruhig, ausgeglichen und zufrieden. Besonders enge Beziehungen zu nahestehenden Personen und Vertrauen helfen uns dabei, unseren inneren Frieden zu finden. Durch tiefes bewusstes Atmen gelingt es, die Spannungen des Alltags loszulassen und ganz im gegenwärtigen Moment zu verweilen. Selbst in turbulenten Zeiten bin ich mit mir im Einklang und lasse meine angenehmen und unangenehmen Gefühle kommen und gehen. Mein Seelenheil und innerer Friede in Form von Leichtigkeit und Zuversicht kann so zu einer Grundhaltung dem Leben gegenüber werden. Religion, Meditation, Yoga oder ein Spaziergang in der Natur helfen dabei, gut bei sich selbst zu Hause zu sein. Und indem ich die liebevolle Verbindung zu anderen suche und für das Gelingen von Beziehungen Sorge trage. Ganz ohne Handy und sonstige Ablenkungen.
Verlieren wir uns nämlich im Außen, im Vergleichen und Urteilen darüber, was gut oder schlecht ist, bleibt Unverständnis und in der Folge Verärgerung und Groll zurück. Gerade zum Jahresende tun wir gut daran, uns selbst und den Mitmenschen mit einer gewissen Nachsicht zu begegnen. Ein friedliches Miteinander ist kein Selbstläufer, sondern bedarf der Aufmerksamkeit, dem Interesse und der Pflege. Ein freundliches Wort, Momente der Dankbarkeit, ein gutes Gespräch, ein lustiges Spiel und viel Lob und Anerkennung.
Elisabeth Hickmann
Systemische Therapie und Beratung (SG)
Tel. 333 269 0799
www.beratung-hickmann.it