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Dienstag, 15 September 2020 12:47

Land Südtirol führt Covid-19-Kindergeld ein

Mit einem einmaligen Beitrag von 400 Euro unterstützt das Land jene Familien, die von der Corona-Krise getroffen wurden. Bis 30. Oktober kann das Ansuchen beim Sozialsprengel eingereicht werden.

Mit der Soforthilfe Covid-19 und dem Sonderbeitrag für Miete und Wohnungsnebenkosten hatte das Land Südtirol im April 2020 zwei Leistungen geschaffen und umgesetzt, die unmittelbar und auf unbürokratischem Wege Südtirols Bürgerinnen und Bürger finanziell unterstützt: 1250 Familien und Bürger haben die Soforthilfe erhalten, 6200 Leistungsempfänger haben den Sondermietbeitrag oder den Sonderbeitrag für Wohnungsnebenkosten bezogen.

Nach bisheriger Soforthilfe und Sondermietbeitrag folgt nun Covid-19-Kindergeld 

Nun ergänzt das Land Südtirol diese Maßnahmen mit einer weiteren, familienbezogenen Unterstützungsleistung. Heute (15. September) hat die Landesregierung auf Vorschlag der Familienlandesrätin die einmalige Auszahlung eines Covid-19-Kindergeldes gutgeheißen. "Eine wichtige Zielsetzung der Landesregierung ist es, die Familien in Krisenzeiten zu unterstützen. Darum haben wir heute mit dem Covid-19-Kindergeld eine weitere, versprochene Maßnahme eingefügt", unterstrich die Familienlandesrätin bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Landesregierungssitzung.

Dabei hat jede Familiengemeinschaft, die bereits die Soforthilfe oder den Sondermietbeitrag bzw. den Sonderbeitrag für Wohnungsnebenkosten bezogen hat, Anrecht auf jeweils 400 Euro pro minderjährigem Kind. Ansuchen können um das Covid-19-Kindergeld alle Familien, die die Voraussetzungen für die Covid-19-Sonderleistungen erfüllt haben, auch wenn sie im Frühjahr nicht darum angesucht haben. "Dieser Beitrag soll jene Familien erreichen, die durch die Pandemie und ihre Einschränkungen große Einkommensverluste hinnehmen mussten. Es war uns darum wichtig, die Zugangsvoraussetzungen möglichst einfach und unbürokratisch zu belassen", betonte die Familienlandesrätin. Man habe darum den einfachsten Weg, nämlich eine Anpassung des entsprechenden Dekretes des Landeshauptmannes gewählt.

Ansuchen bis 30. Oktober möglich

Nach der Veröffentlichung des angepassten Textes (voraussichtlich ab 25. September) kann bis zum 30. Oktober bei den Sozialsprengeln des jeweiligen Einzugsgebietes um das Covid-19-Kindergeld angesucht werden. Insgesamt werden für diese Sonderleistung 4,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Das Covid-19-Kindergeld füge sich in die Reihe der Unterstützungsmaßnahmen ein, die das Land Südtirol eingeführt habe, um die (finanziellen) Auswirkungen der Krise für Familien nach Möglichkeit abzufedern, sagte die Familienlandesrätin und nannte in diesem Zusammenhang neben der Soforthilfe und dem Sondermietbeitrag/Sonderbeitrag für Wohnungsnebenkosten auch die Aussetzung der unterschiedlichen Wohnbaudarlehen, die Aussetzung der Tarife für die Kleinkindbetreuungsdienste, den Notdienst in Kindergarten und Schulen, die Wiederaufnahme der Kleinkindbetreuung ab 18. Mai, die Darlehen für Arbeitnehmer und Familien oder auch den zeitlichen Aufschub unterschiedlicher Gemeindegebühren.

ck

Unternehmen, die der Covid-19-Notstand besonders hart getroffen hat – beispielsweise Reisebüros oder Eventdienstleister –, können bis 16. Oktober um Corona-Sonderzuschüsse des Land ansuchen.

Die einschränkenden Bestimmungen und der Lockdown im Zusammenhang mit dem Covid-19-Notstand haben einzelne Wirtschaftssektoren besonders hart getroffen. So verzeichneten beispielsweise Reisebüros und Reiseveranstalter, Eventdienstleister und Personentransport-Unternehmen sowie Diskotheken und Tanzlokale, überdurchschnittliche Ausfälle. Die Landesregierung hat daher heute (15. September) auf Vorschlag des für Handel, Handwerk und Industrie zuständigen Landesrates beschlossen, diesen Unternehmen besonders unter die Arme zu greifen und hat Richtlinien für die Gewährung von "Zuschüsse(n) an Unternehmen, die in besonders betroffenen Wirtschaftssektoren tätig sind" genehmigt.

