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Glurns - Die Mitglieder des Glurnser Kirchenchors trafen sich auf Einladung ihres Chorleiters Martin Moriggl am Dreikönigstag, den 6. Jänner 2024, zur Cäcilienfeier im Glurnserhof.
Am Vormittag hatten die Sängerinnen und Sänger den Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche festlich begleitet. Zu hören waren unter anderem die Messe von Ignaz Reimann und das Transeamus von Joseph Schnabel.
Beim gemeinsamen Mittagessen hieß Chorleiter Moriggl folgende Ehrengäste herzlich willkommen: den Pfarrer Werner Mair, dessen Pfarrhäuserin Luise Ritsch, den Aushilfspriester Juri aus der Ukraine, die Obfrau der Musikkapelle Glurns Ulrike Strimmer, den Vertreter der Schützenkompanie Simon Abfalter, den Präsidenten des Pfarrgemeinderates Martin Baldauf, den Bürgermeister Erich Wallnöfer und den Vertreter des Verbandes der Kirchenmusik Lukas Punter.
Die Feier beim Festessen stand ganz im Zeichen des Dankes für den ehrenamtlichen Einsatz: „Es braucht jede Sängerin und jeden Sänger damit die Darbietungen zur Ehre Gottes und zur Freude der Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher gelingen.“ betonte Moriggl. Er dankte allen, die den Kirchengesang mit ihren Instrumenten immer wieder begleiten. Und er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Mesner Oskar Asper und Pfarrer Werner Mair.
Der Kirchenchor Glurns berührt die Gläubigen mit Stimmgewalt nicht nur bei den Festtagen im Jahreskreis, sondern auch bei Verabschiedungen von Verstorbenen.
Der Höhepunkt der Cäcilienfeier war die Ehrung langjähriger Sängerinnen und Sänger: Urkunden aus den Händen von BM Wallnöfer, Punter und Pfarrer Mair für 40 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor erhielten Waltraud Reisinger, Ulrike Riedl und Ruth Sagmeister. Gerda Thanei ist seit 30 Jahren dabei und Hans Gebhart seit 25 Jahren. Beim gemütlichen Beisammensein wurden dann auch einige weltliche Lieder angestimmt. (mds)

Vinschgau/Burggrafenamt - Vollversammlung des Bezirks Burggrafenamt-Vinschgau im Südtiroler Chorverband
„Es ist eine große Nummer, aber wir probieren es!“ Bezirkschorleiter Josef Sagmeister kündigte bei der Vollversammlung des Bezirks Burggrafenamt-Vinschgau des Südtiroler Chorverbandes am Samstag, 27. Jänner, im Arbeiter-Vereinssaal von Lana ein großes Konzertprojekt an: 40 Sänger und 40 Sängerinnen des Bezirks werden Ende April das berühmte Mozart-Requiem aufführen. Heute gebe es mindestens 20 Versionen des Requiems. „Wir führen die ursprünglich aufgeführte Version auf“, sagte Sagmeister.
Auch im vorigen Jahr hatte der Bezirkschor ein erfolgreiches Konzert gestaltet: Zusammen mit dem Schulchor Gymme führte er das „Requiem“ von Gabriel Fauré und den Psalm „Great is the Lord“ von Edward Elgar auf, welche in Südtirol selten zu hören sind. „Die überaus gut besuchten Konzerte waren für die 100 Sänger und Sängerinnen eine schöne Bestätigung“, erinnerte sich Bezirksobmann Karl Werner in seinem Jahresrückblick. Er lobte auch die Initiativen des Chorverbands auf Landesebene, etwa die Sing- und Wanderwoche, die letztes Jahr in Pfelders stattfand, den Tag der Chöre in Trauttmansdorff oder das landesweite Projekt „Singende Schule“, an dem heuer 5400 Kinder teilnehmen. Die Chöre vor Ort sollten mit den Lehrkräften in Kontakt treten, um zum Beispiel gemeinsame Konzerte zu gestalten und so auch Kinder für das Singen im Chor zu begeistern, regte Karl Werner an. Dass die Jugendarbeit sehr wichtig ist und Kulturarbeit „kein Selbstläufer“, betonte auch Lanas Kulturreferent Helmut Taber in seinen Grußworten. Margareth Greif, die Obmannstellvertreterin des Südtiroler Chorverbands, dankte dem Bezirksausschuss und allen ehrenamtlich Tätigen in den Chören für ihren beständigen Einsatz. Die erschwingliche Teilnahmegebühr sei eine Besonderheit Südtirols und nur der großzügigen Unterstützung durch die Landesregierung und anderer Sponsoren zu verdanken. Sie betonte, dass das Wichtigste beim Singen nicht die Anzahl der Zuhörer sei, sondern die Freude am Singen. In diesem Sinne sangen die Anwesenden im Arbeitersaal gleich mehrere Lieder, die der Bezirkschorleiter dirigierte und beschlossen die Versammlung mit einem gemütlichen Beisammensein.

