Wir laden ein ins TUBERIS
Das „Tuberis Life Balance & Nature Farm“ in Taufers im Münstertal fügt sich in das Dorfbild ein, weil es terrassenförmig in die Hanglage eingepasst ist. Mals ist im Osten sichtbar und im Westen ist die Bergkettenkulisse des Val Müstair in der Schweiz Blickfang.
Das Tuberis in Taufers im Münstertal ist eine Begegnungszone. Und das auf vielen Ebenen. Der Hotelier Andreas nimmt sich für Erklärungen und für Einblicke in die Hotelphilosophie viel Zeit für den Vinschgerwind. Spürbar sind Begeisterung, Freude und Zuversicht. Die Steiners sind keine Neulinge im Gastgewerbe. Die dritte Generation blickt auf eine fast hundertjährige Gasthausgeschichte in Taufers. Aus dem „Gasthof Lamm“ hat sich mittlerweile das „Tuberis Life Balance & Nature Farm“ entwickelt. Die Zeit bleibt eben nicht stehen. Der Tourismus auch nicht. Das Angebot schon gar nicht.
Andreas mit Lebensgefährtin Sabrina und Schwester Herta haben mit Mut und Zuversicht umgebaut und dabei ganz klare Ziele verfolgt: aus dem ehemaligen Parkplatz an der Oberfläche ist eine Parklandschaft mit Schwimmbad, Whirlpool und Ruheräumen entstanden und darunter prächtige Suiten. Unter der Parklandschaft sind die Autos in einer großzügigen Tiefgarage untergebracht und so von der Oberfläche verschwunden. Neu gestaltet ist ein Naturbadeteich, neu ausgestattet sind Saunen und großzügige Ruheräume. Neu gestaltet sind der Eingang, die Rezeption, der Barbereich, die Terrasse und wunderbare Speisesäle. Neu und ausgeklügelt, unsichtbar aber enorm wichtig, sind die Kühl- und Heiztechnik, eine neue Photovoltaikanlage, Wärmepumpen und die Stromverteilung.
Das Gesamtwerk ist atemberaubend. Aber nun zu den Begegnungszonen. Andreas ist Vereinsmensch, der Tradition verpflichtet und vielseitig engagiert. Dass die Bar, das Restaurant, das Schwimmbad und viele Dienstleistungen allen zugänglich sind, ist deshalb eine Selbstverständlichkeit. Die Einheimischen wissen diese Gelegenheiten zu nutzen. Man kann für das Frühstück reservieren, man kann Massagen, Pediküren und Maniküren in Anspruch nehmen, man kann auf Voranmeldung das Schwimmbad benutzen. In diesem Sinne hat das traditionelle Dorfgasthaus als Treffpunkt für die einheimische Bevölkerung weiterhin Bestand - nur ganz neu interpretiert. Eine zweite Begegnungszone ist jene mit dem Personal. Inklusive der Familie Steiner arbeiten im Tuberis rund 50 Mitarbeiter:innen. Als Teamhouse ist das ehemalige Gasthaus hergerichtet. Das Personal ist nach dem Umbau zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2026 ins Tuberis zurückgekehrt und dies spricht für den familiären und umsichtigen Führungsstil der Gastgeberfamilie. Ein großer Dank gilt allen Mitarbeitern für die Treue! Auch können die Angestellten hausinterne Strukturen nutzen und so an den neu gewonnenen Qualitäten in den Angeboten profitieren. Andreas sagt, dass die Größenordnung von 61 Gästezimmern noch eine familiäre Führungsstruktur zulässt. Während unseres Gespräches gibt Andreas nebenbei Anweisungen und Anregungen.
