Dienstag, 22 Januar 2019 12:00

Leserbriefe - Meinungen 2-19

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Danke
Ein Jahr ist vorbei seit die Lawinenabgänge in Langtaufers große Schäden angerichtet haben, jedoch Gott sei Dank keine Menschenleben gefordert haben.
Durch sehr gutem Zusammenhalt und Einsatz der Bevölkerung aus Nah und Fern konnten die großen intensiven Aufräumarbeiten im Frühjahr, dank auch der Maschinen und freiwilligen Helfern durchgeführt werden. Für die großartige finanzielle Unterstützung spreche ich der Landesregierung meinen besonderen Dank und Anerkennung aus. Unser großes Anliegen ist es, dass die geplanten Lawinenverbauungen in der nächsten Zeit zügig durchgeführt werden.
Unseren Bürgermeister Heinrich Noggler samt der Gemeindeverwaltung Graun, der Fraktionsverwaltung Langtaufers, allen Vereinen und freiwilligen Helfern sage ich ein aufrichtiges Vergelts Gott. Dank der uneigennützigen Hilfeleistungen konnten die Bauern von Langtaufers die Ernte gut einbringen.
Im Juni erlebten wir den nächsten Schicksal Schlag, durch den plötzlichen allzu frühen Tod meines geschätzten Nachbarn Emilio Coratti. Für ihn war es ein großes Anliegen die Aufräumarbeiten auszuführen und sein Einsatz dabei war vorbildhaft.
Wir hoffen keinen so strengen Winter mehr zu erleben.
Eller Leo Pleif Langtaufers


Neue Landesregierung:
Landeshauptmann direkt wählen.
Die Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle, stimmten im Landtag gegen die Wahl von Arno Kompatscher zum neuen Landeshauptmann. Das Amt des Landeshauptmannes ist keine Parteiangelegenheit und sollte daher - so wie in anderen demokratischen Ländern - direkt vom Volk gewählt werden.
Die aktuelle Regelung sieht vor, dass der Landeshauptmann vom Landtag und somit auf Grundlage von parteipolitischen Interessen gewählt wird. Dies schließt die Wähler von einer der wichtigsten Entscheidung des Landes aus. Die Süd-Tiroler Freiheit hat daher ihre Forderung erneuert, das Wahlgesetz dahingehend abzuändern, dass der Landeshauptmann zukünftig direkt vom Volk gewählt werden kann.
In ihren Stellungnahmen führten die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit auch aus, dass das Regierungsprogramm außer Schlagworten kaum konkrete Inhalte vorzuweisen habe. Diesen Umstand allein zu kritisieren ist jedoch zu wenig. Die Süd-Tiroler Freiheit sieht ihre Aufgabe darin, durch eigene Vorschläge und Abänderung das Regierungsprogramm in den kommenden Jahren im Landtag mit Inhalten zu füllen.
Insbesondere im Bereich der Muttersprache gilt es viel zu tun. Egal, ob bei Polizei, Ärzten oder beim Gericht darf vom autonomiepolitisch verankerten Recht auf Gebrauch der deutschen Sprache nicht abgegangen werden. In diesem Sinne gilt es in den Schulen die Kenntnisse mehrerer Sprachen zu fördern, ohne dadurch jedoch den muttersprachlichen Unterricht zu untergraben.
L.-Abg. Sven Knoll,
L.-Abg. Myriam Atz-Tammerle,
Süd-Tiroler Freiheit.


Ich bitte um Veröffentlichung meiner folgenden Zeilen als Leserbrief – gerne auch mit einer Stellungnahme Ihrerseits.
Liebes Vinschgerwind-Team
Ich lese, neben anderen, auch immer gerne Ihre Zeitung. Immer wieder - in letzter Zeit immer öfter - fällt mir auf, dass sich Artikel spätestens beim 2. Durchlesen mir als PR-Artikel entblößen, letztes Beispiel: „Damit Neues entsteht, muß Altes weichen“.
Da derartige Artikel nicht als PR-Artikel gekennzeichnet sind, zweifle ich immer öfter am unabhängigen und objektiven Journalismus, der hinter der Zeitung stehen sollte. Die Artikel landen dann in meinem Kopf in der Kategorie „Schleichwerbung“.
Aber vielleicht sehe das ja nur ich ganz subjektiv so.
Beste Grüße
Ulrich Stecher – Dörfl, St. Valentin

Sehr geehrter Herr Stecher,
wir wollten ganz einfach nachschauen, was sich in der ersten Stunde nach der Eröffnung des Verbindungsliftes St. Valentin Schöneben an der Talstation so tut. Der Verbindungslift ist Tatsache und ein  für Vinschger Verhältnisse große Investition. Das macht uns grundsätzlich neugierig. Und der Neugier, die wir immer haben, haben wir nachgegeben. Ganz einfach.
Erwin Bernhart
Chefredakteur


Zuschuss für Elektroautos wird überprüft
Die Landesverwaltung überprüft, ob oder wie weit die Landesförderungen für den Kauf von Elektroautos mit den neuen staatlichen Förderungen kumulierbar sind.
Die Landesverwaltung wird demnächst überprüfen, ob oder wie weit die Landesförderungen (4.000 Euro) für den Ankauf von Elektroautos mit den staatlichen Förderungen (bis zu 6.000 Euro) kumulierbar sein können. Gemäß dem gestern von Landeshauptmann Arno Kompatscher im Landtag hinterlegten Regierungsprogramm ist es nämlich Ziel der neuen Landesregierung, bei Elektrofahrzeugen eine Kostengleichheit in Bezug auf vergleichbare Modelle im Klein- und Mittelklassesegment zu erreichen. LPA)


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