Montag, 05 Februar 2024 14:05

Die treibende Kraft - ein Stück Südtirol

Vereinigte Bühnen Bozen

Die treibende Kraft
Ein Stück Südtirol
von Thomas Arzt

Eine Fotografin dokumentiert den Bau des Staudamms am Reschen und meint ein generelles Unbehagen an der neuen Welt und Risse in den modernen Bauten auszumachen. 70 Jahre später kommt eine Forscherin mit diesen Fotos im Gepäck an den Ort des Geschehens und möchte mit einem Mann sprechen, der seit Jahrzehnten auf den Turm starrt, auf den Turm mitten im See.
Auf zwei Zeitebenen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt Autor Thomas Arzt eine Geschichte um die Widersprüche technischen Fortschritts. Im Mittelpunkt stehen nicht die historischen Ereignisse, sondern die kleinen und großen Schicksale der Menschen.
„Mir geht der See nicht mehr aus dem Kopf. Ich skizziere ein zu langes Drama mit zu vielen Figuren an zu vielen Schauplätzen. Keine „Opfererzählung“! Keine Dokumentation des bereits Dokumentierten. Der Staudamm soll keine Gefahr sein, sondern eine Vision, die Glück verspricht! Zugleich zögere ich. Was wird aus den realen Biografien? Wie der tatsächlichen Geschichte gerecht werden? Ich überarbeite mein Konzept. Suche nach dem Heute in dem Stauseedrama. Nach Strukturen des Erinnerns. Aus 9 Figuren werden 18. Alle laufen nun mit Schatten rum.“

Thomas Arzt, Autor des Stücks

 

Weitere Infos und Tickets unter:
www.theater-bozen.it

 

Dienstag, 06 Februar 2024 16:01

Veranstalter werden in die Pflicht genommen

Prad - Die Verantwortlichen der Raiffeisenkasse Prad-Taufers setzen im Sinne der Nachhaltigkeit innovative Akzente. Dem Müll und der Verschwendung von Ressourcen bei Veranstaltungen wird der Kampf angesagt.

