Sommer, Sonne, Ferienspaß: JD-Vertreterinnen Jasmin Saltuari, Barbara Wild, LRin Deeg und BM Paul Romen stellten einige Sommerprojekte vor. Foto: LPA/Greta Stuefer
Sommer, Sonne, Ferienspaß: JD-Vertreterinnen Jasmin Saltuari, Barbara Wild, LRin Deeg und BM Paul Romen stellten einige Sommerprojekte vor. Foto: LPA/Greta Stuefer

331 Projekte für einen spannenden Kindersommer

Mit über 10 Millionen Euro hat das Land die Sommerbetreuung in diesem Jahr unterstützt. 2019 nahm zudem Anzahl der Projekte für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung weiter zu.

Auch heuer wieder galt es für Eltern elf Ferienwochen ihrer Kinder zu überbrücken. Dabei wurden sie in zahlreichen Gemeinden von öffentlicher Seite und von unterschiedlichen Vereinen und Organisationen unterstützt. Familienlandesrätin Waltraud Deeg stellte heute (2. September) die Zahlen und Daten zur Sommerbetreuung in Begleitung von Jenesiens Bürgermeister Paul Romen und Vertretern des Jugenddienstes Bozen-Land vor.

Insgesamt 331 Projekte wurden von der Familienagentur des Landes mit insgesamt 10,32 Millionen Euro finanziell unterstützt. Daran haben in diesem Jahr über 75.000 Kinder im Vorschul- (18.740) und Schulalter (56.270) teilgenommen. "Wenn man eines dieser Projekte besucht, erlebt man immer wieder wie begeistert die Kinder, aber auch die Betreuer diese Wochen erleben", berichtete Landesrätin Waltraud Deeg. Es sei darum mehr als gerechtfertigt, dass Land und Gemeinden diese Projekte finanziell unterstützen, auch um damit die Familien bestmöglich zu unterstützen. Sehr begrüßenswert sei zudem die Tatsache, dass auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Sommer aus einem immer größer werdenden Angebot an Projekte auswählen könnten. In diesem Jahr wurden 98 Projekte organisiert, an denen 447 Kinder und Jugendliche mit Behinderung teilgenommen haben.

In diesem Jahr sind in insgesamt 107 Gemeinden und in allen Bezirksgemeinschaften Sommerprojekte organisiert worden. Eine dieser Gemeinden ist Jenesien, wo bereits im Jahr 2006 erstmals eine Betreuungswoche stattgefunden habe. "In der Zwischenzeit bieten wir unseren Familien fünf Betreuungswochen an, die aufgrund der Nachfrage auch auf die Faktionen ausgedehnt wurden", berichtete Bürgermeister Paul Romen. Romen lobte dabei ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bozen Land, der bereits seit über zehn Jahren in Jenesien unterschiedliche Sommerprojekte organisiert. "Wir bekommen alle Jahre wieder überzeugende Rückmeldungen vonseiten der Familien, die uns in unserem Handeln bestärken. Dies zeigt uns: Wo sich die Kräfte bündeln, kommt etwas Gutes für alle heraus", betonte der Jenesiener Bürgermeister. Die Aussagen Romens deckten sich mit einer Online-Elternbefragung, die vom Jugenddienst Bozen-Land durchgeführt wurde. Im Vorjahr wurde dies von der Familienagentur initiiert, um Angebote künftig noch besser an den Bedürfnissen der Familien auszurichten. "Wir wollen auch im Sommer den Familien dabei helfen, Vereinbarkeit bestmöglich zu organisieren", hob Landesrätin Deeg hervor.

Doch nicht nur die Familien, sondern die Gemeinschaft als ganzes profitiere von den Sommerprojekten: "Die Betreuerinnen und Betreuer und die Jugendarbeiter sind wertvolle Menschen, die sich auch in die Dorfgemeinschaft einbringen und bei den Projekten wichtige Werte fürs Leben mitnehmen", sagt Bürgermeister Romen. Der Jugenddienst Bozen-Land richtet bereits seit mehreren Jahren sein Handeln entlang eines bestimmten Wertekataloges aus. Dieser sieht neben dem Wohlbefinden für Kinder und Jugendliche, auch die Zufriedenheit der Eltern und motivierte und ausgebildete Betreuerinnen und Betreuer vor. Jugenddienst-Mitarbeiterin Jasmin Saltuari berichtete in diesem Zusammenhang von einer mehrtägigen Schulung für die Betreuer, bei denen Umgang mit Konfliktsituationen ebenso besprochen wurden wie die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Präsidentin des Jugenddienstes Bozen-Land, Barbara Wild hob hervor, dass die gute Organisation wesentlich von der funktionierenden Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Familienagentur abhänge. "Die eingesetzten Geldmittel sind in jedem Fall gut investiert, kommen sie doch den Kindern und Jugendlichen, und damit unserer Zukunft zugute", betonte Wild.

ck

 

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