Dienstag, 29 März 2016 12:00

Auftakt für Cerealps in Nauders

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s15sp12 3189Nauders - Wenn das kein gutes Omen ist. Gleich vier hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft und die drei Firmeninhaber schritten am Mittwoch (09.03.) zur Tat und leisteten für die Cerealps GmbH in Nauders den symbolischen ersten Spatenstich für das zukünftige Betriebsgebäude. Alles in allem werden rund sechs Millionen Euro in die ca. 3.500 m2 große Produktionshalle investiert und im Endausbau 80 Mitarbeiter beschäftigt. Heuer schon sollen Lebensmittel auf Getreidebasis wie Müsli, Müsliriegel, Cornflakes und Frühstückscerealien und mehr vom Band laufen. Die Fertigstellung des Objekts ist für August geplant, anschließend soll die Cerealien-Produktion mit 20 Mitarbeitern starten. Bis in fünf Jahren ist der Ausbau auf 80 Jobs geplant. Eine Jahresproduktion von 15.000 Tonnen wird angestrebt. „So wie die Sonne heute vom Himmel scheint, so strahlt die Gemeinde Nauders über den Anlass des heutigen Treffens“   freute sich der neue Bürgermeister Helmut Spöttl. Nauders sei ein Tourismusort und suche seit längerem nach einem zweiten Standbein. Viele hätten sich im Gemeindeamt nach den Kontakten erkundigt, um sich für einen Arbeitsplatz zu bewerben. „Naturprodukte in einer so schönen Landschaft produziert, das ist stimmig, das kann man verkaufen, das kann man exportieren“ meinte Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. „Wir leben auch hier die Europaregion, von der so viel gesprochen wird. Die kann man nur mit Leben füllen, wenn man eben solche Projekte auch umsetzt. Auch deshalb herzlichen Dank fürs Dasein.“ „Wir haben uns Standorte zwischen Verona und Landeck angeschaut“, schilderte Helmut Fuchs „die besten Rahmenbedingungen sehen wir hier in Nauders. Altbürgermeister Robert Mair und sein Nachfolger Helmut Spöttl haben uns bestens aufgenommen.“ Und mit Nauders fand man einen Standort mit vielen Pluspunkten: Akzeptanz von Seiten der lokalen Politik und der Bevölkerung, ein geeignetes Grundstück zu einem akzeptablen Preis, niedrige Energiekosten, vernünftige Gesetze und in Maßen gehaltene Bürokratie, eine gerechte Steuerlast, gute Umweltbedingungen – da sich diese direkt auf die Produktqualität auswirken (Wasser, Luft, Meereshöhe), eine gute Verkehrsanbindung und Unterstützung in Form von Landes- und Staatsförderungen. (aw)

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