Der Löwenanteil der Gelder für die außerordentliche Instandhaltung wird in Asphaltierungen in allen Landesteilen investiert (FOTO: LPA)
Der Löwenanteil der Gelder für die außerordentliche Instandhaltung wird in Asphaltierungen in allen Landesteilen investiert (FOTO: LPA)

Straßen: Zusätzliche 16 Millionen Euro für Wartung

Um die 2826 Straßenkilometer in Südtirol laufend zu verbessern, hat die Landesregierung das zweite Zusatzprogramm für die außerordentliche Instandhaltung genehmigt.

Rund 16 Millionen Euro umfasst das zusätzliche Maßnahmenprogramm für die außerordentliche Wartung der Landes- und Staatsstraßen, das die Landesregierung am 27. August genehmigt hat. Bei den Eingriffen handelt es sich überwiegend um Asphaltierungsarbeiten und Arbeiten an den Straßenkörpern, in die mit rund zehn Millionen Euro auch das Gros der Gelder fließen. Zudem sind Arbeiten an den Leitplanken und Mauern (3,7 Millionen Euro) sowie in den Tunnels (780.000 Euro) und an den Brücken (rund eine Million Euro) sowie Hangsicherungen (rund eine Million Euro) auf den Landes- und Staatsstraßen in allen Teilen des Landes vorgesehen.

Für das laufende Jahr hatte die Landesregierung bereits im Mai neben den 17 Millionen für die ordentliche Instandhaltung der Straßen zusätzliche 7,7 Millionen Euro für die außerordentliche Instandhaltung des Straßennetzes bereitgestellt.

"Wir investieren heuer rund 41,3 Millionen für die ordentliche und außerordentliche Instandhaltung, damit die Verkehrsteilnehmer auf dem mit Staats- und Landesstraßen 2668 Kilometer langen Südtiroler Straßennetz mit den 1662 Brücken und 206 Tunnels sicher unterwegs sind", sagt Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider.

Die Investitionen verteilen sich dabei laut Landesrat gleichmäßig auf alle Landesteile. "Wir brauchen gute und sichere Straßen auch für neue, smarte, saubere und leise Fahrzeuge und somit für die Mobilität der Zukunft. Natürlich umfasst dies auch unsere öffentlichen Verkehrsmittel auf Rädern", betont Alfreider.

3,3 Millionen Euro investiert das Land außerdem in eine verbesserte Mobilität an den Schnittstellen zwischen Individualverkehr und öffentlichem Verkehr. So werden beispielsweise die drei Kehren zwischen Gomagoi und Sulden verbreitert, die Kreuzung an den Landesstraßen (LS 8 und LS 98) in Schenna verbessert, ein Kreisverkehr in Tramin gebaut und ein Abschnitt der Straße auf bei Plan de Gralba sowie ein Abschnitt der Landesstraße 92 östlich der Abzweigung nach Mareit (Ratschings) verbreitert. In Natz-Schabs ist auf der Pustertaler Staatsstraße ein Sicherheitseingriff bei der Raststätte geplant. Verlegt und übersichtlicher gestaltetet wird außerdem die Endstation der Buslinie am Grödner Joch.

SAN

 

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