Montag, 29 Februar 2016 12:00

SWR-Bezirk trifft LH

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s10sp123 WiG VinschgauVinschgau - Mobilität, die Realisierung des Breitbandnetzes und der Nationalpark Stilfser Joch waren die Themen, die anlässlich der SWR-Bezirksversammlung mit dem Landeshauptmann und Landesrat für Wirtschaft Arno Kompatscher im Vinschgau erörtert wurden.

„Erreichbarkeit auf allen Ebenen ist ein strategischer Wettbewerbsfaktor für unsere Unternehmen.

Es ist wichtig, dass die Landesregierung Maßnahmen trifft, um diese sowohl auf der Straße, als auch auf der Schiene, in der Luft und mittels schnellen Datenverbindungen sicherzustellen“, eröffnete Hans Moriggl, Bezirkspräsident des Südtiroler Wirtschaftsringes die Bezirksversammlung im Josefshaus in Laas.
Besonders im Bereich des Schienenverkehrs, betonte Moriggl, seien in den nächsten Jahren wichtige Investitionen zu tätigen. Weiters gelte es auszuloten, ob auf bestimmten Straßenabschnitten Umfahrungen möglich sind. Thematisiert wurden auch die Aufstiegsanlagen im Obervinschgau und welche Vorstellungen die Landesregierung diesbezüglich habe. Die Fertigstellung der sog. Datenautobahnen gelte es konsequent zu verfolgen und vor allem Klarheit zu schaffen, wer für welchen Teil des Ausbaus verantwortlich ist.
Der Landeshauptmann berichtete, dass mit der Elektrifizierung der Vinschger-Bahn eine Verdoppelung der Passagierzahlen und die Einführung eines Halbstundentaktes ermöglicht werden. Auch sind verschiedene Gespräche mit der Kantonsregierung von Graubünden und der zuständigen Bundesrätin in Planung, um die Möglichkeit einer Anbindung von Mals nach Schuls/Scuol auszuloten. In Bezug auf die Aufstiegsanlagen informierte der Landeshauptmann, dass bei Skigebieten, die bereits im Fachplan für Aufstiegsanlagen und Skipisten vorgesehen sind, bei Neubau, Verschiebung bzw. Umbau eines Liftes sofort das Projekt vorgelegt und dem Prüfungsverfahren unterzogen werden kann. Bei Projekten außerhalb des Fachplans und bei neuen Anbindung bzw. Verbindung müsse auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie ein umfassendes Bewertungs- und Prüfverfahren durchgeführt werden. Vor allem aber müsse das Projekt von den lokalen Verwaltern mitgetragen werden.
Bei der Realisierung des Breitbandnetzes bestätigte der Landeshauptmann, dass noch großer Handlungsbedarf bestehe. Damit die Netze wirtschaftlich effizient arbeiten wird es nun ein gemeinsames, vom Land koordiniertes Vorgehen beim Bau und beim Betrieb des Netzes geben. Als ambitioniertes Ziel nannte der Landeshauptmann die Realisierung der letzten Meile innerhalb 2020.

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