Mittwoch, 13 Juni 2012 00:00

Rosenfeld liest aus „Adams Erbe“

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Prad

s22sp2_Bild1Am 23. Mai haben Bildungsausschuss und öffentliche Bibliothek Prad Literaturinteressierte aller Alterssparten in den Saal der Musikschule zu einer Autorenlesung der anspruchsvollen Art geladen.
Astrid Rosenfeld gab Lesekostproben aus ihrem 2011 mit dem Franz Tumler Publikumspreis ausgezeichneten Roman „Adams Erbe“ zum Besten. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten Sängerin Christine Angerer und Pianistin Annegret Rück in gewohnt beeindruckender Weise.
Die sympathische Schriftstellerin aus Berlin ließ den Zuhörer in zwei Leben bzw. Persönlichkeiten ihres Romans eintauchen. Während der erste Teil des Buches im Heute spielt, setzt sich der zweite Teil mit dem Blickwinkel eines heranwachsenden jüdischen Jungen im lebensbedrohlichen Nationalsozialismus auseinander. Bereits die Leseproben wirkten unvoreingenommen und kompromisslos und wurden mit achtsamer Sprache vorgetragen. Selbst Randnotizen des Lebens wurden unverblümt in Worte gekleidet.
Rosenfelds Autorenlesung hat garantiert manch Anwesenden nachdenklich gestimmt und so wird sich „Adams Erbe“ vermutlich auf gar einigen Nachttischen als Pflichtlektüre wiederfinden.
Letztens verweilte die prämierte Schriftstellerin auf den Kortscher Rimpfhöfen, wo sie mit Volldampf ihr neuestes Manuskript vorantrieb. Das Thema ist bisher noch „top secret“ und so gab Rosenfeld selbst keine weiteren Auskünfte auf diese Frage, „da man über nicht fertig gereifte Sachen nicht sprechen sollte!“ (re)

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