Das Tuberis hat einen Zwillingsbetrieb und das ist der hauseigene Bauernhof. Die Kombination von Gasthaus und Bauernhof ist eine uralte Tradition. Diese Tradition wird im Tuberis nicht getrennt, im Gegenteil. Der Rückgriff auf diese Tradition wird neu und mit Erfolg belebt. Die Produkte am Bauernhof werden allesamt der Hotelküche zur Verfügung gestellt, die Eier und der Speck zum Frühstück etwa, allerlei Gemüse und Beeren, die Fleischprodukte. Was also vor langer Zeit selbstverständlich war, wird wieder zur Selbstverständlichkeit. Viele Produkte werden von umliegenden Bauernhöfen hinzugekauft. Regionalität ist kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Auf die Teller kommen immer frische und soweit möglich regionale Produkte. Selbstverständlich ist es, auf die Bedürfnisse der Gäste, ob veganes Essen, gluten- oder laktosefrei, einzugehen. Die Küchenbrigade um Küchenmeister Uwe, seit 10 Jahren Küchenchef im Tuberis, ist ein eingespieltes Team, für das höchste Qualität selbstverständlich ist. So werden, als Beispiel, die Nudelteige täglich frisch zubereitet. Eines sagt Andreas noch beiläufig. Man habe sich bewusst gegen eine Dreiviertelpension entschieden. Das nachmittägliche Buffet setze Gäste lediglich unter Druck, dies in Anspruch zu nehmen. So werden Ausflüge und damit Erlebnisse unnötig unterbrochen. Die Gäste sollen die Umgebung stressfrei erkunden können und es sollen auch umliegende Restaurants, Almen und Geschäfte von dieser Form des Tourismus profitieren können.
Zudem hat das Tuberis einen eigenen Pferdestall - ein Alleinstellungsmerkmal weitum. Gäste können Ausritte und Ausflüge auf dem Rücken von Pferden buchen, oder in der Reithalle Reiterfahrungen sammeln.
Im Maschinenraum der Hotelanlage
Ein Ausflug in die Haus-Technik sei erlaubt, weil es dort vorbildliche Konzepte und vorausschauende Vorkehrungen gibt, die die Nutzung von erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen ermöglichen. Die ausschließliche Nutzung von erneuerbaren Energien ist dem Hausherren Andreas, wie im Übrigen auch die eigene Landwirtschaft, eine Herzensangelegenheit. Die Photovoltaikanlage beliefert mit einer Leistung von rund 400 Kilowatt untertags große Teile der Endverbraucher. Ein intelligentes Stromverteilungssystem dämmt Spitzenstromverbräuche ein, nimmt nicht unbedingt benötigte Maschinen zeitweilig vom Netz. In der Tiefgarage steht es den Gästen frei, ihre E-Autos direkt mit Solarstrom aufzuladen oder in der Nacht mit zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Geheizt wird mit Fernwärme und seit kurzem alternativ mit Wärmepumpen. Die öffentlichen Räume, die Speisesäle, die Fitnessräume usw. können auch gekühlt werden, wobei die dabei anfallende Wärme für die Beheizung der vier Pools und der 12 Whirlpools herangezogen wird. Das Wassermanagement für die Schwimmbäder ist mit diversen Filteranlagen so ausgestattet, dass das Wasser weitgehend im Kreislauf gehalten werden kann. Übers Jahr gesehen, sagt Andreas Steiner, wird der gesamte Energieverbrauch hausintern gedeckt. Die Begegnungszone zwischen den Urlaubsgästen und den technischen Anlagen ist eine in großen Teilen unsichtbare. Sichtbar ist die große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauernhofes und diese bietet Ausgangspunkte für die Erzählungen über Nachhaltigkeit, über den gezielten Einsatz von Ressourcen. Die Haustechnik ist ein Teil jener Auszeichnung, die in Südtirol noch nicht allzu oft vergeben worden ist. Das Tuberis ist auf der höchsten Stufe, nämlich auf Level 3 der strengen Nachhaltigkeitszertifizierung. Andreas sieht diese Auszeichnung als Folge der konsequenten Haltung im Umgang mit den Energieressourcen.
Der Quantensprung
Mit den baulichen Maßnahmen, die zwischen November 2025 und Juli 2026 durchgeführt worden sind, hat das Tuberis einen Quantensprung gemacht. Der SPA- und Wellnessbereich ist großzügig ausgebaut und mit heimeligen und angenehmen Ruheräumen versehen worden, 13 neue Zimmer und Suiten ergänzen das bisherige Angebot und alle Speisebereiche, die Bar und die Lounge, ein ansprechender Weinverkostungsbereich sind neu ausgebaut.
Mit einem Fitnessturm hinterm ehemaligen Gasthof ist die Abschottung von der Durchzugsstraßensituation gelungen. In den Hotelbereich dringt kein Lärm vor. Im Turm sind modernste Räume für Fitness, Yoga und für die Teenager untergebracht, allesamt mit prächtigem Ausblick auf das Münstertal. Ein Kinderspielplatz im Freien ist mit einem Kinderspielzimmer kombiniert. Draußen vor der Terrasse ist eine Hundewiese mit Wasserlauf entstanden.
Alle diese Einrichtungen sind Ausdruck für eine besondere Gastfreundschaft und für ein besonderes Hotelkonzept.
