Mittwoch, 23 September 2020 07:56

Die spannendste Ferienregion Vinschgaus

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stehend v.l.: TV-Präsidentin Deborah Zanzotti, Josef Alber, Evelin Thöni, Sarah Debiasi und TV-Direktor Gerald Burger; kniend v.l.: Albin Plangger, David Stecher und Thomas Punter stehend v.l.: TV-Präsidentin Deborah Zanzotti, Josef Alber, Evelin Thöni, Sarah Debiasi und TV-Direktor Gerald Burger; kniend v.l.: Albin Plangger, David Stecher und Thomas Punter

Graun - Die spannendste und aufstrebendste Ferienregion im Vinschgau ist die Ferienregion Reschenpass in der Gemeinde Graun. Bei der Vollversammlung am 16. September im Vereinssaal von Graun konnten die Präsidentin Deborah Zanzotti und der Direktor Gerald Burger zahlreiche Mitglieder und Experten begrüßen. Die Covid-19 Krise spielte in den Ausführungen zwar eine Rolle, aber präsentiert wurden für das Jahr 2019 durchaus stolze Zahlen. So sind die Auslastungstage in den letzten 7 Jahren von 115 auf 155 gestiegen und für 2019 konnten 415.000 Nächtigungen (in zehn Jahren haben sich die Nächtigungen verdoppelt) verzeichnet werden, aufgeteilt auf den Sommer mit 45 und den Winter mit 55 Prozent. Die Gäste im Oberland kommen zu 60 Prozent aus Deutschland, zu 20% aus Italien und der Rest verteilt sich auf andere Herkunftsländer.
Die weit über die Ferienregion hinaus bekannten Events wie der Reschenseelauf, das 3-Länder-Enduro-Race und viele andere mehr bescheren der Ferienregion Bekanntheitsgrad und Nächtigungen. Diese Events, so Gerald Burger wolle man weiterhin pflegen und man werde versuchen, neue hinzuzubekommen. Die 330 Kilometer Wanderwege werden von 4 fleißigen Arbeitern gepflegt, die „Hubertus“ erfreue sich großer Beliebtheit. Der Bestseller von Marco Balzano sei ein Glücksfall für die Ferienregion ebenso die Netflixserie „Curon“. Die Zusammenarbeit mit dem Bauhof, mit der Gemeinde, mit den 4 Fraktionen, mit den Rettungsorganisationen funktioniere gut, lobte Burger. Weiter ausbauen möchte man in Zukunft die Zusammenarbeit mit den Tourismusvereinen, Obervinschgau, Prad und Ortlergebiet und auch mit Nauders. Hinzukommen werde der Reschenpass Cup und der Lauf von der Quelle zum Meer.
Schmerzlich aber einstimmig wurde der Ausschluss von 8 Mitgliedsbetrieben beschlossen, darunter 5 Urlaub auf dem Bauernhof-Betriebe und der Langtaufererhof.
Ignaz Bernhart, der Präsident des Aufsichtsrates, war voll des Lobes in seinem Bericht. Denn die Ferienregion habe keine Schulden und weise eine ausgeglichene Bilanz vor. Bei einem Umsatz von 1,1 Millionen Euro blieben als kleiner Gewinn 3.800 Euro.
Einblick in die Finanzgebarung rund um die Corona-Krise gab der Direktor der Raika Obervinschgau Markus Moriggl. Die Krise sei noch nicht vorbei, es sei noch aufzupassen. 60% der in der Raika beantragten Stundungen und Überbrückungskredite kämen aus dem Tourismussektor.
Kurt Sagmeister sprach in seiner Analyse des „Cinetourism“ im Hinblick auf die Netflix-serie „Curon“ von Chancen und warnte auch vor Risiken.
Lukas Gerstl, Präsident der Fereinregion Obervinschgau und Manuel Baldauf vom Toursimusverband Tiroler Oberland betonten die gute Zusammenarbeit ebenso wie Christian Maas vom Skigebiet Schöneben. BM Heinrich Noggler bekam zum Abschied einen Rucksack als Geschenk. (eb)


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