Umsatzrückgang von 60 Prozent 

Demnach können Selbständige, Einzelunternehmen und Gesellschaften, die mindestens 70 Prozent ihres gesamten Umsatzes in einem coronakrisengeschüttelten Sektor erzielen, ab sofort und bis zum 16. Oktober 2020 um Sonderbeihilfe ansuchen. Vorausgesetzt wird, dass sie ihre Tätigkeit schon vor dem 1. Januar 2019 aufgenommen und im Jahr 2019 einen Mindestumsatz von 30.000 Euro verzeichnet haben und dass der Umsatzrückgang im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. August 2020 im Vergleich zum selben Zeitraum 2019 mindestens 60 Prozent betragen hat.

Zuschüsse bis 100.000 Euro

Die Zuschüsse des Landes richten sich nach den betrieblichen Fixkosten des Jahres 2019 und nach dem Umsatzrückgang. Bei einem Umsatzrückgang von 60 bis 70 Prozent beträgt der Zuschuss 40 Prozent. Der Beitrag steigt auf 60 Prozent, wenn der Umsatzrückgang mehr als 70 oder sogar 80 Prozent betragen hat, und auf 70 Prozent, bei über 80 Prozent Umsatzrückgang. Das Höchstausmaß des Landeszuschusses liegt bei 80.000 Euro, für Unternehmensgruppen sind es 100.000 Euro. Selbstverständlich darf der Beitrag nicht höher als die Fixkosten von 2020 sein. Andernfalls muss der Begünstigte den Anteil der Förderung, welcher allfällig die Summe der Fixkosten für das gesamte Jahr 2020 übersteigt, zuzüglich der ab dem Datum der Auszahlung des Zuschusses anfallenden gesetzlichen Zinsen zurückzuzahlen.

Bis zum 16. Oktober kann angesucht werden

Von der Landesförderung ausgenommen sind Unternehmen, die sich am 31. Dezember 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden, sowie Unternehmen, die bereits einen Zuschuss im Sinne der Covid-19-Richtlinien (BLR Nr. 270/2020) erhalten haben, sofern dieser mindestens 50 Prozent der Fixkosten ausmacht.

Wie die Direktorin der Landesabteilung Wirtschaft, Manuela Defant, erklärt, können die Ansuchen mittels zertifizierter Mail (PEC) bis 16. Oktober 2020 gestellt werden (handel.commercio@pec.prov.bz.it). Mit der Bearbeitung der Gesuche wird in der zweiten Oktoberhälfte begonnen. Sollten die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichen, werden die Zuschüsse verhältnismäßig gekürzt.

jw

Auf einen "respektvollen Dialog" hat sich der Landwirtschaftslandesrat mit Umweltinstitut München, oekom-Verlag und Alexander Schiebel verständigt. Daher zieht der Landesrat die Anzeigen zurück.

Der Südtiroler Landwirtschaftslandesrat und die Südtiroler Obstwirtschaft verzichten auf ihre Nebenklägerschaft im Prozess der Staatsanwaltschaft Bozen gegen das Umweltinstitut München, Autor Alexander Schiebel und den oekom Verlag. Am Samstag, den 12. September, hatte man auf Betreiben des Landesrats außergerichtliche Gespräche mit der Gegenseite geführt, mit dem Ziel wieder in den Dialog zu treten. Im Gesprächsverlauf hatte man sich auf einen respektvollen Umgang geeinigt, was dazu führte, dass die Südtiroler Seite ankündigte, die Anzeigen zurückzuziehen. 

"Wir sind immer bereit, uns der sachlichen Debatte zu stellen, weshalb ich auch am Wochenende den Termin initiiert habe. Aus unserer Sicht hatten wir hier einen Konsens erreicht. In Konsequenz hatten wir dann angekündigt, dass wir die Anzeigen zurückziehen werden. Wir stehen zu unserem Wort und werden dies jetzt tun", erklärt der Landwirtschaftslandesrat: "Es ging uns bei der Anzeige darum, deutlich zu machen, dass es innerhalb von Diskussionen, egal wie hart sie geführt werden, eine Grenze gibt, die wir ganz klar bei Verleumdung ziehen. Das haben wir erreicht." Daher wird nicht nur der Landesrat die Anzeigen zurückziehen, sondern auch jene Südtiroler Obstbauern, die sich der Klage angeschlossen hatten, und zwar sowohl die Produzenten nach integrierter Produktion als auch die Mitglieder des Bioland-Verbandes.

