Zum Hauptinhalt springen

Südtiroler Architekturpreis 2026

Preisgekrönt

von Angelika Ploner
Vier Siegerprojekte beim Südtiroler Architekturpreis 2026 machen die hervorragende, kreative, mutige und gleichzeitig sensible Architektur im Vinschgau sichtbar und bringen die exzellenten Köpfe dahinter ins Rampenlicht. Vergeben wurde der Architekturpreis am vergangenen 6. März 2026 auf dem proppenvollen Schloss Maretsch.
veröfftl. am 18. März 2026

Foto: Luca Guadagnini

Bis zum Schluss war die Verleihung ein Fest für die Vinschger Architekten: Vier Siegerprojekte des Architekturpreises Südtirol 2026 stammen aus dem Vinschgau. Architekt Christian Kapeller gewann in der Kategorie „Instandhaltung“ mit der Sanierung des Alten Widums in Tartsch. Die Arbeitsgemeinschaft um Architekt Lukas Wielander siegte in der Kategorie „Öffentlich“ mit der Feuerwehrhalle Vetzan. Wielander fand sich für dieses Projekt zu einer Arbeitsgemeinschaft mit den Architekten Martin Trebo, Martin Egger und für das Farb- und Materialkonzept mit Manfred Mayr zusammen. Architekt Alexander Tartarotti wurde Erster in der Kategorie „Wohnen“ mit dem Gartenheim Latsch. Und Architekt Thomas Hickmann kam mit einem Sonderpreis zum Projekt BASIS zu besonderer Ehre. Nur alle vier Jahre wird der Südtiroler Architekturpreis vergeben. Aus 150 eingereichten Projekten wurden 32 nominiert und vor Ort besichtigt. Zu den nominierten Projekten zählte auch der Kortscher Musitempel der Architekturgemeinschaft 15. Die Spannung bei der Preisverleihung war jedenfalls groß - und die Freude am Ende noch größer.

Sanierung Alter Widum Tartsch von Architekt Christian Kapeller Jury-Statement: „Erhalten ist hier keine Nostalgie, sondern Haltung....In der langen Geschichte dieses Hauses liegt kein Ende, sondern ein Übergang.“ Foto: Renè Riller

Sanierung Alter Widum Tartsch von Architekt Christian Kapeller Jury-Statement: „Erhalten ist hier keine Nostalgie, sondern Haltung....In der langen Geschichte dieses Hauses liegt kein Ende, sondern ein Übergang.“ Foto: Renè Riller

Neue Feuerwehrhalle Vetzan von der Arbeitsgemeinschaft um Architekt Lukas Wielander, Martin Trebo, Martin Egger und Manfred Mayr. Jury-Statement: „Die neue Feuerwehrhalle in Vetzan überzeugt durch ihre konsequente Einfachheit und eine hohe Sorgfalt im Detail....Die durchgängige Palette reicht bis in die kleinsten Bauteile und tritt in einen bewussten Dialog mit den funktionalen Elementen des Feuerwehrbetriebs.“ Foto: Renè Riller

Neue Feuerwehrhalle Vetzan von der Arbeitsgemeinschaft um Architekt Lukas Wielander, Martin Trebo, Martin Egger und Manfred Mayr. Jury-Statement: „Die neue Feuerwehrhalle in Vetzan überzeugt durch ihre konsequente Einfachheit und eine hohe Sorgfalt im Detail....Die durchgängige Palette reicht bis in die kleinsten Bauteile und tritt in einen bewussten Dialog mit den funktionalen Elementen des Feuerwehrbetriebs.“ Foto: Renè Riller

Gartenheim Latsch  von Architekt Alexander Tartarotti Jury-Statement: „Dieses Gebäude sprengt das Konzept des freistehenden Wohnhauses....Vor allem stellt die Wahl des Bautyps mit einem übereinandergesetzten Einfamilienhaus eine Neuinterpretation des Doppelhauses dar.“ Foto: Tim Love Weber Photography

Gartenheim Latsch von Architekt Alexander Tartarotti Jury-Statement: „Dieses Gebäude sprengt das Konzept des freistehenden Wohnhauses....Vor allem stellt die Wahl des Bautyps mit einem übereinandergesetzten Einfamilienhaus eine Neuinterpretation des Doppelhauses dar.“ Foto: Tim Love Weber Photography

BASIS Vinschgau Venosta von Architekt Thomas Hickmann  Jury-Statement: „BASIS Vinschgau trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt. Aus der ehemaligen „Drusus Kaserne“ wird eine Infrastruktur des Austauschs.“ Foto: Jürgen Eheim

BASIS Vinschgau Venosta von Architekt Thomas Hickmann Jury-Statement: „BASIS Vinschgau trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt. Aus der ehemaligen „Drusus Kaserne“ wird eine Infrastruktur des Austauschs.“ Foto: Jürgen Eheim