Dienstag, 14 Juni 2011 00:00

„Vielleicht braucht man es selbst einmal“

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Mals/Burgeis/Glurns/Taufers

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Täglich zur Mittagszeit laden die freiwilligen Helferinnen und Helfer die Essensboxen in der Küche des Martinsheimes in Mals beziehungsweise in Taufers in einem Gasthof in die Autos und fahren los zu den alten Menschen, die sie freudig erwarten. Für viele sind die täglichen kurzen Besuche eine willkommene Verbindung zur Außenwelt. „Wir decken nicht nur auf, sondern wir erzählen und muntern auf“, beschreibt ein Helfer. „Wenn die Zeit auch drängt, ein paar Worte sind immer drin“.  Neuigkeiten und Scherze werden dankbar angenommen. Die wertvolle ehrenamtliche Dienstleistung „Essen auf Rädern“, ins Leben gerufen Ende der 1990er Jahre auf Anregung der damaligen Leiterin der „offenen Altenpflege“ Maria Luise Wallnöfer Stocker und vielerorts mitgetragen vom KVW, ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In den Orten Mals, Burgeis, Schluderns, Glurns und Taufers scheren derzeit täglich 23 Personen aus. Es sind vor allem pensionierte Männer, die eine bis eineinhalb Stunden Zeit verschenken. Der Grund für die Männerdomäne ist, dass diese selbst nicht kochen müssen und sich anschließend daheim an den gerichteten Tisch setzen können. Ein Grundgedanke für die Dienstleistung: „Vielleicht braucht man es selbst einmal“. Die Verantwortlichen der Sozialdienste, die den Dienst der Freiwilligen koordinieren, stellen diese heuer besonders in den Mittelpunkt. Im Juli wird ihnen für ihre selbstlosen Dienste mit einem Fest gedankt. (mds)

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