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Kastelbell-Tschars

Zu schnell und zu laut

veröfftl. am 14. Oktober 2026

Der Tscharser Gemeindereferent Simon Maringge sagte, dass man mit Hausverstand an die Landespolitik herantreten wolle

Simon Maringgele, der als Referent in der Gemeinde Kastelbell-Tschars unter anderem für die Mobilität zuständig ist, erläuterte im Gemeinderat von Kastelbell am 7. Oktober, welche Mobilitätsmaßnahmen für Tschars geplant sind (s. auch den Bericht auf Seite 5). Es sei gut, wenn viele Rückmeldungen zur Verkehrsproblematik aus der Tscharser Bevölkerung kämen. So könne man bei den Verantwortlichen im Land etwas weiterbringen, wenn man wisse, dass die Bevölkerung hinter einem stehe. Die Autos führen zu schnell, und er habe festgestellt, dass sogar beim Zebrastreifen zwischen der Obstgenossenschaft und dem Sägewerk Lamprecht überholt werde. Das sei hirnrissig. Sobald sich der Verkehr nach der Ernte etwas beruhigt habe, werde man im Bereich dieses Zebrastreifens mitten in der Straße eine Verkehrsinsel anbringen. Der Straßendienst West habe gesagt, dass es keinen Flüsterasphalt geben werde, weil der Flüstereffekt nach zwei Jahren vorbei sei. Für die Kreuzung beim Etztaler sei vom Land eine Studie in Auftrag gegeben worden, die einen Kreisverkehr, eine Unterflurtrasse, Einfädelspuren und den derzeitigen Status miteinander vergleichen soll. Die Gemeinde habe zusätzlich das Ingenieurbüro Pohl mit einer Lärmschutzstudie von der Etztaler Kreuzung Richtung Sandmühle beauftragt. (eb)