Die italienische Staatsanwaltschaft hatte die Anzeige mit ihrer Anklageerhebung wegen erschwerter übler Nachrede für gerechtfertigt erachtet. Die Südtiroler Obstbauern sehen damit ihr Ziel erreicht, ein Zeichen gegen die aus ihrer Sicht erfolgte Grenzüberschreitung zu setzen. Im beim oekom-Verlag erschienenen Buch "Das Wunder von Mals" bezichtigt Alexander Schiebel die Südtiroler Obstbauern der "Tötung". Das Umweltinstitut München hatte in München eine PR-Aktion mit einem Symbolbild gestartet, das, wie sich herausstellte, keinen Apfelbauern, sondern einen Bioweinbauern bei der Schwefelung seiner Weinstöcke zeigte.

Landwirtschaftslandesrat Schuler stellt klar, dass es nie um das Erstreiten eines Schadensersatzes gegangen sei, wie von der Gegenseite in den Raum gestellt wurde: "Wir wollen niemanden in den Ruin treiben, sondern einen respektvollen Umgang miteinander. Das sind wir unseren kleinbäuerlichen Familienbetrieben schuldig. Den Respekt haben wir klar eingefordert. Der sachlichen Diskussion stellen wir uns gerne und selbstbewusst."

Schon vor mehr als 30 Jahren hat die Südtiroler Obstwirtschaft auf die integrierte Produktionsweise umgestellt, welche höhere Standards vorsieht, als die gesetzlichen Bestimmungen. Jeder Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird hinsichtlich der Notwendigkeit und Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben geprüft. Die Südtiroler Landwirtschaft begegnet neuen gesellschaftlichen Entwicklungen, Herausforderungen und Wertmaßstäben mit Innovation und Veränderung. So setze man bereits auf die Erweiterung der Sortenvielfalt und auf wissenschaftliche Erkenntnisse, wie man der Nachfrage der Konsumenten in Einklang mit dem Schutz der Umwelt noch besser Rechnung tragen könne.

"Südtirol will schließlich zum Obstgarten Europas mit der größten Artenvielfalt werden und klimaneutral produzieren" bekräftigt der Südtiroler Landwirtschaftslandesrat. Man befinde sich bereits auf einem guten Weg und wenn es darum gehe, das Tempo etwas anzuziehen, sei man für Vorschläge offen.

np/gst

Montag, 14 September 2020 12:53

Südtirol Pass abo+ schon erneuert?

Bisherige abo+ sind noch bis 15. September gültig. Danach können nur jene abo+ genutzt werden, für die eine Verlängerung beantragt und die Jahrespauschale bezahlt wurden.

Die Jahresabonnements für den öffentlichen Nahverkehr Südtirol Pass abo+, die im laufenden Schul- und Studienjahr 2020/21 benötigt werden, sollten innerhalb morgen, 15. September, erneuert werden. Ab Mittwoch, 16. September können nur jene abo+ genutzt werden, für die eine Verlängerung beantragt und die Jahrespauschale bezahlt worden sind.

Etwa zwei Drittel der insgesamt 80.000 Südtirol Pass abo+ sind bisher verlängert oder neu beantragt worden. Die jährliche Verlängerung der abo+ und auch die Neuansuchenerfolgen wie bisher ausschließlich online über die Website www.suedtirolmobil.info und können sowohl mit als auch ohne den digitalen Zugangsschlüssel (SPID oder aktivierte Bürgerkarte mit Lesegerät) erfolgen.

abo+-Jahresgebühr von Steuer absetzbar

Damit die Jahresgebühr für die abo+ künftig steuerlich absetzbar ist, wird empfohlen, den Betrag nicht in bar zu bezahlen, sondern mit rückverfolgbarer Zahlungsmodalität, also mit Bankomat, Kreditkarte / pagoPA (es können Gebühren anfallen), Home-Banking oder Bankeinzug (SEPA Direct Debit).

Bei Minderjährigen ist das Online-Ansuchen um Verlängerung oder Neuausstellung des Südtirol Pass abo+ grundsätzlich von den Eltern oder Erziehungsberechtigten zu stellen, und zwar mit Angabe der persönlichen Daten und Steuernummer. Jugendliche, die mittlerweile volljährig geworden sind, müssen die Verlängerung im eigenen Namen beantragen und gegebenenfalls die erforderlichen Dokumente (Kopie des Personalausweises) hochladen oder per E-Mail nachreichen.
Bei Studierenden ist die Einschreibung an eine Universität Voraussetzung für die Beantragung des Südtirol Pass abo+.

LPA/LPA

In Langtaufers wurde heute das 20-Jahr-Jubiläum der Erlebnisschule gefeiert. 40.000 Kinder mit 5.000 Begleitpersonen haben die Schule besucht, rund 10 Millionen Euro an Wertschöpfung wurden erzielt.