von Magdalena Dietl Sapelza

Den Hebel, um etwas zu bewegen, setzen die Verantwortlichen der Raiffeisenkasse Prad-Taufers als Sponsoren von Veranstaltungen an, indem sie die Organisatoren in die Pficht nehmen. Diese sind aufgefordert, Kriterien einzuhalten, die bereits im Rahmen der GreenEvent Zertifizierung zu beachten sind. Dabei geht es um die Verwendung umweltfreundlicher Produkte, um Energieeffizienz, Abfallmanagement, regionale Wertschöpfung, soziale Verantwortung. Die Kriterien für die GreenEvent Zertifizierung seitens des Amtes für Abfallwirtschaft sind hochgesteckt und nicht ganz einfach zu erfüllen. Der Vorstoß der Raiffeisenkasse ebnet den Veranstaltern in kleinen Schritten den Weg dorthin. Vertreter von Vereinen und Verbänden wurden kürzlich darüber informiert. Bei finanziellen Unterstützungen durch die Raika wird die Verwendung von umweltfreundlichen Produkten gefordert, wie zum Beispiel Recyclingpapier für Servietten, Toilettenrollen, die Nutzung eines Mehrweg-Systems mit Verzicht auf Wegwerfgeschirr, Wegwerfgläsern und Besteck. Gefordert wird eine effiziente Mülltrennung, die Nutzung von regionalen Produkten, um die lokale Wertschöpfung zu stärken und einiges mehr. Bei Veranstaltungen sollte künftig neben den Fleischgerichten immer auch ein vegetarisches Gericht angeboten werden. Die Raiffeisenkasse verlangt zudem die Sichtbarmachung ihrer Vorgaben und eine Beschreibung dessen, was geplant und bei Veranstaltungen umgesetzt wird. Die Green Event Kriterien entsprechen der Klimastrategie der Südtiroler Landesregierung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die CO2-Emissionen pro Person innerhalb 2050 auf unter 4 Tonnen und spätestens bis 2050 auf unter 1,5 Tonnen pro Jahr und Person zu senken. Organisatoren sind also aufgefordert ihre Events als GreenEvents zertifizieren lassen. Denn der Trend zu ökologisch verträglicheren Veranstaltungen wird immer stärker. Das nützt einerseits der Umwelt und bringt einen Marketingvorteil. Die Vereinsobleute wurden im Anschluss auch über das Thema Versicherungen informiert. Dabei wurde so manchem im Saal Angst und Bange, als bewusst wurde, was Verantwortungsträger im Ernstfall riskieren. Diese wurden aufgefordert, ihre Situationen in persönlichen Gesprächen bei Experten der Raiffeisenkasse abzuklären.

Montag, 05 Februar 2024 14:03

PraktikantInnen gesucht

Das Seniorenwohnheim Annenberg Latsch bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Über das Projekt „Sommer einmal anders“ der Südtiroler Sparkasse besteht auch die Möglichkeit in den Sommermonaten ein Praktikum in verschiedensten Bereichen (Haustechnik, Hauswirtschaft, Küche, Wäscherei, Tagespflegeheim, Pflege und Betreuung) durchzuführen. Das Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf und Foto kann bis 22. März 2024 an das Sekretariat geschickt (info@altenheimlatsch.it) oder dort hinterlegt werden.

Dienstag, 06 Februar 2024 15:00

Impressionen Gianni Bodini

Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der Valentinsnacht bewundern.

Foto: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Montag, 05 Februar 2024 13:58

Leserbriefe Ausgabe 3-24

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Kompatscher,
Sehr geehrter Gesundheits-Landesrat Dr. Messner,
Sehr geehrte Generaldirektorin Frau Dr. Pechlaner,
Mit dem Arbeitsantritt der neuen Landesregierung möchten wir den Verantwortlichen in Landesregierung und Sanitätsbetrieb unsere Vorschläge für ein funktionierendes Gesundheitswesen im Sinne der Patienten und Mitarbeiter vorstellen.
Die Bürgerinnen und Bürger warten seit einiger Zeit auf konkrete Maßnahmen und klare Pläne in der Südtiroler Gesundheitspolitik und der medizinischen Versorgung, die spürbare Verbesserungen für alle bringen müssen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wurde mit der kommissarischen Ernennung von Frau Dr. Pechlaner als Generaldirektorin des Südtiroler Sanitätsbetriebes unternommen. Bereits vor Monaten hatte das Team K vorgeschlagen, den Posten des Generaldirektors öffentlich auszuschreiben, Bewerbungen zu sichten und gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu besetzen oder interimistisch zu führen. Es dürfte klar sein, dass der Betrieb einen Neustart an der Spitze braucht, eine Verlängerung der bisherigen Führung wäre unverständlich. Die Erwartungen an die neue Führung sind hoch. Es obliegt ihr, die unübersichtliche Hinterlassenschaft – eine Bilanz mit einem negativen Saldo von 18 Millionen Euro, mangelnde Kommunikation und Vertrauen sowie diese hochkomplexe Sanitätsstruktur mit vielen ungelösten Baustellen – in ruhigere Gewässer zu führen.
Es wäre ratsam, einige der in den letzten fünf Jahren getroffenen Entscheidungen jetzt rasch zu überprüfen, um die geplanten Investitionen in Millionenhöhe effizient einzusetzen. Dazu gehören bereits geplante Gesundheitseinrichtungen, die WONE (Wohnortnahe Betreuung) sowie die derzeitige Konzeption der Medizinischen Universität Bozen. Solch bedeutende Entscheidungen und Maßnahmen sollten nicht allein in der Landesregierung hinter verschlossenen Türen verabschiedet, sondern transparent ausgebarbeitet werden und eine möglichst breite Unterstützung im Landtag, auch über die politische Mehrheit hinaus, erfahren.
Unser durchdachtes 10-Punkte-Programm zur Reform des Gesundheitswesens wurde von Experten aus dem Krankenhaus- und Territorialbereich des Team K erarbeitet. Wir erkennen zahlreiche Übereinstimmungen mit dem 11-Punkte-Programm von Dr. Messner und sehen daher die Chance, unser Fachwissen konstruktiv einzubringen. Abseits der politischen Scharmützel sollten wir deshalb zum Wohle unseres Gesundheitswesens gemeinsam strategische Überlegungen und daraus resultierende Maßnahmen vorantreiben, um weitere Zeitverluste zu vermeiden.
Wir wünschen uns eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem neuen Landesrat Dr. Messner Hubert und sind bereit, unsere Expertise und berufliche Erfahrung jenseits politischer Grenzen einzubringen, um die zahlreichen drängenden Probleme im Gesundheitswesen zum Wohle unserer Bevölkerung zu bewältigen.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Gesundheit Team K

