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Partschins

Starkes Signal

von Erwin Bernhart
In einer Stellungnahme einstimmig gutgeheißen hat der Gemeinderat von Partschins die Bauleitplanänderung von Amts wegen, die die Umfahrung von Rabland betrifft. Die „Variante Vereinsheim optimiert“ soll die Trassenführung sein.
veröfftl. am 29. April 2026

Einstimmigkeit im Gemeinderat von Partschins in Richtung Umfahrung Rabland

Einen wichtigen Schritt hin zur Umfahrung in Rabland hat der Gemeinderat von Partschins am 14. April 2026 gesetzt. Der Gemeinderat hat eine ausführliche Stellungnahme „zur Abänderung von Amts wegen des Bauleitplanes - Eintragung der Variante V opt. der SS 38 als Umfahrung von Rabland“ abgegeben und einstimmig beschlossen. Im Vorfeld sind, nachdem alle Grundeigentümer von der Bauleitplanänderung von Amts wegen in Kenntnis gesetzt worden sind, zwei Stellungnahmen im Gemeindeamt eingegangen, eine von einer Anrainerin und eine vom Dachverband für Natur und Umweltschutz. Zu jedem einzelnen Punkt der Einwände hat der Gemeinderat Stellung bezogen, nachdem rechtlich geklärt worden war, dass dies ausschließlich dem Gemeinderat zustünde. Der Gemeinderat hat sich immer wieder auf den eigenen Grundsatzbeschluss von 2024 bezogen, in dem unter anderem das Tunnelportal im Westen so weit als möglich eben nach Westen verlegt werden soll und dass die Baubegleitung von entscheidender Bedeutung sein werde. In der Diskussion zeigte sich Stefan Ganterer von der Bügerliste, wohl stellvertretend für viele Gemeinderäte, erfreut darüber, dass „nur“ eine Anrainerin eine Stellungnahme abgegeben habe und alle anderen mit der Bauleitplanänderung und damit mit der Bedeutung der Umfahrung von Rabland einverstanden seien. Die Stellungnahme des Gemeinderates mit dem Hinweis auf den Grundsatz, dass das Portal im Westen so weit wie möglich nach Westen ausgeführt werden solle, gehe ihm gut. In der Diskussion wurde auch klar, dass man zwischen der Bauleitplanänderung und der technischen Phase in der Ausführung unterscheiden müsse. Darauf hat Johannes Tappeiner von der Bürgerliste hingewiesen, nachdem Karl Moser von der SVP die Befürchtung geäußert hatte, dass das Westportal immer näher an die Häuser rücke.
Mit der einstimmigen Verabschiedung der Stellungnahme war BM Luis Forcher sehr zufrieden. Das sei das richtige Zeichen in Richtung Landesregierung. So könne nun an der Projektierung weitergemacht werden. „In der Hoffnung, dass wir zu einer Umfahrung kommen werden“, sagte Forcher.
Zur Erinnerung: Am 6. März hat die Landesregierung auf Vorschlag des Landesrats für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider, die technischen Eigenschaften und die Kosten des Projekts genehmigt. Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf rund 75 Millionen Euro geschätzt