Leserbriefe 4-2026
Sorge und Enttäuschung
Sorge und Enttäuschung, als wir Eltern Behinderter von dieser Auslagerung erfahren haben. Für viele Menschen mit Behinderung oder Menschen mit psychischen Problemen sind diese Arbeitsplätze oft die einzige Möglichkeit, um in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu kommen.
Durch die Privatisierung fehlen diese Arbeitsplätze in Zukunft für diese Menschen völlig, und für jene, die aktuell einen solchen Arbeitsplatz haben, wird es enorm schwierig werden, wenn die Arbeitskollegen, die ihnen oft eine notwendige Stütze sind, wegfallen. Wo sollen in Zukunft Arbeitsplätze gefunden werden, wenn man diese Entwicklung weiter vorantreibt, bei einer rasant steigenden Zahl von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung, wie es in der Samstagsausgabe der Dolomiten zu lesen war?
AEB-Vinschgau, Zerzer Claudia Moser
Im Avimundus
Zukünftige Jägerinnen und Jäger aus Graubünden im avimundus
Sechzehn Jungjägeranwärterinnen und Jungjägeranwärter aus ganz Graubünden besuchten am 17. Jänner 2026 das Besucherzentrum avimundus in Schlanders. Der Ausflug diente der Vorbereitung auf den ornithologischen Teil der Schweizer Jägerprüfung und bot eine ideale Gelegenheit, die vorhandenen Fachkenntnisse über heimische Vogelarten zu vertiefen.
Daniel Clavadetscher, Leiter der Jungjägerausbildung (KoAWJ), begleitete die Gruppe. Er kommt seit Jahren mit Jagdanwärtern in das Nationalparkhaus und schätzt besonders das Angebot von 500 Vogelpräparaten heimischer und europäischer Vögel. Durch die Ausstellung führte Hansjörg Götsch, Vogelexperte und pensionierter Jagdaufseher. Er erläuterte detailliert Lebensweise, Brutbiologie, Merkmale, Lebensräume und Erkennungsmerkmale der Vögel.
Michael Lochmann, Leiter des Avimundus
HAIKU – Gedicht
Sonnenlicht tropft von
Eiszapfen – im Quellbad mit
nassem Nackenhaar.
©Helga Maria Gorfer
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