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Spezial-Landwirtschaft

„Im Vinschgau macht im Gemüseanbau der Karfiol knapp 90 Prozent aus“

von Angelika Ploner & Heinrich Zoderer (Interview I Transkription: Nadine Hofer
Am Außensitz des Versuchszentrums Laimburg in Eyrs werden auf 5 Hektar verschiedenste Gemüsearten und -sorten zu Versuchszwecken angebaut. Der Vinschgerwind hat mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Freilandgemüsebau des Versuchszentrums Laimburg Markus Hauser ein Gespräch über angebaute Arten, über Sorten, Herausforderungen und Empfehlungen geführt. Hauser ist seit über 30 Jahren im Versuchsfeld Eyrs tätig. Das Versuchszentrum Laimburg feierte im vergangenen Jahr 50 Jahre Forschungszentrum für die Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung.
veröfftl. am 17. Februar 2026

Vinschgerwind: Das Versuchsfeld Eyrs ist zwar den meisten bekannt, aber die wenigsten wissen, was dort genau angebaut wird.
Markus Hauser: Wir machen die Versuchstätigkeit für Freilandgemüsebau für ganz Südtirol. Versuche werden zwar auch an anderen Standorten der Laimburg gemacht, aber der Sitz der Arbeitsgruppe Freilandgemüsebau ist hier in Eyrs. Unter praxisnahen Bedingungen werden Sortenvergleiche, bedarfsgerechte Düngung, Anbautechniken, Kulturführung und Pflegemaßnahmen, Pflanzenschutz sowie integrierte und biologische Anbauweise bei den für die Südtiroler Landwirtschaft interessanten Gemüsearten durchgeführt.

Vinschgerwind: Wieviele Gemüsesorten werden durchschnittlich hier am Versuchsfeld Eyrs angebaut?
Markus Hauser: Das müssen wir spezifizieren. Sie sprechen von Sorten und meinen wahrscheinlich Arten. Rohnen, Karotten usw. das sind Arten. Und von jeder Art haben wir verschiedene Sorten. Zum Beispiel beim Karfiol haben wir Sorten wie Seoul, Clapton u.v.a.

Vinschgerwind: Anders gefragt: Wieviele Arten wurden im vergangenen Jahr angebaut.
Markus Hauser: 2025 haben wir Versuche bei 15 Gemüsearten durchgeführt. Wir hatten aber auch schon Jahre mit knapp 40 Gemüsearten im Anbau. Das hängt immer vom jährlichen Versuchsprogramm ab. Dieses wird jedes Jahr neu erstellt. Vorschläge dafür reichen die sogenannten Steakholder, wie bäuerliche Verbände, Beratungsorganisationen usw., ein. Diese werden dann mit uns besprochen und wir entscheiden, ob die Thematik versuchsmäßig abzuklären ist und legen gegebenenfalls einen Vorschlag dem wissenschaftlichen Beirat der Laimburg vor, der dann abschließend darüber entscheidet.

Vinschgerwind: Sind die Arten von Jahr zu Jahr relativ gleich oder gibt es neue?
Markus Hauser: Beides, wir haben hier auch schon Versuche mit „Exoten“ wie Süßkartoffeln oder Artischocken gemacht. Das sind nicht typische Südtiroler Produkte. Im Fokus stehen aber hauptsächlich die für das Südtiroler Anbaugebiet relevanten Gemüsearten. Knapp 90 Prozent des im Vinschgau für den Verkauf produzierten Gemüse macht der Karfiol aus und das spiegelt sich natürlich auch in unserem Versuchsprogramm wieder.

Vinschgerwind: Knapp 90 Prozent? Also Steckenpferd hier ist der Karfiol.
Markus Hauser: Wir sind bei der Sortenprüfung von Karfiol gut aufgestellt. Denn der Gemüsebau im Vinschgau ist, wie gesagt, vorwiegend Karfiol. Wenn sich Sorten hier bei uns im Versuchsfeld über einen Zeitraum von drei Jahren gut zeigen, dann empfehlen wir sie an die landwirtschaftliche Praxis weiter.

Vinschgerwind: Aber was untersuchen Sie genau? Krankheitsanfälligkeit, Klimaeinfluss…?
Markus Hauser: Die zu untersuchenden Parameter sind quantitative, wie Ertragsleistung, mittleres Blumengewicht usw., und qualitative, wie Farbe, Grießigkeit, Kompaktheit, aber auch Resistenzen und Toleranzen usw. Der Hektarertrag ist entscheidend für den Anbauerfolg, genauso wie die Farbe, denn unser Karfiol muss schneeweiß sein.

Vinschgerwind: Das heißt Sie müssen auch die Verkaufsstrategie im Kopf haben?
Markus Hauser: Ja, die Parameter, die wir prüfen, sind auch jene, die für die Vermarktung wichtig sind.

