Dienstag, 06 März 2018 00:00

Die Fürstenburg öffnet Tür und Tor

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s22 8575Fürstenburg/Burgeis/Vinschgau - Trotz sibirischer Kälte, die sich mit dem hartnäckigen und bissigen Oberwind vermischte, öffnete die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg am letzten Februarwochenende ihre Tore und gab den Blick frei auf die vielfältige Tätigkeit des Schul- und Heimlebens, das sich in den altehrwürdigen Gemäuern der mittelalterlichen Burg, im unterirdisch angelegten Schulneubau, in den beiden Heimen, in den Werkstätten, im schuleigenen Glashaus und in der modern eingerichteten Sennerei täglich abspielt.

s22 6818s22 8544Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen begrüßten zusammen mit Direktorin Monika Aondio und ihrem Stellvertreter Martin Unterer die interessierten Gäste und reichten einen Willkommenstrunk. Daraufhin erkundeten die Besucher/-innen die von zahlreichen eifrigen und fleißigen Schüler- und Lehrerhänden gestalteten Räumlichkeiten. Jeder Fachbereich zog mit Kreativität und Präsentationsgeschick die Blicke auf sich und zeigte eindrücklich das breite Aus-, Weiterbildungs- und Beratungsangebot der Fachschule auf.
s22 6946s22 8788Präsentiert wurden auch die Ergebnisse der kürzlich an der Schule stattgefundenen Projekttage zum Thema „Milch“. Im Mittelpunkt dieser besonderen Woche standen die Produktion und die Verarbeitung der Milch, deren innovative Erneuerungen, die Geschichte der Milchverarbeitung als Grundlage für eine dauerhafte Besiedlung des Alpenraumes, die Vermarktung, die chemische Zusammensetzung des weißen Goldes und Vieles mehr. Die einzelnen Schülergruppen wurden dabei von den Lehrkräften fachlich unterstützt und begleitet.
Besonderes Durchhaltevermögen bewies der Schüler Stefan Kröll, der bei Minustemperaturen mit der Motorsäge an seinen für den Schenner Sagenweg bestimmten Holzfiguren schnitzte. Auch andere Projekte der Fürstenburger Maturanten fanden Anklang, so die „Potentialanalyse zum Champignon-Anbau“ am elterlichen Betrieb von Platzer Manuel aus Morter und das Projekt „Natürlich Backen mit Urgetreide-Sorten“ des Laaser Schülers Tobias Lechthaler. Julian Moser aus Taisten im Pustertal zeigte auf, wie das eigentliche „Abfallprodukt“ Molke als Grundlage für köstliche Molkedrinks mit verschiedenen Geschmacksrichtungen verwendet werden kann. Julian Platzer informierte mit seiner Arbeit über den geplanten neuen Betriebszweig am Heimathof, welche den Anbau und die Vermarktung hofeigener Kastanien zum Inhalt hat. Die Mineraliensammlung, katalogisiert, erfasst und aufgearbeitet von Johannes Kuen aus Partschins fand im Foyer des Schulneubaus einen würdigen Platz s22 8616s22 8682und der Schüler Elias Königsrainer aus St. Martin veranschaulichte seine Forschungsergebnisse im Bereich des Kartoffel-, Blumenkohl- und Radicchioanbaus, welche er durch Anbauversuche im Versuchsfeld in Eyrs erzielte. Der Schüler Simon Steiner führt im Rahmen des 5. Schuljahres einen Tränke-Vergleich (ad-libitum und restriktiv) bei Mast- und Aufzuchtkälbern in Zusammenarbeit mit dem Beratungsring durch und Lukas Egger wies auf seine geplanten Sensibilisierungsmaßnahmen, die er am Fischerteich in Prad durchführen wird, hin.
Für die leibliche Stärkung mit regionalen Köstlichkeiten sorgten die Burgköche mit ihren Mitarbeiterinnen und in der Aula Magna bestand die Möglichkeit, leckere Kuchen zu genießen.

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