Sprachrohr für den Umweltschutz seit 50 Jahren
Bei der Mitgliederversammlung der Umweltschutzgruppe Vinschgau wurde Rückblick gehalten und neue Vorhaben wurden vorgestellt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz, aber auch mit anderen Vereinen und Verbänden, Gemeinden, Landesämtern und der Bezirksgemeinschaft wurden betont.
Bei der Mitgliederversammlung der Umweltschutzgruppe Vinschgau am 7. Februar im Bistro Vinterra in Mals trafen sich rund 35 Mitglieder, um Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten und die neuen Vorhaben in diesem Jahr vorzustellen und zu diskutieren. Josef Gruber, der derzeitige Vorsitzende, sowie die Vorstandsmitglieder Eva Prantl, Ingrid Karlegger, Karl Zerzer, Helmuth Schönthaler und Stephan Platzgummer berichteten über die vielfältigen Tätigkeiten im letzten Jahr. Im Mittelpunkt standen dabei die Biodiversität, die Mobilität, die Patenschaften für verschiedene Schutzgebiete, die Tätigkeiten der Fachgruppe Prader Sand und die Teilnahme an landesweiten Veranstaltungen. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau mit den insgesamt 230 Mitgliedern und offiziell aktiv seit dem Jahre 1981, informell gibt es die Gruppe bereits seit dem Jahre 1975, also seit 50 Jahren, hat sich wiederum als wichtiges Sprachrohr für verschiedene Umweltanliegen ausgewiesen. Josef Gruber berichtete, dass insgesamt 12 Presseaussendungen gemacht und sieben Anfragen an Gemeinde- und Landesverwaltungen gerichtet wurden. Einige geplante Veranstaltungen, wie die Rad-Kundgebung am Stilfserjoch mussten abgesagt werden. Vielfältig ist auch das Programm für 2026. Der Ökologiepreis Vinschgau wird wiederum zusammen mit anderen Vereinen und Verbänden ausgeschrieben. Einzelpersonen, Gruppen, Betriebe und Initiativen, welche im Vinschgau eine herausragende umweltfreundliche Tätigkeit ausüben oder ein ökologisch beispielhaftes Projekt betreiben, können vorgeschlagen werden. Wie Rudi Maurer von der Fachgruppe Prader Sand mitteilte, wird ein Schwerpunkt in diesem Jahr der Schutz des Flussregenpfeifers auf der Prader Sand sein. Geplant ist außerdem am 11. Juli ein Klima-Aktionstag am Stilfser Joch in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Zum Thema Nachhaltiges Bauen will man zusammen mit dem Heimatpflegeverband eine Wanderausstellung, eine Lehrfahrt und Infoveranstaltungen organisieren. Auch die anderen Initiativen werden weitergeführt. (hzg)