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Vinschgau/Engadin

Neue Bahntrasse gefunden?

veröfftl. am 24. Juni 2026

So langsam kommt Schwung in die Bude. Daniel Alfreider, der Mobilitätslandesrat sagt dem Vinschgerwind, dass man beim Sammeln der Unterlagen sei. Es geht um die Trassenfindung für die Zuganbindung. Die geologischen Untersuchungen seien, so Alfreider in allen drei beteiligten Landesteilen, in der Schweiz in Nordtirol und in Südtirol so gut wie abgeschlossen und nun gehe es um die Zusammenschau der Ergebnisse und so letzlich um eine gemeinsame Trassenfindung. Nach gediegener Auswertung aller geologischen Expertisen werde die Zielformulierung heuer im Herbst bekannt gegeben. Unlängst hat LH Arno Kompatscher die Richtung vorweggenommen und damit determiniert. Bei der Tunneleinweihung in Kastelbell hat er davon gesprochen, dass er für eine Weiterführung der Bahntrasse in die Schweiz sei und dass man dieses Ziel verfolge. Alfreider sagt, dass es sich um ein Megaprojekt handle und dass man sich von vornherein einig sein müsse, wohin die Reise gehe. Dann könne man mit einer Zunge bei den entsprechenden Stellen in Bern, in Rom, in Mailand, in Wien und in Brüssel vorsprechen. Auch weil in den beteiligten Ländern unterschiedliche Voraussetzungen anzutreffen seien, könne man sich vorstellen, so Alfreider, eine eigenen Gesellschaft, ähnlich wie man es beim Brenner-Basis-Tunnel gemacht habe, zu gründen, um die Vorstellungen darin bündeln zu können. Die Spannung steigt also in Richtung Trassenfindung, die demnächst bekannt gegeben wird. (eb)