Dienstag, 04 Februar 2020 15:00

Netzwerk für Demenz

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Die Kerngruppe „Demenzfreundlicher Vinschgau v.l.: Konrad Raffeiner (Martinsheim Mals), Katharina Horrer (Sozialdienst am KH Meran), Iris Cagalli (Seniorenwohneheim Annenberg Latsch), Sibille Tschenett (Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas und Alten- und Pflegeheim Schluderns), Christoph Tumler (Bürgerheim Schlanders), Walburg Wielander (Koordinatorin Pflege- und Betreuungsdienst in der BZG Vinschgau), Annemarie Kainz (Kerngruppe), Margit Stricker (Kerngruppe), Karin Tschurtschenthaler (Direktorin der Sozialdienste BZG Vinschgau), Eva Trenkwalder (Gesundheitsbezirk Meran, Robert Peer (ASAA) und Heinrich Fliri (Bezirksvorsitzender des KVW Vinschgau) Die Kerngruppe „Demenzfreundlicher Vinschgau v.l.: Konrad Raffeiner (Martinsheim Mals), Katharina Horrer (Sozialdienst am KH Meran), Iris Cagalli (Seniorenwohneheim Annenberg Latsch), Sibille Tschenett (Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas und Alten- und Pflegeheim Schluderns), Christoph Tumler (Bürgerheim Schlanders), Walburg Wielander (Koordinatorin Pflege- und Betreuungsdienst in der BZG Vinschgau), Annemarie Kainz (Kerngruppe), Margit Stricker (Kerngruppe), Karin Tschurtschenthaler (Direktorin der Sozialdienste BZG Vinschgau), Eva Trenkwalder (Gesundheitsbezirk Meran, Robert Peer (ASAA) und Heinrich Fliri (Bezirksvorsitzender des KVW Vinschgau)

Schlanders - „Demenzfreundlicher Vinschgau“ heißt ein Netzwerk, an dem die Sozialdienste, das Krankenhaus Schlanders, die Seniorenheime im Vinschgau, der KVW und ASAA (Alzheimer Südtirol Alto Adige) beteiligt sind. Menschen mit der Diagnose Demenz und deren Angehörige erhalten in diesem Netzwerk Hilfestellungen.

von Erwin Bernhart

Wir wollen im Netzwerk eine achtsame Begleitung und würdebewahrende Pflege stützen, zur Integration von Menschen mit Demenz beitragen und die Unterstützungsleistungen für die Angehörigen ausbauen.“ Demenz ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Im Vinschgau gibt es unter den rund 35.ooo Einwohnern 300 diagnostizierte Fälle (südtirolweit sind es 13.000), jährlich kommen rund 80 Neuerkrankungen dazu. Demenz ist bis dato nicht heilbar. Aber es gibt wichtige Medizinen, über die die Gesellschaft verfügt und die eingesetzt werden können: Liebe, Zuneigung und Respekt.
Damit die Gesellschaft Demenzkranken diese Medizin angedeihen lassen kann und auch damit Angehörige Unterstützung finden können, hat sich eine Kerngruppe „Demenzfreundlicher Vinschgau“ zusammengefunden, ausgehend vom Bezirksausschuss des KVW unter KVW-Bezirksobmann Heinrich Fliri. Leiter dieser Kerngruppe ist Robert Peer, Mitglied des Fachbeirates von ASAA.
Kürzlich haben alle Akteure der Kerngruppe „Demenzfreundlicher Vinschgau“ die Presse darüber informiert, dass man einerseits die Demenzkranken und andererseits auch die Angehörigen auf allen Ebenen berate und unterstütze und dass es vor allem auch Aufklärung über Demenz in der Bevölkerung brauche.
Pflege und Hilfestellungen bieten die Seniorenheime im Vinschgau, die mit ambulanten Diensten, Tagespflege und Kurzzeitpflege Entlastung für Patienten und Angehörige bieten. Die Hauspflege der Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft und die Hauskrankenpflege der Gesundheits- und Sozialsprengel Ober und Mittelvinschgau stehen als Anlaufstellen für Beratung und Dienstleistungen bereit. Man könne sich jederzeit bei den Seniorenheimen, bei den Sozialdiensten, in den Sprengeln und auch im KVW Büro Schlanders melden.
Eine Reihe von Veranstaltungen für einen „Demenzfreundlichen Vinschgau“ im Laufe des Jahres 2020 sollen über Demenz aufklären, sollen Unterstützung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen bieten, sollen Pflegetipps geben usw.
Eine Veranstaltungslinie nennt sich „Gedächtnisstübele 2020“ und beginnt mit einem Informationsabend im KVW-Kursraum von Schlanders am 11. Februar von 15 bis 17 Uhr. Ein ganztägiges Seminar zum Aufbau von Selbsthilfegruppen startet am 14. Februar 2020 im Bürgerheim Schlanders.

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