Die Natur und die Kultur des Hochtales Langtaufers und des Obervinschgaus mit allen Sinnen erfahren: Dazu hatten in den vergangenen 20 Jahren Schulklassen ab der 3. Grundschule in der Erlebnisschule Langtaufers die Möglichkeit. Deren Entwicklung seit der Gründung im Jahr 2000 stand demnach auch im Mittelpunkt der heutigen Jubiläumsfeier (12. September) in Grub in Langtaufers in der Gemeinde Graun im Vinschgau, wo gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Verantwortlichen aus Schule und Politik Bilanz gezogen wurde.

Sozial-kultureller und ökonomischer Mehrwert

Geboren als Projekt des EU-Maßnahmenprogramms LEADER II mit dem Ziel, die Entwicklung der ländlichen Wirtschaft im strukturschwachen Langtauferer Tal zu fördern, ist die Erlebnisschule seit 2003 Teil des Schulsprengels Graun. Dass es der Schule gelungen sei, auch nach Auslaufen der Leader-Phase Nachhaltigkeit zu gewährleisten und erfolgreich weiterzuarbeiten, hob der Landeshauptmann besonders hervor. Denn das sei keine Selbstverständlichkeit. "Mit Einbeziehung des gesamten Tals und seiner Bevölkerung wurde hier im Lauf der Jahre ein großer sozial-kultureller Mehrwertgeschaffen: Tausende Kinder konnten im Rahmen eines innovativen erlebnispädagogischen Konzepts fürs Leben lernen", unterstrich der Landeshauptmann. Aber auch der ökonomische Mehrwert sei beachtlich: Insgesamt habe die Erlebnisschule seit 2003 eine Wertschöpfung von rund 10 Millionen Euro für Langtaufers gebracht. 

Die Erlebnisschule in Zahlen

Jährlich besuchen bis zu 2.500 Grund- und Mittelschülerinnen und -schüler aus ganz Südtirol die Erlebnisschule. Auch Schulklassen aus den Nachbarprovinzen, der Schweiz, Österreich und Deutschland wurden und werden auf Anfrage aufgenommen. Insgesamt konnten in der Erlebnisschule bisher 40.000 Kinder und Jugendliche mit 5.000 Begleitpersonen erlebnisreiche Eindrücke sammeln.

Klaus Wallnöfer, Direktor des Schulsprengels Graun im Vinschgau, dankte allen Geburtshelfern und Wegbegleitern: "Durch ihren unermüdlichen Einsatz ist die Erlebnisschule nach 20 Jahren der ständigen Entwicklung heute zu dem geworden, was sie ist: ein heller Stern am Himmel der Südtiroler Bildungslandschaft und mit ihrem erlebnispädagogischen Ansatz aktueller denn je."

Erweiterung des Bildungsangebots und Ankauf des Gruberhauses

Aufgrund der Corona-Pandemie verlief das Jubiliäumsjahr 2020 anders als die vorangegangenen Jahre: Ende Februar fuhren die letzten Klassen nach Hause und die nächsten Klassen werden Anfangs Oktober wieder nach Langtaufers kommen. Im Sommer wurden gemeinsam mit der Familienagentur acht Erlebniswochen für Gruppen von sieben Kindern organisiert. Immer öfter erreichen die Erlebnisschule Langtaufers auch Anfragen von Oberschulen und aus der Erwachsenenbildung.

"Wir arbeiten daher an einer Konzepterweiterung ebenso wie an einer strukturellen Erweiterung durch den Ankauf des Gruberhauses", berichten Wolfgang Thöni und Helga Stecher, die für die Organisation und die pädagogischen Inhalte der Erlebnisschule verantwortlich sind.

Lernen in Bausteinen 

Das Herzstück des Bildungsangebotes der Erlebnisschule Langtaufers besteht aus den sogenannten Bausteinen, die von zehn einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vermittelt werden. Je nach Jahreszeit können die Kinder im Freien, auf einem Bauerhof oder in der Erlebnisschule verschiedene Themenbereiche kennenlernen: Butter und Brot machen, die heimische Tierwelt entdecken und Einblick in bäuerliche Arbeitsweisen erhalten, filzen, mit Holz arbeiten und vieles mehr. Auch Ausflüge in die Umgebung finden statt. Untergebracht und verpflegt werden die Kinder und Jugendlichen in lokalen Beherbergungs- und Gastbetrieben. 

mpi

Mittwoch, 09 September 2020 13:42

Nationalparkamt sucht Taucher oder Taucherin

Das für den Nationalpark Stilfserjoch zuständige Landesamt sucht für den Dienstort Prad einen Facharbeiter oder eine Facharbeiterin mit Berufsbefähigung als Taucher oder Taucherin.

