Zum Hauptinhalt springen

Leserbriefe 2-2026

veröfftl. am 20. Januar 2026

Ist es das, was wir wollen?


Schon vor den Gemeinderatswahlen zeichnete sich ab, dass Burgeis nicht mehr den Stellenwert hatte, wie früher. Es wurde nur ein Kandidat aufgestellt, wer das entschieden hat, entzieht sich meinen Kenntnissen. Wahltag ist Zahltag.
Der Burgeiser Kandidat schaffte den Sprung in den Gemeinderat und wurde trotz starken Stimmverlusten in den Ausschuss berufen. Dem Burgeiser Referenten wurden die Belange des Dorfes übertragen.
Viele Bürger fragen sich: Was ist passiert - von den ganzen Wahlversprechen nichts übrig geblieben: Dorfstraßen sind verwahrlost, Seitenstraßen werden mit Blumentrögen bestückt, zum Nachteil der Anrainer. Anregungen zur Beseitigung der Hindernisse werden trotz mehrfachen schriftlichen Anträgen abgewiesen. Unsere Kinder und Bürger haben keine Möglichkeit in Burgeis einen geförderten Bauplatz zu bekommen, denn es gibt keinen, sie müssen auswandern in den umliegenden Gemeinden. Ist es das, was wir wollen? Eine Schande für unser Dorf.
Das nächste Problem des Referenten, er vermischt Privates mit dem „ Beruflichen“ das ist für einen Politiker ein Armutszeugnis. Zum Glück haben wir im Gemeinderat Personen mit Hausverstand, welche sich unserer Anliegen annehmen.
Ein besorgter Bürger
Hansjörg Bernhart

 


„... das ist der Wind...“


Sehr geehrtes Vinschgerwind-Team,
im März 1976 waren meine Frau und ich (damals noch nicht verheiratet -aber fast) zum ersten Mal im Rahmen unserer Sportlehrerausbildung in St. Valentin auf der Haide. Seither kommen wir seit 50 Jahren jedes Jahr zum Skifahren, aber auch zum Wandern nach St. Valentin und der Vinschgau und Südtirol sind sozusagen unsere zweite Heimat geworden Im Jahr 2024 hat meine Frau ihren 70. Geburtstag in St. Valentin gefeiert. Im Gasthaus Zeress am Haidersee haben wir damals eine 3-Mann Kapelle gehört, die unter anderem das Lied mit dem Refrain „das ist der Wind. der Wind, der Vinschger Wind, der wird noch wehen, wenn wir längst nicht mehr sind“ vorgetragen hat. Leider habe ich versäumt, die Musikanten nach dem Text des Liedes zu fragen. Ich habe es aber auch nicht im Internet gefunden. Nun habe ich im Sportgeschäft Tenne in St. Valentin in diesem Jahr Ihre Zeitschrift“ Winterwind / Vinschgerwind „ entdeckt und mit großem Interesse besonders den Artikel über Gustav Thöni gelesen. Der Titel „Vinschgerwind“ hat mich sofort wieder an dieses Lied erinnert. Nun meine Bitte: Kennen Sie dieses Lied? Können Sie mir den Text und vielleicht sogar auch die Noten zukommen lassen? Ich freue mich von Ihnen zu hören.
Herzlichst, Alfred Wekenmann

Wer das von Alfred Wekemann beschriebene Lied kennt, möge sich beim Vinschgerwind melden. Wir schicken Text und Noten gerne weiter. Red.

 


Richtigstellung


Richtigstellung zum Brief aus der Parteizentrale der Süd-Tiroler Freiheit vom Naturnser Gemeinderat Elmar Karl Müller
Der Ausweisung der Zone „Etschufer“ gingen mehrere Gutachten von Experten voraus und auch die Aufarbeitung durch eine Arbeitsgruppe. Nicht zuletzt wurde die Zone vom Gemeinderat, von den Landesämtern und von der Landesregierung im Zuge der Genehmigung des Gemeindeentwicklungsprogramms ohne Widerrede als logischer Erweiterungsbereich positiv bewertet. Es sollen vorläufig vier Mischzonen mit insgesamt neuen 3.422 m² (nicht „ca. 5.000 m²“ wie Herr Müller falsch zusammenzählt) nutzbar werden. Das neue Volumen steht zu 100% für Ansässige zur Verfügung und somit eben genau für „die arbeitende und Wohnung suchende Bevölkerung“. Gleichzeitig wurde die Ausweisung von öffentlichen Grünflächen (4.489 m²) in Form eines großzügigen Grünstreifens vorgenommen. Dieser dient neben der ökologischen Aufwertung des Gebietes auch als zukünftiger wertvoller Naherholungsbereich für alle. Das steht alles transparent in den Unterlagen, welche den Gemeinderäten zur Verfügung stehen. Wir appellieren darum, diese zukünftig wachsam zu lesen, anstatt irreführende Aussendungen zu machen.
Michael Kaufmann, SVP-Fraktionssprecher Naturns
Paul Ladurner, Stellv. SVP-Fraktionssprecher Naturns

 


HAIKU – Gedicht
im Enkō, Japan 2025

Endloses Grau scheint
vom Schneehimmel zu fallen –
die Stille, so laut.

©Helga Maria Gorfer

Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.