Für eine Landesregierung mit klarer sozial-ökologischer Ausrichtung – Zu den Sondierungsgesprächen mit der SVP - Per una Giunta Provinciale con un chiaro orientamento ecosociale - Ai colloqui con la SVP

Die grüne Delegation, bestehend aus den Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler, hat sich heute, 16.11.2023 zu ersten Sondierungsgesprächen getroffen. 

Das heutige Gespräch mit Arno Kompatscher und Philipp Achammer über eine neue Landesregierung mit möglicher Beteiligung der Grünen war, wie nicht anders zu erwarten, angenehm. Der bisherige und zukünftige Landeshauptmann hat sich für ein progressives Südtirol ausgesprochen – so wie wir ihn von Bürgerversammlungen und Nachhaltigkeitstagen kennen. 

„Darauf aufbauend haben wir unterstrichen, dass unser Land schnellstmöglich zum Klimaland werden muss, und zwar so, dass die Kosten dafür fair geschultert und nicht auf die Familien und Haushalte abgewälzt werden. Eine Mehrheit für diese und weitere Vorhaben, für ein offenes und modernes Südtirol, gibt es im Landtag. Deshalb haben wir uns heute für eine Landesregierung mit klarer sozial-ökologischer Ausrichtung, mit grüner Beteiligung und einer stabilen Mehrheit ausgesprochen,“ so die drei grünen Abgeordneten. 

„Arno Kompatscher wird sich entscheiden müssen, ob er der Landeshauptmann aus seinen Reden sein will, der Südtirol nach vorne bringt. Oder ob er mit rechten Parteien koalieren will, die eine rückwärtsgewandte Politik machen, den Klimawandel leugnen und die Ausgrenzung und das Streichen von Sozialbeiträgen für gute Sozialpolitik halten,“ sagen die Abgeordneten nach dem Sondierungsgespräch. 

Foppa, Rohrer und Oberkofler erinnern daran, dass es für ein autonomes Land absurd wäre, sich vorauseilend Rufen aus Rom zu unterwerfen und eine rechtsnationale Regierung für Südtirol in Kauf zu nehmen. Autonomie darf nicht gegen Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgespielt werden.

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La delegazione verde, composta dai consiglieri provinciali verdi Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer e Zeno Oberkofler, si è riunita oggi, 16.11.2023, con la Svp per i primi colloqui. L'incontro con Arno Kompatscher e Philipp Achammer su una nuova Giunta provinciale con possibile partecipazione dei Verdi è stato, come era da aspettarsi, piacevole. Il Presidente della giunta provinciale si è espresso a favore di un' Alto Adige progressista, come lo conosciamo dalle assemblee cittadine e dalla sua agenda sulla sostenibilità.
"Sulla base di ciò, abbiamo sottolineato che la nostra provincia deve orientarsi verso la sostenibilità, e ciò deve avvenire in modo che i costi siano equamente distribuiti e non scaricati sulle famiglie. Esiste una maggioranza in consiglio per questi e altri progetti, per un'Alto Adige aperto, europeista e moderno. Perciò oggi ci siamo espressi a favore di una Giunta provinciale con un chiaro orientamento ecosociale, con la partecipazione dei Verdi e una maggioranza stabile," hanno dichiarato i consiglieri verdi.
"Arno Kompatscher dovrà decidere se vuole essere coerente rispetto all'impronta sulla sostenibilità che ha cercato di dare all'Alto Adige in questi anni. O se invece vuole coalizzarsi con partiti di destra, che negano il cambiamento climatico e rispondono al divario sociale con l'emarginazione ed il taglio dei contributi sociali," dicono i consiglieri dopo il colloquio.
Foppa, Rohrer e Oberkofler ricordano che per una provincia autonoma sarebbe assurdo prostrarsi preventivamente davanti a Roma, accettando un governo locale con la destra nazionalista. La tutela dell'autonomia non deve essere contrapposta ad una politica per la giustizia sociale e la tutela del clima.

Landtagsabgeordnete / Consiglieri Provinciali

Brigitte Foppa

Madeleine Rohrer

Zeno Oberkofler

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