Die Landesverwaltung, und zwar das Amt für den Nationalpark Stilfserjoch in der Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung sucht einen Facharbeiter oder eine Facharbeiterin mit Berufsbefähigung als Taucher oder Taucherin (Grundstufe). Aufgabe des Facharbeitenden ist es, Überwachungs-, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten - unter anderem auch in den Auquarien - durch- und neue Vorhaben auszuführen. Dienstort ist Prad am Stilfserjoch beziehungsweise Laas. Wer den Wettbewerb gewinnt und die Stelle annimmt, verpflichtet sich, diesen Dienstort mindestens drei Jahre lang beizubehalten. 

Die Personalabteilung hat einen öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben, um diese Vollzeitstelle unbefristet zu besetzen. Die Bewerbungsfrist läuft bis 2. Oktober 2020. Voraussetzungen für eine Teilnahme am Stellenwettbewerb sind neben der Berufsbefähigung als Taucher das Abschlusszeugnis einer mindestens zweijährigen Fachlehranstalt oder Berufsfachschule im einschlägigen Fachbereich sowie der Zweisprachigkeitsnachweis A2 (ehemals D) und für Ladiner die Ladinischprüfung A2. Die Stelle ist der deutschen Sprachgruppe vorbehalten. Unabhängig davon, können auch Bewerber anderer Sprachgruppen am Wettbewerb teilnehmen. 

Der mündlich-praktische Prüfungsteil umfasst unter anderem einen Tauchgang im Außenaquarium des Nationalparkhauses Aquaprad mit Reinigungsarbeiten im Becken. Dazu müssen Bewerber die eigene Taucherausrüstung mitbringen. 

Die Wettbewerbsankündigung wurde auf den Webseiten des Landes zum Personal unter Wettbewerbe und im Amtsblatt der Region veröffentlicht. Um Wettbewerbsteilnahme kann bis 2. Oktober 2020 (12.00 Uhr) im Landesamt für Personalaufnahme angesucht werden.

Informationen
Amt für Personalaufnahme, Bozen, Rittner Straße 13
Tel.: 0471 412105 oder Karin.Steger@provinz.bz.it

jw

Noch drei Wochen Zeit haben Eltern, um ihre Kinder zu impfen und damit die Voraussetzungen für den Kindergartenbesuch zu erfüllen. Dafür hat sich die Landesregierung entschieden.

Eltern von Kleinkindern und Kindern im Vorschulalter, die wegen coronabedingter Einschränkungen der Impfpflicht noch nicht nachgekommen sind, haben nun weitere drei Wochen Zeit, um ihre Kinder impfen zu lassen und damit die Voraussetzungen für den Besuch des Kindergartens oder der Kleinkind-Betreuungseinrichtung zu schaffen. Darauf hat sich die Landesregierung heute (8. September) verständigt.

Ab kommendem Donnerstag, 10. September, können Impfungen vorgemerkt werden. Dazu werden eigene E-Mail-Adressen eingerichtet, die den interessierten Familien mitgeteilt werden. Drei Wochen lang bleibt die Möglichkeit einer nachträglichen Impfung aufrecht. Geimpfte Kinder können in der Folge in den Kindergarten oder die Kleinkind-Betreuungseinrichtungen eingeschrieben werden und diese besuchen.

Im Kindergarten gilt, dass nach erfolgter Impfung die Bescheinigung über die Erfüllung der Impfpflicht vom Amt für Hygiene des Sanitätsbetriebs direkt oder von den Eltern dem Kindergartensprengel übermittelt wird. Sofern alle Pflichtimpfungen ordnungsgemäß durchgeführt wurden, kann die Einschreibung des Kindes in den gewünschten Kindergarten erfolgen. Der Kindergartenbesuch ist im Normalfall am Folgetag möglich. 

Schützend stellte sich die Landesregierung heute vor die Einrichtung Kindergarten und vor alle Mitarbeiterinnen: "Die staatliche Impfpflicht fusst auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und dient dem Schutz der öffentlichen Gesundheit. Jeder kann dazu eine persönliche Meinung haben, die er in unserer Demokratie auch frei kundtun kann. Aber Drohungen und Beschimpfungen sind nicht Teil der Meinungsfreiheit, sondern gehören in eine andere Kategorie", betonte heute der Landeshauptmann.  