 

Gemeindeentwicklungsplan
Wenn die Gemeindeverwalter sich den Vorgaben des Klimaplans verpflichtet fühlen würden, könnten sie manche egoistisch-kleinkarierte Diskussion, z.B. über Parkplätze, Tiefgaragen, Radwege usw. in einem anderen Licht sehen und ihrem Anspruch als „Klimagemeinde“ eher gerecht werden.
Erich Daniel; Schlanders

 

Wenig Bildung
Jene Oppositionspolitiker, welche bei der Wahl des Landeshauptmannes auf Arno Kompatscher mit gehässigen Aussagen und Vorwürfen verbal dreingeschlagen haben, sei gesagt, dass dies von sehr wenig Bildung zeugt, außer selbstgerechter Einbildung! Was für zweifelhafte Vorbilder in der Streitkultur werden diese hasserfüllten Politikerinnen und Politiker im „Hohen Hause“ für unsere Jugend wohl sein? Harte und ehrliche politische Diskussion und Kritik in der Sache sind richtig und wichtig, aber nicht auf einem solchen, personenbezogenen niederen und ungebildeten Niveau. Danke dem Landeshauptmann für seine große Mühe und Geduld, sowie auch für seine guten Erfolge für unser Land!
Gögele Ernst; Plaus

 

Gruß aus der Schweiz
In der Schweiz haben sie im Dezember 2023 und im Jänner 2024 50 Wölfe eliminiert. Sogar ein ganzes Rudel wurde ausgelöscht. Aus der Hauptstadt Bern hieß es: Diese Tiere waren alle eine GEFAHR für die Bevölkerung. Kein GEJAMMER von Tierschutz- Organisationen, weder Grüne, linke oder Rechte waren dagegen. Es ist nicht alles Gold was in der Schweiz glänzt, aber in der heiklen Sache wurde mit mehr HAUSVERSTAND geabeitet. Und ich bin sicher, das ist erst der ANFANG. Es gibt den leidigen Unterschied, CH ist nur von der E U umzingelt, nicht dabei...... Die neue SÜDTIROLER Landesregierung (vielleicht können die RECHTEN Landesräte umdenken, und vorwärtz mochn, wos die letzten verpennt hom) kann ja die Freunde aus Graubünden um Hilfe bitten, Weil mit REGA und AIUT-ALPIN funktioniert hervorragend. Schöne Grüße aus der Schweiz.
Herbert Marseiler; Prad /Zürich

 

Hias von Tanas!
Am Anfang war dies vielleicht lustig, aber mittlerweile haben die Darstellungen, Kommentare und Verleumdungen eine Dimensipn erreicht, die an Arroganz, Hinterlist und Bosheit kaum zu übertreffen sind, und verschiedenen Personen jegliche Würde rauben !
Daher die dringliche Bitte: Gleich wer dahintersteckt, unterlasst bitte diese Hetzkampanien, denn nicht Spaltung ändert unsere Welt, sondern mehr Respekt und eine positive Denkweise!
Name der Redaktion bekannt

 

HAIKU – Gedicht

Auf verschneitem Feld
dahin gestolpert, über
dunkle Erdenhügel.

