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Vom Wind gefunden

Tag der Liebe

veröfftl. am 27. Mai 2026

Der Tag der Liebe wird weltweit unterschiedlich gefeiert. Am bekanntesten ist der 14. Februar, der Valentinstag, der in Europa und Nordamerika hauptsächlich mit Blumen und kleinen Gesten der Zuneigung begangen wird. In Wales (Großbritannien) werden am 25. Januar kunstvoll geschnitzte Liebeslöffel verschenkt. Rumänien feiert am 24. Februar Dragobete, ein traditionelles Frühlings- und Verliebtenfest. In Katalonien (Spanien) steht der 23. April im Zeichen von Sant Jordi (St. Georg). Da es auch der Welttag des Buches ist, bekommen Männer an diesem Tag ein Buch geschenkt und Frauen erhalten Rosen. In Asien bestimmen mythologische Erzählungen die Liebestage. Das chinesische Qixi-Fest, am siebten Tag des siebten Mondmonats, erinnert an die himmlische Liebe von der Weberin und dem Kuhhirten, die durch die Milchstraße getrennt sind und sich nur einmal im Jahr wiedersehen dürfen. In Japan ist dieser Tag unter dem Namen Tanabata bekannt und wird am 7. Juli gefeiert. In Südkorea gibt es mehrere Liebestage: Frauen schenken am 14. Februar Schokolade, Männer antworten am 14. März und Singles essen am 14. April (Black Day) schwarze Nudeln. In Brasilien wird der Dia dos Namorados am 12. Juni gefeiert, nahe dem Fest des Hl. Antonius, des Patrons glücklicher Ehen. Argentinien widmet der Liebe eine ganze Woche vom 1. bis 7. Juli (Semana de la Dulzura). Menschen verschenken Süßigkeiten als kleine Gesten der Nähe. So zeigt sich die Liebe weltweit recht unterschiedlich: romantisch, spielerisch, spirituell, aber immer als Ausdruck menschlicher Nähe und Verbundenheit. (hzg)