Dienstag, 11 Dezember 2018 00:00

Prad in alten Filmen

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s22 Prad Filmen 2Prad am Stilfserjoch/Filmabend - Das Naturparkhaus „aquaprad“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Filmfreunde am 24.11. den 80-minütigen Film „Bewegtes Leben – Prad in alten Filmen“ vorführten. Im Jahre 2011 starteten die Filmfreunde mit dem ersten Filmabend. Wie Karl Bernhart, einer der Initiatoren ausführte, gab es bisher bereits 27 Abende. Immer wieder brachten Amateurfilmer alte Aufnahmen, die im Amt für Film und Medien digitalisiert und für Filmvorführungen aufgearbeitet wurden. In Prad gibt es außergewöhnlich viele Amateurfilmer. Bereits in den 70er Jahren begann eine Gruppe Jugendlicher Spielfilme mit viel Action zu produzieren. Im Rahmen eines Interreg IV Projektes werden vom Amt für Film und Medien unter dem Projekttitel „bewegtes Leben“ alte Filme gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. So wurde im Landesamt von Oscar La Rosa und Christoph Mumelter das ganze Filmmaterial von 13 Amateurfilmern aus Prad digitalisiert und zu einem Film zusammengeschnitten, der gegen eine freiwillige s22 Prad Filmen 1Spende verteilt wurde. Entstanden ist ein wichtiges Zeitdokument mit Filmausschnitten aus den 60er Jahren bis zum Beginn des neuen Jahrtausends. Die Muren von Pfingsten 1983, der Kirchenbrand in Agums 1971, die 100-Jahrfeier der Musikkapelle 1966, die 150-Jahrfeier der Stilfserjochstraße 1976 und die 25-Jahrfeier der Pfarrkirche im Jahre 1983, die Fahnenweihe der Bauernjugend 1978 sind im Film enthalten, genauso wie das Zusslrennen, die Maschgr, das Scheibenschlagen, Prozessionen und Hochzeiten. Sehr interessant sind drei Ausschnitte von Spielfilmen von Ludwig Veith (Schatten der Freiheit, 1974), Roland Rieder (Virus Der Feind im Körper, 1989) und Paul Thöni (Dilirium, 1994). Am Ende der Filmvorführung überreichten Werner Egger und Annegret Rück im Namen der Gemeindeverwaltung an die Amateurfilmer, die Gruppe Emissione, die Musikkapelle, sowie an Sponsoren, Moderatoren und Vertreter vom Amt für Film und Medien als Anerkennung und Dank für ihre Mitarbeit die „Rostige Kamera mit Ächer“.   (hzg)

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