Die Entscheidung fiel im Rahmen der heutigen Regierungssitzung, bei der die Bildungslandesräte eine positive Bilanz über den gestrigen ersten Schultag gezogen haben. "Wir glauben, dass wir die Voraussetzungen für einen guten Start geschaffen haben", war der Tenor. Zum einen gelte es, das Recht auf Bildung und die Schulpflicht zu beachten, zum anderen ein angemessenes und den Entwicklungen entsprechendes Schutzniveau zu gewährleisten. 

jw

Dienstag, 08 September 2020 13:00

23 September - Tag der Bildungsausschüsse 2020

Mittwoch, 23.09.2020

Klimawandel: wir sind gefragt!

Klimamuffel oder Klimaheldin? - Das ist eine von vier Fragen, die wir auf unsere Aktionskarten geschrieben haben und mit denen wir zum Nachdenken über unser eigenes Klimaverhalten anregen wollen.
Der Klimawandel ist nicht nur ein Thema, das uns alle betrifft, Klima fängt auch bei uns allen an. In kleinen tagtäglichen Entscheidungen und Handlungen bestimmen wir mit, wie das Klima in unserer Familie oder unserem gesellschaftlichen Umfeld ist und tragen genauso dazu bei, wie sich das Weltklima entwickelt.

Mit den kleinen Karten, die uns mit einem Satz zum Nachdenken bringen oder unserem Verhalten einen kleinen Spiegel vorhalten können, wollen wir ein kleines Zeichen setzen und damit vielleicht einen positiven Klima-Wandel anstoßen.
Bewusst haben wir keine klassischen Aufkleber produziert, sondern klimaneutral Aktionskarten drucken lassen, die mit einem wasserstoffbasierten Klebepunkt zwar aufgeklebt werden können, sich aber auch wieder leicht ablösen lassen. Sie sollen nicht in unserer Umwelt, sondern in unseren Köpfen langlebige Spuren hinterlassen!


 

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Dienstag, 08 September 2020 16:52

15 Jahre Wiederinbetriebnahme Vinschger Bahn

Die Mehrheit der Vinschger können sich heute mit dem Zug identifizieren. Er ist kaum mehr wegzudenken. Aber er ist kein Selbstläufer gewesen sondern hart erkämpft und im Rahmen großartiger Leistungen geschaffen worden.

von Peter Tscholl

Von damals bis heute: Am7. Juli 1903 wurde die Vinschgerbahn als staatlich garantierte private österreichische Lokalbahn konzessioniert. Am 1. Juli 1906 wurde sie gleichzeitig mit dem neuen Bahnhof Meran eingeweiht. Erzherzog Eugen winkte aus dem ersten Zug, als er den Bahnhof von Meran das erste Mal Richtung Mals verließ. Den Betrieb führten die k.k. österreichischen Staatsbahnen. Die Freude an der neuen Eisenbahn dauerte aber s7 KLAGIHABAZInicht lange. Es kam der 1. Weltkrieg. Wie er ausgegangen ist, ist allen bekannt. Südtirol kam zu Italien und die italienischen Staatsbahnen übernahmen den Betrieb der Vinschger Bahn. Bald schon fuhr die berühmt-berüchtigte „Littorina“ durch unser Tal. Ende der 80er Jahre wurden allerdings die Gerüchte über eine Stilllegung der Bahn immer lauter. Am 9. Juni 1990 fuhr der letzte Zug der alten Ära.
Ende der 90er Jahre übernahm das Land Südtirol die Bahnstrecke. Sie wurde auf den neuesten Stand gebracht. Am 5.5.2005 begann eine neue Eisenbahn Ära im Vinschgau. Heute wird die Bahnlinie zwischen Meran und Mals von den Südtiroler Transportstrukturen (STA) betrieben. Sie ist verantwortlich für die Instandhaltung und Wartung der gesamten Infrastruktur.
2010 wurde im Rahmen eines durch die EU finanzierten Interreg-Projekts eine Studie in Auftrag gegeben, welche eine Verbindung mit dem schweizerischen Kanton Graubünden prüfen sollte. Das Projekt, welches 2013 vorgestellt wurde, sollte das Schweizer Mittelland mit Oberitalien bzw. Graubünden mit Südtirol verbinden. Das Projekt fand damals bei der Südtiroler Landespolitik breite Unterstützung. Ins Gespräch gebracht wurde auch eine Neuauflage der nie verwirklichten Reschenbahn ins österreichische Nordtirol, nach Landeck. Aber außer Studien ist diesbezüglich bis heute noch nichts gemacht worden.
s6 Walter WeissAm 5. September 2020 fand am Bahnhof in Latsch eine schlichte Feier zur 15-jährigen Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn statt. Eine derartige Feier wird jedes Jahr an einem anderen Bahnof des Vinschgau abgehalten. Es ist immer eine Gelegenheit zurückzuschauen, aber gleichzeitig auch um vorauszuschauen. Die Einladung erfolgt von den Freunden der Eisenbahn und der jeweiligen Gemeindeverwaltung. Eingeladen werden die Bürgermeister des Tales, der zuständige Landesrat und die politischen Vertreter des Tales (Abgeordneten im Landtag und Parlament).
LR Arnold Schuler und Daniel Alfreider ließen sich entschuldigen. Von der Gemeindeverwaltung Latsch erschienen Bürgermeister Helmut Fischer sowie vom Gemeinderat Harald Plörer und Stefan Bauer. Ebenso der Einladung gefolgt ist der Bürgermeister von Schluderns Peter Trafoier. Nicht gefehlt hat natürlich Walter Weiss, der Präsident der Freunde der Eisenbahn. Als Kämpfer der ersten Stunde für die Vinscherbahn war Richard Theiner anwesend.

