Plimabrücke geöffnet und eingeweiht
Feierliche Einweihung der Plimabrücke am vergangenen 24. Juli 2026, die Straße Goldrain-Latsch ist nun wieder befahrbar
Die Plimabrücke, die Latsch mit Goldrain verbindet, ist wieder geöffnet. Zehn Tage früher als geplant wurden die Arbeiten beendet. Mit Ehrengästen, Tänzerinnen und Mountainbikern des ASV Latsch, mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Planern und mit Vertretern der ausführenden Firmen wurde die neue Brücke am 24. Juli 2026 von Pfarrer Lanbacher eingeweiht.
Mit dem Neubau, darin war man sich in den Grußworten einig, wurde eine moderne und sichere Straße gebaut. Zum einen.
Zum anderen, so Bürgermeister Mauro Dalla Barba, „wurde damit das Fundament für den Ausbau eines neuen Gehweges geschaffen, der für eine sichere Verbindung zwischen dem Bahnhof Goldrain und der Industriezone Latsch sorgen soll.“ Das ist das nächste Projekt, das unter anderem in der Gemeindestube Latsch angegangen wird: ein sicherer Gehweg, der den Bahnhof Goldrain und die Industriezone Latsch verbindet.
120 Jahre alt war die alte Plimabrücke, die 1906 als Stahlfachwerk-Konstruktion errichtet worden war, sagte Alberto Lenisa, Ingenieur der Provinz Bozen. Vor allem das Salz beschädigte die alte Konstruktion und sorgte für Instandhaltungsprobleme.
Die neue Brücke ist eine moderne Stahl-Beton-Verbundkonstruktion und sei mit Respekt vor der Plima errichtet worden. Die Brücke hat eine Länge von 26 Metern, ist 12 Meter breit und für eine Lebensdauer von 100 Jahren ausgerichtet. Auf 1,5 Millionen Euro belaufen sich die Kosten. Das Werk ist gelungen. Dass hätten auch die Belastungsproben bestätigt.
Im Zuge des Neubaus ist auch die Nepomukkapelle verlegt worden und hat etwa 50 Meter weiter nun einen würdigen Platz erhalten. Die mannsgroße Nepomuk-Statue wird nach der Restaurierung im Herbst ihren Platz einnehmen. (ap)