Vinschgerwind: Welche Karfiolsorte wird im Vinschgau am meisten angepflanzt?
Markus Hauser: Momentan ist es die Sorte Seoul. Das ist eine israelische Züchtung, eine Hybridsorte. Es handelt sich – ganz nebenbei bemerkt – bei den Neuzüchtungen vorwiegend um Hybridsorten.

Vinschgerwind: Was sind Hybridsorten?
Markus Hauser: Hybridsorten sind, im Gegensatz zu den samenfesten Zuchtsorten, nicht fortpflanzungsfähig. Es handelt sich um eine Kreuzung, bei welcher alle Hybride, also Pflanzen, eine große Ähnlichkeit und Einheitlichkeit haben. Bei samenfesten Sorten hingegen ist das genetische Material unterschiedlich und jede Pflanze ist anders als die andere. Das ist der große Unterschied. Als ich hier vor 30 Jahren begonnen habe, wurden noch vorwiegend samenfeste Karfiolsorten in der landwirtschaftlichen Praxis angebaut. Die Hybride haben sich jedoch im ganzen Gemüsebau durchgesetzt, da das Wachstumsverhalten sehr gleichmäßig ist und die Bestände deshalb sehr einheitlich sind. So liegt auch das Erntefenster bei einem Satz Blumenkohl z.B. in der Regel bei 15 bis 20 Tagen, während vor 30 Jahren auch zwei Monate zum Durchernten benötigt wurden.

Vinschgerwind: Also die Pflanzen wurden vereinheitlicht?
Markus Hauser: Ja. Heute pflanzen bei uns zum Beispiel sehr viele zwei Sätze Karfiol im Jahr auf demselben Feld: den ersten Anfang April und den zweiten Anfang Juni.

Vinschgerwind: Und wie haben die Bauern das früher gemacht?
Markus Hauser: Früher ging sich zeitlich nur ein Satz pro Jahr aus. Die Samen haben die Bauern immer gekauft, aber früher haben sie die Pflanzen selbst gesät, pikiert und in den Folientunnel aufgezogen. Das tut heute kaum einer mehr. Die Jungpflanzen produzieren jetzt große Firmen in der Poebene, welche die Pflanzen dann liefern. Die Genossenschaften handeln den Preis aus und kaufen sie gemeinschaftlich ein.

Vinschgerwind: Blöde Frage: Wenn Sie schon wissen, welche die beste Blumenkohlsorte ist, was untersuchen sie dann noch?
Markus Hauser: Jetzt, momentan, ist sie die für unser Anbaugebiet geeignetste Sorte. Aber vor dieser Sorte hat es auch eine Beste gegeben und wenn wir es bei jener belassen hätten, hätten wir die Jetzige nie gefunden. Es kommen jedes Jahr viele Neuzüchtungen von unterschiedlichen Züchterfirmen auf den Markt und die schauen wir uns natürlich an. Wir pflanzen im Versuchsfeld normalerweise zwei, drei Sätze Karfiol pro Jahr: Frühpflanzung bis Mitte Mai, Sommerpflanzung bis Mitte Juni und Spätanbau bis Mitte Juli. Früher hatten wir für jeden Satz eine andere geeignete Sorte. Die Sorte Seoul ist jedoch für alle drei Sätze geeignet, das heißt für die ganze Anbauzeit im Vinschgau. Für die mit Kohlhernie verseuchten Felder schlagen wir Sorten vor, welche eine bestimmte Resistenz bzw. Toleranz gegen diese Krankheit haben.

Vinschgerwind: Kohlhernie?
Markus Hauser: Kohlhernie ist eine Pilzkrankheit, die die Wurzeln befällt und die Pflanzen verwelken lässt. Das kann einen Totalausfall bewirken. Im ersten Jahr kann man die Pflanzen vielleicht noch zur Ernte bringen, aber dann bilden die Pilze Dauersporen und diese bleiben über Jahre, ja Jahrzehnte im Boden und da gibt es auch kein Mittel, das dagegen hilft. Das einzig Wirksame wäre eine Bodenentseuchung, und die ist, richtigerweise, bei uns hier verboten. Auf solchen, von Kohlhernie befallenen Feldern, kann man dann mit toleranten/resistenten Sorten wie Clapton oftmals noch einige Jahre Karfiol produzieren. Das Problem ist: Normalerweise sollte man Karfiol nur alle vier Jahre auf dem gleichen Feld anbauen und dazwischen andere Gemüsefamilien oder andere Kulturen, beispielsweise Korn anbauen. Das heißt, idealerweise eine bestimmte Fruchtfolge einhalten.