 

„Wenn 1998/99 eine Volksabstimmung gemacht worden wäre, wäre sie sicherlich verloren gegangen.“

Gespräch mit Ex-Landserat Richard Theiner

Vinschgerwind: Du warst 2005 bei der Wiederinbertriebnahme der Bahn Landesrat. Erzähle wie es dazu kommen konnte?
s7 Richard TheinerRichard Theiner: Im Vinschgau hatte sich schon die Umweltschutzgruppe immer ganz klar und deutlich für den Zug ausgesprochen. Auch andere Organisationen und Verbände, wie z.B. die Kaufleute waren dafür. Von den Bürgermeistern im Tal haben sich nur 3 für den Zug ausgesprochen - heute gehören übrigens ¾ der Bürgermeister zum Verein „Freunde der Eisenbahn“. Vor 25 Jahren haben die Leute einfach noch nicht daran geglaubt, dass wieder einmal der Zug kommen könnte. 1998, bei meiner ersten Kandidatur zum Landtag haben sie mich noch regelrecht ausgelacht. Der kommt nie, das ist eine Utopie, meinten sie. Mit meinem persönlichen Referenten Martin Matscher habe ich mich aber immer wieder für die Vinschgerbahn eingesetzt. Wir beide haben uns im Ausland verschiedene Konzepte eines öffentlichen Nahverkehr angeschaut, insbesondere für Züge im ländlichen Raum. Wir haben in mehreren Dörfern Vorträge gehalten und somit auch Freude und Begeisterung geweckt. In dieser Zeit, vor fast 20 Jahren gründete auch Walter Weiss die Freunde der Eisenbahn, was ebenso für die Stimmung wichtig war. Ich war der einzige politische Vertreter aus unserem Bezirk in Bozen und musste viel Überzeugungsarbeit leisten. Wenn damals 1998/99 eine Volksabstimmung bezüglich de Bahn gemacht worden wäre, wäre sie sicherlich verloren gegangen. Erst so langsam fand man Interesse an dem Projekt und als LH Luis Durnwalder sah, dass die Mehrheit der Vinschger dahinterstehen, hat auch er die Pläne für eine Wiederinbetriebnahme voll unterstützt. Man kann schon sagen, dass damals allgemein eine Aufbruchstimmung im Land herrschte, es wurde viel gemacht und gebaut. Als Martin und ich in den verschiedenen Dörfern des Vinschgau die ersten Foto von den Zügen der Firma Stadler am Bodensee zeigten, wurde die Sache immer konkreter. Auch Landesrat Di Puppo, damals zuständig für die Mobilität, und später Thomas Widmann haben sich für uns ins Zeug gelegt.

Vinschgerwind: Jetzt wird an der Elektrifizierung gearbeitet. Wie siehst du das Ganze? Positiv oder gibt es auch Nachteile?
Richard Theiner: Ich sehe es sehr positiv. Wenn ab Dezember 2022 mit dem Winterfahrplan die Züge im ½ Stunden Takt fahren, ist das für einen ländlichen Raum wie den Vinschgau schon gewaltig. Der einzige Nachteil ist, dass dann keine Schnellzüge mehr fahren können. Denn damit Schnellzüge möglich wären, bräuchte es Kreuzungsmöglichkeiten, nicht nur an Bahnhöfen sondern auch entlang der Strecke, also zweigleisige Streckenabschnitte. Für Berufspendler wären Schnellzüge schon sehr wichtig.

Vinschgerwind: Was sind deine Zurufe an die Politik?
Richard Theiner: Dass man jetzt schon daran denkt zweigleisige Streckenabschnitte zu errichten. Die Landesverwaltung arbeitet bereits an Arbeitsplänen für den Streckenabschnitt Meran – Bozen um die Fahrtzeiten zu verkürzen. Dabei sollte aber gleichzeitig auch an den Vinschgau gedacht werden.

