18 Millionen für die Sanierung öffentlicher Wohnungen

Das Wobi und die Gemeinden können für die energetische Sanierung der öffentlichen Wohnungen Geldmittel aus dem Ergänzungsfonds des staatlichen Wiederaufbauplans in Anspruch nehmen - Projekte können vom 15. November bis 15. Dezember eingereicht werden. (Foto: LPA/Wobi) Das Wobi und die Gemeinden können für die energetische Sanierung der öffentlichen Wohnungen Geldmittel aus dem Ergänzungsfonds des staatlichen Wiederaufbauplans in Anspruch nehmen - Projekte können vom 15. November bis 15. Dezember eingereicht werden. (Foto: LPA/Wobi)

Das Wohnbauinstitut und Gemeinden mit öffentlichen Wohnungen können demnächst um Fördermittel für die energetische Sanierung ansuchen. Geldmittel dafür stammen aus dem Fonds des Wiederaufbauplans. 

Die Landesregierung hat heute (9. November) auf Vorschlag von Wohnbaulandesrätin Waltraud Deeg über Details zur Einreichung von Vorschlägen für Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Wohnungen entschieden. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, dass Südtirols Wohnbau über Geldmittel aus dem Ergänzungsfonds zum staatlichen Plan für Wiederaufbau und Resilienz (piano nazionale di ripresa e resilienza, PNRR) "Sicher, grün und sozial" verfügen kann. Ziel ist es, mit diesen Geldmitteln einen Teil des Bestandes von ca. 13.500 Wohnungen des Instituts für den Sozialen Wohnbau (Wobi) und 2000 öffentliche Wohnungen der Gemeinden energetisch zu sanieren. "Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, rund 18 Millionen der von der EU bereitgestellten Geldmittel nach Südtirol zu holen, um diese hier für eine nachhaltige Sanierung von öffentlichem Wohnraum zur Verfügung zu stellen", hebt Landesrätin Deeg hervor. Interessierte Gemeinden sowie das Wohnbauinstitut können vom 15. November bis 15. Dezember 2021 entsprechende Projekte bei der Landesabteilung Wohnungsbau einreichen. Die Abteilung sammelt die Vorschläge und übermittelt diese dann gebündelt zur endgültigen Genehmigung an das zuständige Ministerium für Infrastrukutur und nachhaltige Mobilität (Ministero delle infrastrutture e della mobilità sostenibili, MIT).

Bis zum Jahr 2026 können dadurch das Wohnbauinstitut über 15,7 Millionen Euro und Gemeinden mit öffentlichen Wohnungen über 2,3 Millionen Euro verfügen. Die Landesregierung hat heute (9. November) über die Details zur Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen befunden. Darin wird unter anderem festgehalten, dass die geförderten Eingriffe darauf abzielen müssten, im öffentlichen Wohnungsbestand "die Energieeffizienz, die Widerstandsfähigkeit und die Erdbebensicherheit sowie die sozialen Bedingungen in öffentlichen Wohngebäuden zu verbessern." Diese Geldmittel tragen dazu bei, Südtirols bereits seit Längerem eingeschlagenen Weg in Richtung Nachhaltigkeit zu unterstützen und zu stärken. "Die energetische Sanierung von Wohngebäuden ist ein wichtiger Bestandteil, um unsere Klimabilanz zu verbessern. Die nun zur Verfügung stehenden Gelder sind daher gut investiert und erfolgen im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie 'Everyday for future'", ist Landesrätin Deeg überzeugt.

ck

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