Vinschgerwind: Das heißt nach zehn, fünfzehn Jahren ist der Boden unfruchtbar?
Markus Hauser: Unfruchtbar nicht, es bestehen jedoch bestimmte Anbaurisiken. Wir haben das Glück, dass wir in der Talsohle, also auf den Mösern zwischen Gadria und Prad, Böden mit alkalischem pH-Wert, d.h. mit einem pH-Wert über sieben, haben. Unter sieben ist sauer, über sieben ist alkalisch. Pilze mögen saures Milieu. Wir haben also weniger Probleme mit Pilzen. Die Kohlhernie ist eine Pilzkrankheit, hervorgerufen durch einen Schleimpilz der die Wurzeln von Kohlgewächsen befällt. In Hanglagen hingegen, haben wir einen pH-Wert von unter 7 und dort haben wir nach wenigen Jahren Karfiolanbau das Problem mit Kohlhernie. Oft sogar schon nach dem ersten Jahr, wie es uns z. B. einmal in Schluderns passiert ist.

Vinschgerwind: Nochmals zurück zu den Mösern. Das Glück ist also, dass es sich um alkalische Böden handelt?
Markus Hauser: Genau. Und in Europa gibt es nur wenige solche Gebiete, z. B. noch in einer bestimmten Gegend in Belgien. Dort wurde schon 50 Jahre lang, zwei Mal im Jahr, auf den gleichen Feldern, Karfiol angebaut und es gab kaum Probleme mit der Kohlhernie. Der pH-Wert dieser Felder lag über 8. Die alkalischen Böden sind also der Grund, dass der Karfiol bei uns über so viele Jahre ohne Fruchtfolge angebaut werden konnte.

Vinschgerwind: Früher wurden aber auch Karotten und Rohnen gepflanzt.
Markus Hauser: Karotten und Rohnen wurden größer flächig angebaut, bevor Ende der 70er Jahre der Blumenkohlanbau Fahrt aufnahm. Mittlerweile spielen diese im Vinschgau eine untergeordnete Rolle, denn wie gesagt: knapp 90 Prozent vom Freilandgemüse ist Karfiol, der angebaut wird. Der Rest sind meist Kartoffeln, Speisekürbis, Salat, Fenchel, Rohnen usw. Aber der Karfiolanbau hält sich bei uns eigentlich, weil wir in einer Zeitnische produzieren, in der in den restlichen Anbaugebieten Italiens der Anbau aufgrund der heißen Witterung nicht möglich ist. Die Vinschger Produzenten liefern von Anfang Juni bis Anfang Oktober.

Vinschgerwind: Wie viel Blumenkohl wird im Vinschgau produziert?
Markus Hauser: Im Jahr 2025 waren es um die 320 Waggon, also 3.200 Tonnen.

Vinschgerwind: Welche Schädlinge und Krankheiten bereiten die größten Sorgen?
Markus Hauser: Die Regulierung der gängigen Schädlinge an Kohlgewächsen, wie Kohlfliege, Kohlschabe, Kohlweißling, Kohleule, Erdeulen, Erdflöhe sowie Verbiss durch Vögel oder Wildtiere beschäftigen uns auch in der Versuchstätigkeit.
Darüber hinaus sind im Pflanzenschutz auch Pilzkrankheiten wie eben die Kohlhernie, die Kohlschwärze (Alternaria) und andere, sowie Bakteriosen, wie Adernschwärze und Weichfäule Thema. Erheblichen Arbeitsaufwand bereiten uns letzthin auch EU-Entscheide zur Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln im Anbau von landwirtschaftlichen Produkten. Wenn Wirkstoffe, oft recht kurzfristig, die Zulassung verlieren, gilt es möglichst schnell alternative Pflanzenschutzstrategien aufzuzeigen, um trotzdem ein marktfähiges Produkt wirtschaftlich zu produzieren.
Durch die derzeitigen weltweiten Kriege und Krisen scheint ein gewisses Umdenken zu erfolgen und die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln in Europa erhält dadurch wieder eine andere Gewichtung.

Vinschgerwind: Wird der Pestizid-Einsatz abgebaut?
Markus Hauser: Die zugelassenen Wirkstoffe werden kontinuierlich reduziert und auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Dies kann jedoch unter Umständen zu Schwierigkeiten im Anbau führen, auch beim Karfiol. Vor wenigen Jahren hat z.B. ein Wirkstoff die Zulassung verloren, welcher bei uns standardmäßig zur Bekämpfung der Kleinen Kohlfliege eingesetzt wurde. Die Kohlfliege legt Eier an den Wurzelhals junger Pflanzen und die daraus schlüpfenden Maden fressen dann die Wurzeln und verursachen dadurch das Absterben der Pflanzen. Ohne wirksame Pflanzenschutzstrategie kann es zu Ausfällen von 50% und mehr kommen.