Denn das Tuberis spricht verschiedene und auf den ersten Blick nicht leicht vereinbare Zielgruppen an. Paare und Singles sind ebenso willkommen wie Familien mit Kleinkindern oder Familien mit Teenagern. Und auch Familien oder Personen mit Hund sind willkommen. Hausintern gibt es für die unterschiedlichen Bedürfnisse getrennte Bereiche, so dass alle Gäste - ohne sich gegenseitig einzuschränken - einen unbeschwerten Urlaub genießen können. Dieses Konzept findet seinen Ausgang im Restaurantbereich. Die Speisebereiche sind großzügig und geschmeidig so eingeteilt, dass jeder Gast, jedes Paar und jede Familie seinen Platz in angenehmer Atmosphäre findet, der zu ihm passt.
Beim Ausbau der neuen Bereiche wurde in allen Bereichen, in den Zimmern, auf den Gängen, in den Restaurantbereichen und in den Lounges viel Wert auf die Auswahl und auf die Zusammenstellung der Materialien gelegt. Herausgekommen ist nicht der Showeffekt, sondern eine angenehm warme Umgebung. Diese warme Umgebung spiegelt den Umgang der Gastgeber untereinander und gegenüber den Gästen wider: familiär, warmherzig, authentisch. Gastfreundschaft ist selbstverständlich.
Eines noch: Regionalität zieht sich nicht nur durch Keller und Küche. Auch bei der Auswahl der auszuführenden Gewerke wurde Wert auf heimische Handwerksbetriebe gelegt. Die Handwerker lassen ihre Kunst im neuen Tuberis glänzen, auf Sicht und auch jene Arbeiten, die nicht auf Sicht sind.
Dann kommt Andreas auf die nähere Umgebung zu sprechen. Den wunderbaren Nachbarn sei gedankt. Dafür, dass sie mit Verständnis auf die lärmenden Bautätigkeiten reagiert haben und dafür, dass es den Besitzern ermöglicht worden ist, mit den Bauwerken, wo es denn notwendig war, ganz nahe an die Nachbarn zu rücken. Auch die Gemeindeverwaltung von Taufers im Münstertal habe immer ein offenes Ohr für die immer neu auftauchenden Anliegen und Problemstellungen gehabt und die Verwalter haben administrativ und konstruktiv weitergeholfen.
Fazit
Das neue „Tuberis Life Balance & Nature Farm“ lädt Einheimische und Urlaubsgäste auf eine sinnliche Reise der Erholung und Entspannung ein und diese Reise wird durch natürliche Gastfreundschaft in einem entspannten Ambiente begleitet. Aus Küche und Keller kommen regionale Produkte und werden im Spannungsfeld zwischen traditionellen und mediterranen Gerichten serviert.
Preisgekrönt ist das Streben nach Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Willkommen sagt die Familie Steiner mit Team.

Warmherzig. Mit abgestimmten Farb- und Materialkonzept wird der Wohlfühlaspekt im Tuberis unterstützt.
SPA Das „Salus per aquam“ , also Gesundheit durch Wasser, wird im Tuberis in vielerlei Hinsicht zelebriert: vom allen zugänglichen Whirlpool über die Schwimmbäder und Saunaanlagen bis hinein in die Badezimmer
Regional Vom elektrischen Strom aus der hauseigenen Photovoltaik-anlage bis hin zu Lebensmitteln aus dem eigenen Bauernhof: Regionalität wird im Tuberis groß geschrieben
Wein und Fitness. Geselligkeit findet im Tuberis in offenen Räumen statt. Sogar aus dem Fitenssraum hat man einen prächtigen Ausblick in richtung Münstertal
- Warmherzig. Mit abgestimmten Farb- und Materialkonzept wird der Wohlfühlaspekt im Tuberis unterstützt.
- SPA Das „Salus per aquam“ , also Gesundheit durch Wasser, wird im Tuberis in vielerlei Hinsicht zelebriert: vom allen zugänglichen Whirlpool über die Schwimmbäder und Saunaanlagen bis hinein in die Badezimmer
- Regional Vom elektrischen Strom aus der hauseigenen Photovoltaik-anlage bis hin zu Lebensmitteln aus dem eigenen Bauernhof: Regionalität wird im Tuberis groß geschrieben
- Wein und Fitness. Geselligkeit findet im Tuberis in offenen Räumen statt. Sogar aus dem Fitenssraum hat man einen prächtigen Ausblick in richtung Münstertal