© Helga Maria Gorfer, Schlanders

Kommentare und Anfragen an;
helga.gorfer58@gmail.com

 

Kreuzworträtsel
s12 gutscheinUnser Kreuzworträtsel „Wind-Rätsel“ erfreut sich großer und vermehrter Beliebtheit. Manche sagen, dass es nicht leicht sei, alle Fragen im Kreuzworträtsel zu lösen. Vor Weihnachten hat Worker Shop dankenswerterweise Gutscheine für die Rätsel-Gewinner zur Verfügung gestellt. Kürzlich hat Max Neeb den Gutschein für seine Mutter bei Petra Staffler im Worker Shop in Schlanders abgeholt.

 

 

Schloss Goldrain/Kiwanis - Der Klimawandel ist in vollem Gang. Schleichende Veränderungen sowie die Häufung und das Ausmaß von Extremereignissen nehmen signifikant zu. Die seit „Paris“ angestrebten Klimaziele werden mit großen Schäden einhergehen und sehr teuer werden. Und es schaut nicht danach aus, dass man sie überhaupt erreichen will: die ursächliche Emission von Treibhausgasen ist global und hierzulande anhaltend sehr hoch. Erste Hinweise auf das Auslösen irreversibler Veränderungen und positiver Rückkoppelungen im Klimasystem machen in der Zwischenzeit bereits alarmierend bemerkbar und gleichzeitig werden die zeitlichen Handlungsfenster trotz der bekannten Handlungsoptionen auf unterschiedlichen Ebenen, kleiner. Handlungen müssen sehr schnell, tiefgreifend und konsequent genutzt und umgesetzt werden. Als Referenten für dieses brandaktuelle Thema konnte vom Kiwanisclub Vinschgau Georg Kaser emeritierter Univ. Professor für Klima und Kryosphärenforschung gewonnen werden, welcher seit 2003 zweimal als Leitautor und dann als Review Editor an insgesamt drei Berichtszyklen des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC) mitarbeitete. Seit 2017 ist Prof. Kaser Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und seit 2021 Vizepräsident des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) in Wien.
Der Kiwanisclub Vinschgau organisiert diesen hochkarätigen Vortrag mit Univ. Professor Georg Kaser am 19.2.2024 um 19:30 im Bildungshaus Schloss Goldrain. Anschließend kann in gesselliger Runde am Buffet weiter diskutiert werden. Die freiwilligen Spenden werden für einen wohltätigen Zweck im Sinne von Kiwanis gespendet. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten.

 

Anmeldung: Ferienregion Obervinschgau Tel +39 0473 83 11 90
www.ferienregion-obervinschgau.it

Montag, 05 Februar 2024 13:56

Wertschätzung als tragende Säule

Vinschgau/Südtirol - Wertschätzung zu erfahren, ist nicht nur ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, sondern auch einer der größten Motivatoren für engagiertes und zufriedenes Arbeiten. Ein Wert, dem sich die Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol seit jeher verschrieben haben und der das Kernthema ihrer kürzlich abgehaltenen Vollversammlung bildete. Unter dem Motto „Die hohe Kunst der Wertschätzung“ tauschten sich die 30 Mitgliedsbetriebe im Das Gerstl Alpine Retreat im Obervinschgau rege aus, diskutierten über aktuelle Entwicklungen und sammelten neue Impulse.
Mit einem Dank an die Mitglieder eröffnete Obmann Paul Zimmerhofer die Vollversammlung. Positiv gestimmt rief der Obmann die 30 Mitgliedsbetriebe auf: „Besinnen wir uns auch weiterhin auf das, was wirklich wichtig ist: Menschlichkeit, Herzlichkeit und Qualität. Lasst uns weiterhin mit Begeisterung und Leidenschaft an Innovationen arbeiten, um unsere Gäste immer wieder aufs Neue zu begeistern. Lasst uns die Dinge wieder einfacher machen und sympathischer, indem wir uns mit Hingabe um unsere Gäste kümmern.“ Beim Thema Wertschätzung hakte auch Michael Oberhofer, einer der beiden Geschäftsführer der Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, in seinen Eröffnungsworten ein.
Alois Kronbichler, gemeinsam mit Oberhofer Geschäftsführer der Kooperation, schloss sich seinen Vorrednern an und schlug überdies die Brücke zum wirtschaftlichen Aspekt: „Es mag sein, dass ich mir von der Anerkennung für meine Mitarbeitenden keinen wirtschaftlichen Erfolg kaufen kann. Doch Mitarbeitende, die Wertschätzung erfahren, arbeiten motivierter und engagierter, und das wiederum schlägt sich sehr wohl im Erfolg meines Unternehmens nieder.“
Die Vollversammlung der Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol bot den Mitgliedern den Raum, sich auszutauschen, Impulse zu sammeln und neue Ideen und Strategien für die Zukunft der Kooperation zu entwickeln. 