Vinschgerwind: Es wurde also etwas abgeschafft, wofür es keine Alternativen gab?
Markus Hauser: Für unser Anbaugebiet zu diesem Zeitpunkt nicht. Wir haben dann gesehen: die Holländer und die Deutschen z.B. haben schon einen alternativen zugelassenen Wirkstoff, dieser war in Italien jedoch nicht zugelassen, da die Zulassungen nicht EU-weit gelten.

Vinschgerwind: Die Zulassung erfolgt auf nationaler Ebene?
Markus Hauser: Ja, auf EU-Ebene und eben auch auf nationaler Ebene. In Italien ist das Überprüfen dem Sanitätsministerium unterstellt, in anderen Staaten wiederum dem Landwirtschaftsministerium. Die Regelung ist also ganz unterschiedlich. Da sind wir noch weit entfernt von einer europaweiten Einheitlichkeit.

Vinschgerwind: Nochmal zurück zur Kohlfliege. Das andere Mittel war nicht mehr zugelassen – was dann?
Markus Hauser: Unsere Nachbarn im Norden hatten ja einen Wirkstoff, der bei uns noch keine Zulassung hatte. Ein naher Verwandter dieses Wirkstoffes aus derselben Wirkstoffklasse hatte allerdings die Zulassung in Italien auf Blumenkohl. Diesen haben wir hier in Eyrs auf seine Wirksamkeit gegen die Kohlfliege geprüft und gesehen, dass eine gute Wirkung gegeben war. Die Handhabung dieses Mittels war für den Anwender auch einfach und schonend.

Vinschgerwind: Was ist anbautechnisch für Sie wichtig?
Markus Hauser: Das Ziel ist den Gemüsebauern möglichst viele Informationen zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig, marktfähiges Gemüse zu produzieren. Dabei geht es um Bodenbearbeitung, Sortenwahl, Düngung, Kulturführung, Pflanzenschutz usw. Die Pflanzenzahl pro Hektar und damit die Pflanzabstände haben z.B. entscheidenden Einfluß auf den Ertrag, aber auch auf mögliche Risiken in Bezug auf bestimmte Krankheiten. Bei der Düngung verhält es sich ähnlich. Es gibt immer ein Ideal und das muss man finden. Wir können und sollen nicht die Verantwortung für die Äcker der Bauern übernehmen, aber wir können sie beraten und ihnen sagen was ideal wäre bzw. was die Risiken sind.


Vinschgerwind: Ist Gemüseanbau wasserintensiv?
Markus Hauser: Würde ich so nicht sagen. Aber es braucht Wasser. Es braucht auf jeden Fall die Beregnung, das ist der Knackpunkt. Die Beregnung ist Voraussetzung für unseren Gemüsebau. Dass Tropfberegnung besser gegen Pilzkrankheiten usw. wäre, stimmt. Da es sich beim Gemüsebau um eine einjährige Kultur handelt, wäre der Aufwand des jährlichen Auf- und Abbaus viel zu groß und auch die nötigen Kulturführungsmaßnahmen würden eingeschränkt. Wir hier im Vinschgau haben das Glück, dass fast immer entweder der Oberwind oder der Unterwind weht. Der Wind trocknet die Bestände und ist mit ein Grund dafür, daß Behandlungen gegen Pilzkrankheiten im Blumenkohlanbau eher die Ausnahme sind.

Vinschgerwind: Was sind die größten Herausforderungen im Hinblick auf die nächsten Jahre?
Markus Hauser: Ich denke die Herausforderungen liegen zum einen auf der Vermarktungsseite, da der Gemüsebau im Vinschgau derzeit eben vorwiegend Karfiolanbau ist. Hier im Mittelvinschgau zwischen Laas und Prad, wo aufgrund der besonderen Bodeneigenschaften (alkalischer pH-Wert) mehrjähriger ununterbrochener Karfiolanbau möglich war, ist der Obstanbau auf dem Vormarsch. Der Gemüseanbau verlagerte sich in den letzten Jahren bereits Richtung Obervinschgau, seit dort Beregnungsprojekte realisiert wurden. Die Felder dort haben allerdings vorwiegend leicht saure PH-Werte, sodass vieljähriger Blumenkohlanbau in dem Maße nicht möglich sein wird. Der Ausweg kann einerseits ein kontinuierlicher und geplanter Feldtausch zwischen Gemüsebau- und Viehwirtschaftsbetrieben sein, oder anderseits die Einhaltung einer sinnvollen Fruchtfolge im Gemüseanbau, was allerdings ähnliche Erlöse bei anderen Gemüsearten, wie beim Karfiol, für die Produzenten erfordern würde.