Vinschgerwind: Wie wichtig ist für dich eine Weiterführung der Bahn in die benachbarte Schweiz bzw. nach Österreich?
Richard Theiner: Eine Weiterführung der Bahn nach Scoul (Engadin) ist sehr wichtig weil es konkrete Überlegungen gibt für eine Eisenbahnverbindung von Scoul nach Landeck. Man sollte meiner Meinung nach noch weiter denken, auch an eine Eisenbahnverbindung vom Vinschgau in den Veltlin, nach Bormio. Das hätte aber nur dann einen Sinn wenn die Lombarden eine Verbindung von Tirano nach Bormio machen würden. Bezüglich einer Verbindung von Mals nach Scoul wäre eine regionenübergreifende Entscheidung, d.h. dass man sich auf einen Trassenverlauf einigt, dringend notwendig. Klar ist, dass so etwas nicht von heute auf morgen geschehen kann. Es sind enorme Investitionen, aber damit überhaupt die Chance besteht, dass eines Tages ein derartiges Projekt verwirklicht werden kann, muss heute schon der Trassenverlauf dafür in die Bauleitpläne der betroffenen Gemeinden eingetragen werden. Sonst nützen die ganzen Studien nichts. Eine Weiterführung der Bahn ist für den ganzen Vinschgau von grundlegender Bedeutung, speziell für den Obervinschgau. Sie ist nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung sondern auch von größter gesellschaftlicher Bedeutung. Es geht um unsere Zukunft, um die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.
Interview: Peter Tscholl

Dienstag, 08 September 2020 16:05

Andreas Heidegger verabschiedet sich

Naturns - Bei der letzten Ratssitzung in Naturns verabschiedet sich BM Andreas Heidegger und verlässt nach 35 Jahren die politische Bühne.

von Erwin Bernhart

Eigentlich wurde erwartet, dass die Abänderung des Durchführungsplanes für den Lindenhof auf der Tagesordnung gesetzt ist. Dem war nicht so. Eine von der Generalsekretärin Katja Götsch als dringlich eingestufte Bilanzänderung rechtfertigte die letzte Ratssitzung vor den Gemeinderatswahlen. Ein Raumordnungsvertrag mit Peter Moser - auch auf der Tagesordnung - wurde vertagt, weil die Diskussion dafür erst noch vertiefend zu führen sei.
Andreas Heidegger, seit 15 Jahren BM der Gemeinde Naturns (zuvor war er 15 Jahre lang Gemeindereferent und davor 5 Jahre einfacher Gemeinderat), nutzte das Forum, um mit einem Anflug von Wehmut Rückblick zu halten und auch dem neuen Gemeinderat an Weichenstellungen zu erinnern. Kontroverse Diskussionen im Gemeinderat und auch im Ausschuss seien wichtig gewesen, damit daraus gute Beschlüsse entstehen konnten. Es sei gelungen den Großteil des vor 5 Jahren gefassten Programmes umzusetzen. Das Begleitete Wohnen sei auf Schiene, der Bau des Kindergartens auch, das Naturparkhaus nehme Formen an, für die Feuerwehrhalle der FF Tabland sei der Grund angekauft, das Geld für den möglichen Neubau des Recyclinghofes sei reserviert. Die Schulden der Gemeinde Naturns konnten auf aktuell 5,5 Millionen Euro gedrückt werden. Heidegger erinnerte an den Bau von Gehsteigen und Kreisverkehren in der gesamten Gemeinde, an die Optimierung von Wanderwegen gemeinsam mit dem Alpenverein. Die Liste der getanen Arbeiten war lang, die partizipative Erarbeitung der Vision 2030+, die energetischen Sanierungen vom Mehrzweckhaus in Staben und von der Mittelschule, die Unterstützung der Bergbauern, die Förderung der Kultur und vieles mehr. Heidegger sprach auch Weichenstellungen an, die er dem neuen Gemeinderat an Herz legte. Der Bau des Fernheizwerkes, die Wohnbauzone Lahn, der Gefahrenzonenplan, ein Nutzungskonzept für das Thermalwasser aus der Quelle Kochenmoos II. Bedankt hat sich Heidegger bei den Mitgliedern des Gemeindeausschusses für deren großen Einsatz. Es habe sich gezeigt, dass die Delegierung große Motivation hervorgerufen habe. Dank zollte er auch der Sekretärin Katja Götsch und allen MitarbeiterInnen in der Gemeinde.
Er habe versucht mit bestem Wissen und Gewissen die Geschicke der Gemeinde Naturns zu leiten. „Ich war gern Bürgermeister - mit allen Höhen und Tiefen.“

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