Montag, 05 Februar 2024 13:55

Umwidmung genehmigt

Latsch - Die Pedross Immobilien hat ein unmittelbar an das Betriebsgelände angrenzendes landwirtschaftliches Grundstück angekauft und der Gemeinde Latsch zur Umwidmung von Landwirtschaftsgebiet in Gewerbegebiet D5 vorgelegt. Die derzeitige Apfelanlage von rund 8.800 Quadratmetern kann erst nach Umwidmung aus dem geschlossenen Hof ausgelöst werden. Positive Gutachten liegen vom Amt für Raum und Landschaft und auch von der örtlichen Höfekommission vor. Der Latscher Gemeindeausschus hat mit 14. September 2023 das Änderungsverfahren des Bauleitplanes eingeleitet. Pedross hat angegeben, dass im Betrieb aufgrund der aufgetretenen Lieferkettenproblematik ein logistisches Umdenken stattfinde und so zusätzliche Lagerflächen anzustreben seien. Diese zusätzlichen Lager, so sieht es der Umwidmungsakt und der Durchführungsplan vor, seien bis 2028 auf dem zu umwidmenden Grundstück zu errichten.
Mit diesen Prämissen wurde der Antrag auf Änderung des Bauleitplanes dem Gemeinderat von Latsch bei der Sitzung am 29. Jänner vorgelegt. Und dann hagelte es Kritik und Vorbehalte. Joachim Weiss kündigte an, dem Antrag nicht zustimmen zu wollen. Die anvisierte Fläche passe zwar zum Firmengelände von Pedross, aber, so sagte es Weiss, Pedross habe wohl nicht wirklich Bedarf, weil der Betrieb eine andere Halle vermietet habe. Er verstehe zwar das Ansinnen von Pedross. Aber es gebe andere Betriebe, die Flächen suchen würden. Auch Hermann Kerschbaumer Raffeiner schlug in diese Kerbe und stellte fest, dass auf der besagten Fläche 3 oder 4 Betriebe Platz hätten. Robert Zagler sprach sogar von „Spekulation“. Er möchte nur nicht, dass die Fläche dann 20 Jahre leer bleibe. Weiss und Zagler sollten sich dann auch bei der Abstimmung enthalten. Georg Pegger, Michele Modica, Stephan Bauer und Martin Pirhofer sprachen sich für die Umwidmung aus, weil es sich ja um keine Enteignung handle und dem Gemeinderat eine Flächen-Bedarfsdiskussion gar nicht zustehe. Verkäufer und Käufer seien sich einig. Es obliege dem Gemeinderat nur, nach vorgegebenen gesetzlichen Bewertungskriterien zu entscheiden, sagte BM Mauro Dalla Barba. Die Bauleitplanänderung wurde dann mit zwei Enthaltungen angenommen. (eb)


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  • Strahlende Kinderaugen, unvergessliche Winterabenteuer und erste Schwünge im Pulverschnee. So schön kann Skifahren mit Kindern sein. Doch manchmal kommt es anders als geplant von Anna Alber Strahlende Kinderaugen, unvergessliche Winterabenteuer…
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