VSM Bezirksversammlung
Die Vertreterinnen und Vertreter der Vinschger Musikkapellen
Prieth konnte neben den Delegierten der 24 Musikkapellen auch den VSM-Obmann Pepi Ploner, den VSM-Jugendleiter Hannes Schrötter, den VSM Stabführer Stellvertreter Franz Plangger und den Vize BM der Gemeinde Latsch Christian Stricker begrüßen. Prieth dankte den Musikantinnen und Musikanten für ihren Einsatz. Sie investieren viele Stunden, um sich beispielsweise auf Konzerte vorzubereiten. Unzähligen Male rückten die Kapellen zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen aus. Ein Schwerpunkt war im Jahr 2025 wiederum auf den Nachwuchs gelegt worden. An den Jungbläsertagen nahmen 69 Kinder und Jugendliche teil. Engagiert waren auch die Jugendlichen des Jugendblasorchesters wie Bezirkskapellmeister Benjamin Blaas erklärte. Auch die Jugendwettbewerbe und Stabführer-Ausbildungen kamen gut an und einiges mehr. Plangger plädierte dafür, dem Bereich „Musik in Bewegung“ große Aufmerksamkeit zu schenken. Mit dieser Form der Präsentation könne man das Publikum faszinieren. Lobend erwähnte er die erfolgreiche Teilnahme der Musikkapellen Kortsch und Taufers i. M. am Marschmusik-Bewerb 2025 im Passeiertal an. Pepi Ploner sprach die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem 3. Sektor an. Er zeigte sich enttäuscht, dass Ehrenamtliche noch immer vor großen Hürden stehen. Die Unsicherheit ist groß. Die Politik sei gefordert, endliche für Klarheit zu sorgen. Demnächst sei eine Aussprache mit LH Arno Kompatscher und LR Rosmarie Pamer geplant. Schrötter sprach den Jahreskalender an, der mit einer Fülle von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gefüllt ist, und rief dazu auf, diese auch zu nutzen. Heuer wird es wiederum die Jungbläserwochen geben, auch das Bezirksblasorchesterwird sich erneut formieren und vieles mehr. Der Höhepunkt 2026 wird das Bezirksmusikfest am 11. und 12. Juli 2026 in Reschen sein. Im VSM-Bezirksvorstand gibt es eine Änderung: Raffael Pirhofer ersetzt den langjährigen Bezirksstabführer Erwin Rechenmacher, der sich aus privaten Gründen zurückgezogen hat. Ihm wurde für seine 13-jährige Tätigkeit gedankt. Und mit Ruth Längerer wird eine junge Frau im Bezirksvorstand mitwirken. „Das ist ein Schritt in Richtung Frauenquote im Vorstand“, schmunzelt Bezirksobmann Prieth.
Bezirksobmann Sebastian Prieth